Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Journalist von Gersdorff: Bischöfen in Deutschland „fehlt schlicht und ergreifend Bekennermut“
  2. ‚Polithetze gegen die einzige Opposition’ – AfD kritisiert Grundsatzpaper der deutschen Bischöfe
  3. Bestätigt Fiducia Supplicans Häresie?
  4. Identität des nächsten Papstes: Kardinal schreibt
  5. Ein unterkomplexes Schreiben blamiert die Bischöfe
  6. Gericht verbietet Falschbehauptung! - Müssen deutsche Bischöfe AfD-Papier zurückziehen?
  7. FDP-Taktiktipp für Bätzing/DBK: Mit Rom reden aber gleichzeitig Synodalen Rat weiter vorantreiben
  8. P. Karl Wallner: "Bei der Weltsynode spielen deutsche Bischöfe keine Rolle mehr"
  9. Papst trifft Pater Andrzej Komorowski, Leiter der Petrusbruderschaft
  10. Ablehnung der AfD? - „Eine wenig überzeugende Einstimmigkeit der Deutschen Bischofskonferenz“
  11. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  12. Kardinal Sarah ‚sehr stolz’ auf afrikanische Bischöfe nach Ablehnung von Fiducia supplicans
  13. Evanglische Kirche im Rheinland schafft Sonntagsgottesdienst ab
  14. Essener Weihbischof Schepers zum Queer-Beauftragten ernannt
  15. "Auf dem Berg Golgota ist es nicht unsere Aufgabe, einen Stuhlkreis zu machen“

Kurienkardinal Victor Fernández und der Orgasmus - Kommt jetzt sein Rücktritt?

9. Jänner 2024 in Aktuelles, 128 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In einem jetzt wiederaufgetauchten Buch „La Pasión Mística" des neuen Präfekten des Glaubensdikasteriums aus dem Jahr 1998 geht es um Sex, Orgasmus und wilde Phantasien des Kirchenmannes - Behauptung: Frauen seien sexuell "normalerweise unersättlich"


Vatikan (kath.net/rn)
Das Buch steht vermutlich aus gutem Grunde - ähnlich wie das Buch über das "Küssen" nicht auf der offiziellen Publikationsliste des Vatikans bei der Biografie des umstrittenen neuen Chef des Glaubensdikasteriums, Victor Fernández. Die Inhalte des 1998 in Mexiko in spanischer Sprache erschienen Werkes mit dem Titel: „La Pasión Mística. Espiritualidad y sensualidad“ (Übersetzt: Die Mystische Passion. Spiritualität und Lust) wollte man offensichtlich besser nicht einer katholischen Öffentlichkeit präsentierten. Doch jetzt hat es ein argentinischer Blog ausgegraben und Inhalte veröffentlicht, die man eigentlich nicht einem katholischen Publikum zumuten möchte. 


In dem Buch phantasiert Fernandez (damals 36 Jahre alt) in neun Kapiteln von "mystischen Orgasmus“, von "Männlicher und weiblicher Orgasmus“, von „Der Weg zum Orgasmus“ und „Gott im Orgasmus des Paares".  In einem Kapitel beschreibt er eine erotische Begegnung mit Jesus Christus am Strand von Galiläa. Die Idee dazu soll er von einem 16-jährigem Mädchen bekommen haben.

Weitere Auszüge gefällig? "Im Moment des Orgasmus stößt er gewöhnlich aggressive Grunzlaute aus; sie hingegen gibt kindliche Laute von sich oder seufzt", schreibt Fernandez unter anderem und erklärt dann, dass Frauen ein reiches Venengeflecht um die Vagina herum haben und sie deshalb "normalerweise unersättlich" sei. Hormonell und psychologisch gebe es sowieso keine reinen männlichen und weiblichen Wesen.

Und in dieser Tonlage geht es in dem kath.net vorliegenden Buch weiter. Dabei scheint "Orgasmus" das Thema von Fernandez zu sein, dass ihn zumindest damals besonders interessiert hat. Auch den Homosexuellen widmet der Kirchenmann ein paar Wortspenden und zeigt damit durchaus seine Zuneigung zu dieser Gruppe. "Es bedeutet zum Beispiel nicht, dass ein Homosexueller zwangsläufig aufhört, einer zu sein. Denken Sie daran, dass die Gnade Gottes mit Schwächen und sogar Sünden koexistieren kann, wenn es eine sehr starke Konditionierung gibt. In solchen Fällen kann die Person objektiv sündige Dinge tun, ohne sich schuldig zu fühlen", behauptet er. In einem normalen Unternehmen würde Victor Fernandez heute seinen Rücktritt beim Heiligen Vater als Präfekt des Glaubensdiskasteriums einreichen. Man darf gespannt sein, was jetzt passieren wird.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Werner Wunder 16. Jänner 2024 
 

@Heimerl

Lieber Pfarrer Heimerl.
Schade, zu gerne würde ich Ihnen widersprechen, aber leider ist es so. Sie haben recht.
Nicht nur in den ersten Jahrzehnten des 15. Jahrhundert mit ihren Gegenpäpsten kam es zu schwierigen Situationen. Heute werden wir Zeugen, was passiert, wenn eine kleine Gruppe an Kardinälen im Vorfeld einer Papstwahl den Kandidaten wohl vorbereitet und die Wahl offensichtlich manipuliert habe wird. (Gallenmafia…). Allerdings bleibt ein schwerwiegender Unterschied: Auch wenn es zwei unrechtmäßige Gegenpäpste gab und um die Macht gerungen wurde: Die Päpste vor 600 Jahren wagten es nicht in die Lehre einzugreifen oder gar zu verändern.
Heute nennen es die selbsternannten Wissenden –vorzugsweise die im Ordinariat angestellten RegenbogenBonzen u. überaus „bescheidenen“ Systemgewinnler lediglich eine Weiterentwicklung der Lehre mit dem stillen Ziel:
1. das Ehesakrament für gleichgeschlechtliche Paare,
2. die Priesterweihe für die moderne Frau/bekennende Schwule


0
 
 Joachim Heimerl 15. Jänner 2024 
 

Das "Niveau" dieses Textes ist medizinisch und phsychologisch in den 30-ern

steckengeblieben. Dilettantische, vulgäre Gemeinplätze und eine machistische Sicht auf Weiblichkeit verbinden sich hier zu einem Text, der derart miserabel, pervers und untragbar ist, dass man sich fragen muss: Wie kann jemand sowas schreiben, der eine normale Veranlagung hat (hat er meiner Ansicht nach definitiv nicht. Normale Männer haben solche obesessive Phantasien nicht!) und der sich seines priesterlichen Berufes bewusst ist? Fernandez überschreitet hier alle Grenzen mit einem dümmlichen, übergriffigen Text und gibt das auch noch als Katechese aus. - Pfui, kann man da nur sagen. Dieser Mensch gehört aus dem Priesteramt entlassen. Als Präfekt eine fatale Fehlbesetzung, was für Franziskus heißt, er ist der Richtige: Eine theologische und menschliche Null, die macht, was der Boss sagt - und sei es noch so töricht. Das ist reiner Machiavellismus seitens des Papstes und es ist kein Einzelfall. Leider!


2
 
 Montfort 13. Jänner 2024 

Papst Franziskus, Treffen mit den Pfarrern von Rom, 15.02.2018 - OFFENE FRAGEN

Was meinte Papst Franziskus mit "weltliche Kompensationen"???

Er hatte damals keine Macht mehr, keinen Ruhm, keinen Reichtum... - was bleibt an "weltlichen Kompensationen", wenn ein Priester und Ordensmann nach eigenen Worten in der "Untreue" lebte?

Heilige Maria Muttergottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes!"


1
 
 Montfort 13. Jänner 2024 

Papst Franziskus, Treffen mit den Pfarrern von Rom, 15.02.2018 Teil II:

aber ich war ‘trocken wie ein Holz’. Das Gebet dort, vor dem Tabernakel, hat mir so sehr geholfen. Und dann öffnete ein Telefonanruf des Nuntius eine weitere Tür. Aber die letzte Zeit dieser Zeit - von Jahren, ich weiß nicht mehr, ob es vom Jahr '80 war... von '83 bis '92, fast 10 Jahre, neun volle Jahre - in der letzten Zeit war das Gebet sehr friedlich, es war mit viel Frieden, und ich sagte zu mir: ‘Was wird jetzt passieren?’, weil ich mich anders fühlte, mit viel Frieden. Damals war ich Beichtvater und Seelsorger: das war mein Beruf. Aber ich lebte es auf eine sehr dunkle Art und Weise, sehr dunkel und leidend, und auch mit der UNTREUE, den Weg nicht zu finden, und der KOMPENSATION, KOMPENSIEREN [des Verlustes] dieser Welt der 'Allmacht', der Suche nach WELTLICHEN KOMPENSATIONEN. Und doch hat mich der Herr am Ende dieser Zeit auf diesen Anruf vorbereitet, der mich auf einen anderen Weg brachte. Also: dunkel, nicht einfach, ja, viel Gebet, viel Gebet, und KOMPENSATION…”

www.vatican.va/content/francesco/it/speeches/2018/february/documents/papa-francesco_20180215_parroci-roma.html


1
 
 Montfort 13. Jänner 2024 

Papst Franziskus, Treffen mit den Pfarrern von Rom, 15.02.2018 Teil I:

“...Und es endete, all dies, so viele Jahre der Regierung [B. war 1 J. nach seiner Priesterweihe Superior, Novizenmeister, Provinzial, Rektor der Fakultät, obwohl er kein Doktorat und nur 3 Jahre Theologie studiert hatte] ... Und es begann ein Prozess des 'aber jetzt weiß ich nicht, was ich tun soll'. Ja, Beichtvater zu sein, die Doktorarbeit zu beenden - die da war, und die ich nie verteidigt habe - und dann wieder neu zu denken zu beginnen. Das war für mich eine Zeit der großen Verzweiflung. Ich habe diese Zeit mit großer Trostlosigkeit erlebt, eine dunkle Zeit. Ich habe geglaubt, es sei schon das Ende des Lebens, ja, ich war ein Beichtvater, aber mit einem Geist der Niederlage. Warum? Weil ich glaubte, dass die Fülle meiner Berufung - ohne es auszusprechen, aber das ist mir jetzt klar - darin bestand, Dinge zu tun, diese Dinge. Aber nein, es gibt noch etwas anderes! Ich habe das Gebet nicht aufgegeben, es hat mir so sehr geholfen. Ich habe viel gebetet, in dieser Zeit, aber..."

www.vatican.va/content/francesco/it/speeches/2018/february/documents/papa-francesco_20180215_parroci-roma.html


1
 
 Montfort 13. Jänner 2024 

@ottokar - Der unmittelbare Nachfolger von Kardinal Müller

war allerdings Kardinal Luis Francisco Ladaria Ferrer SJ - ein exzellenter Dogmatiker mit integrer Persönlichkeit und liebenswürdigem Charakter. Er hat wohl in seiner Zeit als Präfekt der Glaubenskongregation (2017-2023) einiges gerade gerichtet bzw. ausgeglichen, was Papst Franziskus an "Schrägem" schnell dahingesagt hatte, und vieles an qualitativ hochwertigen theologischen Arbeiten vorgegeben, was Papst Franziskus nicht so leicht übergehen konnte.

Fernandez hingegen liefert seinem "Meister", was beide gerne hätten.


1
 
 lesa 11. Jänner 2024 

Zwei Seiten einer Medaille

Lieber@Zeitzeuge: Danke für diesen Hinweis. Dann weiß man aber auch, woher der Wind weht, der zu TC geführt hat! Jedenfalls "passt hier alles zusammen".


1
 
 Zeitzeuge 11. Jänner 2024 
 

Liebe lesa, danke für Ihre Zeilen; eine wichtige Berichtigung:

Die beiden genannten Dekrete stammen
aus Kardinal Fernández' Zeit als Erzbischof
von La Plata aus dem Jahre 2018, also noch
vor "TC"!

Gottes Segen!


1
 
 lesa 11. Jänner 2024 

Der Teufel muss aus der Kirche hinausgebetet werden. (Mutter Maria Graf)

Lieber@Zeitzeuge: Danke für diese Meldung! Nun, wer wird sich um die Anweisungen dieses Mannes noch kümmern! Die Feststellungen dieses Glaubenspräfekten sprechen regelrecht für die Dringlichkeit der "Alten Messe" in dieser Zeit und für deren Richtigkeit. Der Glaubenspräfekt scheint mir der Prototyp der Verdrehtheit zu sein. Mir tut er leid, er scheint spirituell ganz umnachtet und bräuchte Exorzismen, wie wohl einige andere Berater von Papst Franziskus. Das Schlangengift der Genderideologie ist in das Herz der Kirche eingedrungen. Nur die Immaculata kann aus der Verdrehtheit befreien und zum Wahren Glauben (mit der authentischen Liturgie) herausführen. Mutter Maria Graf, eine Mystikerin (eine gestandene Bauersfrau mit Familie) aus der Schweiz, der die Mutter Gottes erschien mit dem Auftrag, das Rosenkranzgebet zu verbreiten, sagte: "Der Teufel muss aus der Kirche hinausgebetet werden." Selbst Paul VI. erkannte dies als die dringlichste Aufgabe der nachkonziliaren Zeit.


2
 
 Zeitzeuge 11. Jänner 2024 
 

Liebe lesa et Veritatis; fast schon logisch ist "Tucho" auch ein Feind der "alten" Messe;

Am 17. Dezember erließ er ein Dekret, mit dem er „generell alle früheren Normen der Erzdiözese mit Bezug auf liturgische Feiern“ aufhob.

Eine Woche später erließ er am 24. Dezember ein zweites Dekret, mit dem er anordnete, daß die Sakramente immer „in der Volkssprache“, also nicht auf Latein, zu spenden sind. Die Messe, so dasselbe Dekrete, hat zudem „in der ordentlichen Form“ und „Richtung Volk“ zelebriert zu werden.

"Nur in der Volkssprache" ist übrigens bzgl. der
hl. Messe eine Häresie, die gegen ein Dogma des
Konzils von Trient verstößt.

Bzgl. "Ehevorbereitung" ist ja wohl bekannt, daß
ca. 90% auch der getauften Katholiken vor der
Eheschliessung bereits zusammenleben.

Wer behauptet, früher wäre die Pastoral bzgl.
Sexualität in der Ehe weitgehend tabuisiert
gewesen kennt sich nicht in der Literatur aus,
bereits 1957 gab es ein Buch mit
Details für Beichtväter, ebenso für junge Leute
z.B. die Bücher von Michel und Souvernance.

"Tuchos" Ergüsse sind blasphemisch-obszön, basta!


3
 
 lesa 11. Jänner 2024 

Helfen wir Jesus und Maria mit Gebet und Buße. Sie ringen um ihre KIider ...

WerterJP2B16 Danke für Ihre Replik! Ja, es ist schön, dass hier "solches Wissen" geteilt werden kann (danke kath.n.)- und dass es gebildete Menschen wie Sie gibt, die wach sind für die Stimme des Himmels in unserer Zeit. Bei aller gebotenen Vorsicht: Es ist der größte Fehler der Kirche und vieler Christen, daran vorbeizugehen, anstatt ihnen die gebührende Achtung zu schenken und das Geschenk der himmlischen Zuwendung zu beantworten. Man stelle sich eine Mutter vor, die ihre Kind ertrinken sieht und die Vrübergehenden helfen ihr nicht, es zu retten! Danke für jeden Hinweis bzw. Zitate aus Sievernich! "Wo die Sünde mächtig geworden ist, ist die Gnade übermächtig". Dieses Zitat aus dem Römerbrief ist in einer der dortigen Botschaften aufgenommen. So groß ist die Liebe Gottes. "Rufe mich an und ich will dir antworten und ich werde dir Großes und Unfassbares mitteilen" (vgl Jer 33, 3)Gott möchte "Israel sammeln wie ein Hirt seine Herde und aus der Hand des Stärkeren befreien" (vgl Jer 31)


1
 
 JP2B16 11. Jänner 2024 
 

Hochverehrte @lesa, ganz herzlichen Dank für die hochinteressanten Informationen ...

...und die Recherche zum Heiligtum "Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz in San Nicolas"!
Wie schön, dass hier solches Wissen geteilt werden kann(!!).
Gottes reichen Segen für Ihre so wertvolle Arbeit hier! Es ist unverzichtbares Apostolat (!)
JP2B16


1
 
 Palmsonntag 10. Jänner 2024 
 

Wir beten doch im Vaterunser: ... Und erlöse uns von dem Übel.

Wir bitten Dich, o HERR, erhöre uns!


1
 
 lesa 10. Jänner 2024 

Thema verfehlt.

@JP2B16: Die Heilige Hildegard hätte das Thema gewiss nicht auf dem Medienjahrmarkt ausgebreitet. Schließe mich Ihnen an.


2
 
 MPDE 10. Jänner 2024 
 

Sexualität positiv behandeln

Auch ich bin ganz klar der Ansicht, dass man sich beim Thema Sexualität auf keinen Fall nur auf Aspekte beschränken darf, die die katholische Lehre (zurecht) kritisch bis ablehnend betrachtet. Sexualität darf nicht als unliebsamer Trieb oder notwendiges Übel betrachtet werden, das nun einmal der Fortpflanzung dient, aber ansonsten kontrolliert und unterdrückt werden muss. Papst Johannes Paul II. hat der Sexualität ihren eigenen Wert als besondere Ausdrucksform der Liebe zugesprochen, die von Anfang an von Gott gewollt war. Auch die Texte der heiligen Hildegard, die hier bereits zitiert wurden, sind erstaunlich. Ich sehe aber die Abhandlung von Fernandez hier nicht in diesen konstruktiven Werken der Kirche zur Sexualität eingereiht. Vielmehr erscheint es mir übergriffig, unreif und übertrieben, zudem wird hier fast animalisch und sexistisch über den Orgasmus und die Frau gesprochen. Der Sexualität wird die Schönheit und Würde genommen.


6
 
 heikostir 10. Jänner 2024 
 

@hilde_gard

Die Passagen, in denen Sie die hl. Hildegard von Bingen zitieren, sind sehr interessant; v.a. wenn man bedenkt, dass sie aus der Feder einer Nonne im Mittelalter stammen. In welchem Werk der Heiligen sind sie zu finden?

Übrigens schrieb auch der heilige Papst Johannes Paul II. in seinem Buch „Liebe und Verantwortung" (das war im Jahr 1959, als er schon Weihbischof war) ganz unaufgeregt und unverklemmt über den Orgasmus.


3
 
 Stephaninus 10. Jänner 2024 
 

@Antony

ich teile Ihre Ansicht. Vor einigen Jahren habe ich im TV eine Sendung über einen polnischen Pater gesehen, der Eheseminare auch zu sexuellen Themen im ganzen Land erfolgreich anbietet. Soweit ich es beurteilen konnte, tat er es sensibel, offen und ganz gemäss der Lehre der Kirche ohne falsches Tabu. Sexualität und Lust dürfen auch im Leben von Katholiken einen guten und geschätzten Platz haben. Wieviel Unheil wurde doch lange durch ihre Verteufelung oder die Sprachlosigkeit in geschlechtlichen Dingen angerichtet. Die Auszüge aus besagtem Buch finde ich aber aus der Feder eines Priesters geschmacklos.


4
 
 antony 10. Jänner 2024 

@ hilde_gard: Ihre Namenspatronin war ja überraschend explizit.

Und sie hatte ganz offensichtlich als zolibatär lebende Frau kein Problem damit, sich ausgesprochen detailliert zum sexuellem Empfinden bei Frauen zu äußern. Gleichzeitig wirkt der von Ihnen zitierte Text auf seine Weise sehr respektvoll.

Um sowas zu schreiben, hat die Hl. Hildegard vermutlich einige Ehefrauen sehr detailliert zu diesem Thema befragt.

Man erahnt: Zu ihrer Zeit war es kein Tabu, darüber zu sprechen und sich unter Frauen persönlich darüber auszutauschen. Offenbar war das damals in der Kirche viel leichter möglich als heute.

Danke, dass Sie dieses Zitat mit uns teilen.


2
 
 mrx 10. Jänner 2024 
 

Linke sind loyal

Ein Rücktritt oder eine Entlassung sind nicht zu erwarten.
Das Buch ist wirklich unsäglich, wissenschaftlich im 19. Jahrhundert hängengeblieben (und selbst da waren das schon damals die eigensinnigsten Ansichten), furchtbar machohaft und Zeugnis einer schweren Besessenheit. Immerhin: Nun verstehe ich endlich die, die so ihre Probleme mit Katholiken haben. Und es erklärt, wie durch die Mystifizierung des Sexuellen Missbrauch in der Kirche möglich wird.
Das ist derart finster, dass ich nun nicht mehr, mich freudig und unbefangen als Katholik zeigen kann. Es wird eine große Berufungswelle zur Keuschheit notwendig sein, um Fernandez Vergehen zu sühnen.


2
 
 antony 10. Jänner 2024 

@ SalvatoreMio: Da stimme ich Ihnen zu.

Ich habe bei der Diskussion hier manchmal den Eindruck, dass manche Diskutanten es per se "Ihh" finden, wenn die Kirche was Positives zu Sexualität sagt und sich nicht nur darauf beschränkt, was verboten ist. Bei Ihnen habe ich den Eindruck nicht (mehr).
Wenn wir als Kirche das Thema nicht aufnehmen, überlassen wir das Feld den anderen. Ich bin sehr sehr froh über die klassische kirchliche Lehre zu dem Thema. Ich habe aber oft den Eindruck, dass fast nur über das "Du darfst nicht..." gesprochen wird. Ich finde diese Grenzen alle gut und richtig. Aber wir müssen uns auch mit dem Raum zwischen den Grenzen befassen. Nach meinem Eindruck werden Ehepaare oft alleine gelassen. Und ich kann Ihnen aus meiner Erfahrung im persönlichen Umfeld und als Arzt sagen, dass es da sehr viel Not gibt. Z. B. gläubige Ehepaare, die bis zur Ehe warten (gut so!), aber in der Ehe auch nicht zueinander finden.
Und sehr viel Sprachlosigkeit über diese Themen.


4
 
 antony 10. Jänner 2024 

@JP2B16: In der Verkündigung der Kirche hat ALLES etwas verloren.

Gott möchte doch nicht, dass wir ihn aus irgendwelchen Lebensbereichen raushalten.

Warum denken Sie, dass der Orgasmus in der Verkündigung der Kirche nichts verloren hat?

Gibt es noch andere Dinge, die nach Ihrer Meinung in der kirchlichen Verkündigung nichts verloren haben?


2
 
 hilde gard 10. Jänner 2024 
 

@JP2B16 - Das kann man aber durchaus anders sehen, oder wollen

Sie der heiligen Kirchenlehrerin widersprechen? Hildegard vergleicht die männliche Lust mit einem „Schiff in großen Wellen“, im „heftigen Sturmwinde …, so gefährdet, dass es manchmal kaum standhalten kann“. Die Lust der Frau hingegen gleiche einem „sanften Wind, bei dem sich ein kleines Schiff, wenn auch nur mit Mühe halten“ könne. Die Frau spüre ihre Lust wie „eine sanfte [blande], milde [leniter] aber dennoch ständige Wärme [assidue calorem]. In einem nüchternen Text unter der Überschrift „Von der Empfängnis“ beschreibt Hildegard das lustvolle Hitzegefühl der Frau – die Sätze sind populär geworden als erste Beschreibung des weiblichen Orgasmus: „Ist die Frau [mulier] mit einem Mann vereint [in conuinctione viri], dann kündigt ein lustvolles Hitzegefühl [calor] in ihrem Gehirn den Genuss [gustum] dieser Lust [delectationis] und den Samenerguss [seminis effusionem] bei dieser Vereinigung [coniunctione] an.


1
 
 remigius66 10. Jänner 2024 
 

Schuldiger

Der wahre Schuldige am Fernandez-Debakel ist der, der ihn berufen hat.


12
 
 JP2B16 10. Jänner 2024 
 

@hilde_gard, der "Orgasmus" hat in der kirchl. Verkündigung nichts verloren ...

...da kann er noch so sehr in spirituelle Dimensionen erhoben werden.
Über seinen Wert (und Notwendigkeit) für die körp. Gesundheit und das Wohlbefinden soll sich die Medizin und Psychologie auslassen, aber nicht die Theologie. Aus Sicht dieser beiden Disziplinen hat die Hl. Hildegard natürlich recht.
Es gibt nicht wenige Frauen (selbst Männer), die keinen Orgasmus erleben, aus welchen Gründen auch immer, dieses mutmaßliche Defizit aber sublimieren und dadurch Freuden erleben, die dem Gros "Orgasmus-erlebender" Menschen auf ewig verborgen bleiben. Kunst, Musik, Wissenschaft, insbesondere die Theologie bieten hier unendliche Möglichkeiten, aus denen Menschen ihre ganze Glückseligkeit und beeindruckende Ausgeglichenheit schöpfen. Den Orgasmus zu überhöhen, ist nicht selten Ausdruck von Einfalt und Infantilismus, ja von einer pathologischen Fokussierung auf alles Geschlechtliche.
Der Orgasmus ist allein Geschenk des Schöpfers für den in seine Schöpfungssakte mithineingenommenen Menschen.


2
 
 SalvatoreMio 10. Jänner 2024 
 

Sexuelle Themen nicht verschweigen

@antony: Sie haben mit Ihrem Einwand natürlich Recht! Ein Priester muss sich schon informieren über dieses wichtige Thema, um verstehen und helfen zu können. - Ich hatte nur Bezug genommen auf Ihr Thema: "Ehevorbereitung", wo gewiss auch, sofern möglich, Spezialisten sprechen und auf Fragen eingehen sollten, z. B. auch zum Thema "Kinder und Erziehung" usw.


2
 
 lesa 10. Jänner 2024 

In dieser Zeit hängt die Menschheit an einem Faden. Kehrt um! (San Nicolas 1984))

@JP2B16: Soeben recherchiert: Ja, die Priester des Heiligtums Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz in San Nicolas bestätigen den Blitzeinschlag vom 17.12.2023. Der Heiligenschein an der Statue fehle allerdings schon seit 2018.

Die Marienerscheinungen von San Nicolas (die Stadt war 1821 dem Hl. Nikolaus von Bari geweiht worden) sind kirchlich anerkannt. San Nicolas, ca. 250 km von Buenos Aires entfernt, war seit 1oo Jahren besonders "Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz geweiht.) Sie kam hier im Zeichen der Offenbarung 12 als Frau mit der Sonne umkleidet. R. Laurentin hat diese Erscheinungen, die Botschaft und die historischen Umstände zugänglich gemacht in seinem Buch "Der Ruf Mariens in Argentinien". Sie begannen am 25. September 1983. Die letzte Botschaft stammt vom 11.Februar 1990.
Es sind hochaktuelle und zugleich ermutigende Botschaften, mit auffallend vielen Verweisen auf das Wort Gottes und auf die Verantwortung des Papstes, für den wir beten sollen.


1
 
 Karlmaria 10. Jänner 2024 

Der Frauen verschlossener Schoß ist unersättlich

So übersetzt es Luther. In der Einheitsübersetzung: Sprüche 30, 15 Die Zahlensprüche: 30,15-33 Der Blutegel hat zwei Töchter: Gib! - Gib! Drei sind es, die nie satt werden, /vier sagen nie: Genug:[15-33: Die selbstständige Gruppe der Zahlensprüche und die Worte an Lemuël (31,1-9) stehen in G hinter 24,34. 15a: Wohl ein versprengtes Fragment. - Der Blutegel ist Bild für den Habsüchtigen; seine beiden «Töchter» sind seine Saug- und Haftorgane. 16 Die Unterwelt und der unfruchtbare Mutterschoß, /die Erde, die nicht satt wird an Wasser, /…. Die Erklärung hat eine unfreiwillige Komik mit den Saug und Haftorganen. Ich weiß das ja auch aus eigener Erfahrung. Ich konnte ja keine Kinder bekommen wegen starker Bestrahlung wegen medizinischen Zwecken. Mit der Pille ist das nicht so. Da wollen die Frauen eher wenig Sex!


0
 
 antony 10. Jänner 2024 

@SalvatoreMio

JP II hat Themen wie die unterschiedlichen sexuellen Reaktionszyklen durchaus thematisiert. Zumindest im öffentlichen Plenum.
Und was ist, wenn ein Mann in der Beichte seine Eheprobleme einbringt und dabei sexuelle Themen eine Rolle spielen? Soll der Priester sagen "Darüber reden wir hier nicht?"
Warum in aller Welt soll ein Priester darüber nicht sprechen, wenn er über alle anderen persönlichen Dinge auch spricht?
Weil er selbst enthaltsam lebt? Darf er dann auch nicht über Kindererziehung reden?

Das genüssliche Auswälzen dieser Themen, wie es in den Buchauszügen von Fernandez von vor 26 Jahren erscheint, finde ich allerdings auch unpassend.


4
 
 SalvatoreMio 10. Jänner 2024 
 

Ehevorbereitung und Sexualaufklärung

@Antony: falls Ehevorbereitung durch die Kirche überhaupt noch angeboten wird: ich kannte es so, dass mehrere Verantwortliche dazugehören: nicht nur der Priester für "das Metier des Glaubens", sondern z. B. auch der Arzt und andere Personen, die fachgerecht beraten in Fragen, die die Ehe betreffen. - Jedenfalls ist es nicht Aufgabe des Priesters, der nicht nur ehelos, sondern auch keusch leben soll, über Freuden der Sexualität aufzuklären.


7
 
 Werner Wunder 10. Jänner 2024 
 

:-:

@ anjali
Genau das frage ich mich auch!
@salvatore mio
Ja, so ist das; Alles genau so beabsichtigt.

Wer drei Schritte zurücktritt und auf die letzten Jahre zurücksieht, sollte sich nicht wundern, wenn er bemerkt:
Dass Stück für Stück eine kompetente Einrichtung von PF mit voller Absicht gegen die Wand gefahren wurde/wird.

Mich persönlich verärgerte es sehr, dass der so auf Kollegialität und auf synodale Zusammenarbeit setzende Papst es nie für nötig hielt, auf die Dubia‘s der Kardinäle zu antworten.
Zur letzten Nachfrage hatte er zwar antworten lassen, aber eigentlich noch viel schlimmer.
Das war ja keine Antwort, sondern eine lächerliche Erwiderung, die die Fragenden verächtlich machte und als dümmlich abqualifizierte. Fazit: Herr Bergoglio ist der Aufgabe des Amtes nicht gewachsen, deswegen kommen nur „Hochbegabte“ an seine Seite.
Unverzeihlich aus meiner Sicht die Entlassung v. Daniel Fernández Torre, Puerto Rico, nur weil der die Ungeimpften in seinem Bistum verteidigte!


7
 
 antony 10. Jänner 2024 

Die englische Übersetzung der Passagen bei "Rorate Coeli" wirkt zwiespältig. ()

Auf der anderen Seite habe ich den Eindruck, dass viele alleine daran Anstoß nehmen, dass Fernandez deutlich über Sexualität schreibt. Dass er z. B. über die unterschiedlichen Erregungs- und Entspannungszyklen bei Mann und Frau schreibt, über die Probleme und Enttäuschungen, die das v.a. bei der Frau bewirken kann.
Da sehe ich nun überhaupt kein Problem drin. Im Gegenteil, solche Themen gehören in jede Ehevorbereitung. In der Kirche wird zu wenig darüber gesprochen, und die Ehepaare werden mit solchen Themen oft alleine gelassen.

Die bei Rorate Caeli veröffentlichten Texte wirken dann aber auch wiederum so, als ob sich Fernandez förmlich in der Thematik suhlt. Das finde ich dann wiederum befremdlich.


1
 
 anjali 10. Jänner 2024 
 

Kardinal

So ein widerlicher Kerl wird von Papst Franziskus zu Kardinal kreiert, und Erzbishof Gänswein wird ohne Aufgabe weggeschickt! Ich bin extrem erschüttert und traurig!!!


11
 
 SalvatoreMio 10. Jänner 2024 
 

Die Deutschen machen die Drecksarbeit

@Joachim Heimerl: Diese Ihre Erkenntnis wird immer deutlicher sichtbar. - Mir eröffnete sich schon länger noch mehr: es ist ein längst inszeniertes Theater, mit verschiedenen Rollen und Aufgaben. Warum denn hatte in Deutschland der "Synodale Weg" überhaupt angefangen? Hinter all dem steht auch "Weltpolitik".


8
 
 Stefan Fleischer 10. Jänner 2024 

In einem anderen Zusammenhang

sah ich mich veranlasst, jemanden an folgende Schriftstelle zu erinnern:
"Jesus wandte sich um, sah seine Jünger an und wies Petrus mit den Worten zurecht: Weg mit dir, Satan, geh mir aus den Augen! Denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen." (Mk 8,33)
Ich glaube, wir alles haben es nötig, uns dies hinter die Ohren zu schreiben. Das ist ja, im Gesamtzusammenhang der Schrift gelesen, auch ein sehr hoffnungsvoller Satz. Er zeigt, dass Umkehr für jedermann und immer möglich ist.


6
 
 Werner Wunder 9. Jänner 2024 
 

Längst überfällig - geht einfach.

Der Vatikan hatte früher gute Fachleute in seinen Reihen: Kardinal Sarah, Kardinal Ladaria, Kardinal Müller, Kardinal Burke u.v.a.m.
Jetzt ist ein so genannte Orgasmus-Experte aus La plata Glaubenspräfekt.
Er verfasst unsinnige Schreiben wie „Fiducia supplicans“ oder „Amoris Latitia“.
Im Licht dieser Umstände und Merkwürdigkeiten bin ich fast sicher, dass der "syndige Weg" genauso dummdreist mit stiller Approbation des Papstes gewünscht war, wie er geworden ist.
Zehn Jahre erfolgreiche Glaubensdestruktion und Zerstörung von stabilen Ordensgemeinschaften sind ausreichend, deshalb fordere ich jetzt von Fernandez und PF umgehenden RÜCKTRITT -- Es reicht jetzt!


14
 
 JP2B16 9. Jänner 2024 
 

Danke @lesa, "Our Lady of the Rosary of San Nicolas" kannte ich bisher nicht ...

...wenn ich die Geographie in Argentinien richtig lese, handelt es sich offenbar um dasselbe Heiligtum mit der Statue des Hl. Petrus, in die am Vorabend der Veröffentlichung von FS, dem Geburtstag von Franziskus, der Blitz einschlug und die Schmiedearbeiten des Schlüssels und der Aureole zerstörte.

www.kath.net/news/83443


2
 
 antony 9. Jänner 2024 

Die englische Übersetzung der Passagen bei "Rorate Coeli" wirkt zwiespältig. (1)

Einerseits die hier bereits mehrfach erwähnten Entgleisungen: Die offenbar neurotischen Fantasien, die ihm eine 16-Jährige anvertraut hat. Die fehlende Abgrenzung gegenüber Pornografie. Die Entgleisung über die weibliche Unersättlichkeit.

Und das mit Abstand Gefährlichste: Die Aussage, dass unter besonderen Voraussetzungen Menschen objektiv sündhafte Dinge tun können, ohne schuldig zu werden.
Das war übrigens die Logik von Ephraim Croissant (Gründer der "Seligpreisungen") und Marie-Dominique Philippe (Gründer der Johannesgemeinschaft), die ihre widerlichen Missbrauchstaten spirituell verbrämten und behaupteten, dies sei eben keine sündhafte außereheliche sexuelle Betätigung, sondern eine besondere Erfahrung, die berühmte Heilige gemacht hätten.

Auf der anderen Seite habe ich den Eindruck, dass vielfach Anstoß daran genommen wird, dass Fernandez deutlich über Sexualität schreibt, ...

rorate-caeli.blogspot.com/2024/01/mysticism-and-sex-rediscovered-1998.html


3
 
 ottokar 9. Jänner 2024 
 

Genug der Worte

Liebe Schwestern und Brüder: Es ist nicht unsere von Jesus Christus gegründete und von Petrus aufgebaute Kirche , welche uns so erschüttert, nein es sind seine Verwalter, die eingesetzten Hirten, die uns Kopfzerbrechen machen und verwirren. Unsere Kirche ist und bleibt- was immer auch die in Rom beschließen- unsere Mutter , die wir lieben und der wir mit Herz und Geist gehorchen. Dabei lassen wir uns nicht von falschen Propheten - die uns vorausgesagt wurden - verwirren. Lasst uns fest in diesem Glauben bleiben und für die Im Geiste Verwirrten beten.


5
 
 hilde gard 9. Jänner 2024 
 

Die heilige und Kirchenlehrerin Hildegard von Bingen

betrachtete den Orgasmus als eine spirituelle Erfahrung und betonte die Bedeutung der sexuellen Energie für das Wohlbefinden des Körpers und der Seele. Sie beschrieb auch die verschiedenen Empfindungen und Emotionen, die mit dem Orgasmus verbunden sind, und betonte die Notwendigkeit einer gesunden und respektvollen Sexualität.


1
 
 lesa 9. Jänner 2024 

Begreift die Zeichen der Zeit (vgl Mt 16, 3)

@JP2B16: Danke für Ihre Replik und Ihre Kommentare!.
Danke allen, wie gut, dass so viele nicht gleichgültig bleiben! Argentinien? Immer wieder war der Himmel offen. Viele nehmen meine Bitte um das Gebet und die Bekehrung nicht an. Aus diesem Grund weitet sich das Wirken des Dämons immer mehr aus. Meine lieben Kinder, nur durch das Gebet und die Bekehrung könnt ihr zu Gott zurückkehren. Mag er eure Herzen nicht verdorrt vorfinden. (Maria, San Nicolas, Argent. 13.5.1989, Jt. d. 1.Ersch. in Fatima)
AmIn den Jahren 1992, 1994 und am 15. August 1996 (als der heutige Papst dort Erzbischof war), ereigneten sich in der Pfarrei Santa Maria di Buenos Aeres drei eucharistische Wunder).
Und am 17.12.2023, am Geburtstag des Papstes sowie Vortag des Erscheinens von Fiducia Buenos Aires: Ein Blitzschlag zerstörte den "Heiligenschein" und die „Schlüssel des Petrus“ einer Petrusstatue.
Da sind Mächte ...
Beten wir, wenn möglich, den Rosenkranz für den Papst und alle Hirten!


6
 
 Waldi 9. Jänner 2024 
 

Papst Franziskus weiß schon,

welche Gehilfen er in das Glaubensdikasterium einsetzen muss, um das Zerstörungswerk der katholischen Kirche und ihrer Glaubenslehre zu beschleunigen! Noch nie, seit Papst Pius XII. bis heute habe ich die katholische Kirche so schrecklich bedroht empfunden, wie unter Papst Franziskus!


13
 
 Joachim Heimerl 9. Jänner 2024 
 

Ganz klar wird in der Sache hier doch eins: Die Feinde der Kirche sitzen nicht

in Frankfurt, Limburg und anderswo in Deutschland - sie sitzen in erster Linie in Rom und lassen die Deutschen hübsch gewähren. Die erledigen die Drecksarbeit und in Rom erlässt dann ein Schmutzfink mit päpstlichen Segen die entsprechenden Dokumente, z.B. für Homo-Segnungen. Deutlicher können die Zeichen der Zeit eigentlich gar nicht mehr sein. Man muss sie nur verstehen wollen!


12
 
 Schillerlocke 9. Jänner 2024 
 

Am besten

erst gar nicht ignorieren.


0
 
 Federico R. 9. Jänner 2024 
 

Wir wissen ja, dass Fernández päpstlicher Ghostwriter ist.

Ebenso bekannt ist mittlerweile auch, dass sich die beiden aus gemeinsamer argentinischer Zeit sehr gut kennen und ein besonderes Vertrauensverhältnis zwischen ihnen besteht. Und Bergoglio soll wirklich nichts von diesem Fernández-Pamphlet gewusst haben? Nur schwer zu glauben. Und dennoch – oder vielleicht gerade deswegen? – hat er seinen Intimus in den Vatikan geholt, ihm dort eines der einflussreichsten Ämter anvertraut und ihn ebenso rasch zum Kardinal befördert. Welch ausgemacht diabolisches Schauspiel wird hier der Welt, insbesondere der katholischen, geboten? Unfassbar. Aber bestimmte Kreise wollen die Kirche ja unbedingt dem Zeitgeist opfern. Und der Satan möchte sie am liebsten gleich ganz zerstören.

Der Traum beider Protagonisten von einer Franziskus-Nachfolge – für viele eh schon ein Alptraum – dürfte jetzt wohl endgültig ausgeträumt sein. Daran auch die fürs Frühjahr vorgesehene und wohl von Fernandez geschriebene Franziskus-Biographie nichts ändern. Im Gegenteil.


15
 
 JP2B16 9. Jänner 2024 
 

@lesa, großartig Ihre Kommentare, insb. "Es braucht mutige Gläubige, heilige Familien, ...

@chorbisch: ihre Antwort auf @lesa ist intellektuell nicht redlich, bitte lesen Sie von Gabriele Kuby: "Die globale sexuelle Revolution: Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit" (und @fernández die spanische Übersetzung ;-)).

Ich denke oft in diesen Tagen, gut so, dass Benedikt mit seinem bis zuletzt wachen Geist diese Vorgänge der letzten Wochen und Monaten als irdischer Mensch nicht mehr miterleben musste. Dass sich die Ereignisse jetzt überstürzen, legen den Verdacht einer "Torschlusspanik" nahe. Offensichtlich rechnete man mit seinem Ableben schon sehr viel früher.

Ein anderer Aspekt:
Man stelle sich vor in Europa wäre ein solches Buch eines Priesters erschienen. Niemals hätte ein Bischof, und sei er noch so "modern" gewesen, die Karriere eines solchen unreifen Priesters gefördert, in ihm gar einen Kandidaten auf ein Bischofsamt gesehen. War Argentinien wirklich so weit weg?

Hl. Erzengel Michael im Okt. 22 in Sievernich:
"Weil der größte Teil des Klerus verdorben ist ...


11
 
 Stefan Fleischer 9. Jänner 2024 

Wenn ich mich frage,

weshalb Gott diesen ganzen Skandal zugelassen und gerade jetzt platzen liess, so denke ich mir, Er will uns mit aller Deutlichkeit zeigen, auf welch gefährlichen Weg mindestens der Deutsche Synodale Weg uns führen will. Er will uns lehren, wie schnell wir mit unserer "ererbten Neigung zum Bösen" auf jene breiten Strasse gelangen, welche ins Verderben führt. Er will uns dringend bitten: «Kehrt um zu ihm, Israels Söhne, / zu ihm, von dem ihr euch so weit entfernt habt.» (Jes 31,6)


10
 
 Herbstlicht 9. Jänner 2024 
 

@Chris2

Ihre Frage, klar und unmissverständlich, bringt es auf den Punkt:

"Wie steht Fernández heute dazu?
Hat er es als geläuterter Mensch klar bedauert und sich eindeutig vom Inhalt distanziert oder ist er ihm nur peinlich?"

Mehr Worte braucht es gar nicht.
Und dafür meinen Dank an Sie!


3
 
 veritatis 9. Jänner 2024 
 

Versuchsreihe!

Nun, man könnte annehmen, dass der Plan darin besteht, die rechtgläubigen Katholiken in den Wahnsinn zu treiben!!! Den meine ich gelegentlich in manchen Gesichtsausdrücken und Blicken von "Tucho" zu erkennen.

Es würde mich nicht wundern, wenn die Clique in Argentinien gehörig gegen die Tradition und die Messe aller Zeit gearbeitet hätten und es noch tun!!!

Allein den Betern kann es noch gelingen!
Täter werden n i e den Himmel zwingen!
Konsequenzen in Form eines Rücktritts wird das nicht haben. Wieso auch? Das Buch ist asbachuralt und hat den gegenwärtigen Amtsinhaber in St. Martha nicht davon abgehalten, Fernandez sowohl zum Bischof als auch zum Präfekten zu ernennen! Was sollte ihn dann zum Rücktritt nötigen?


6
 
 ottokar 9. Jänner 2024 
 

Kardinal Ratzinger war mit 36 Jahren bereits ein viel gefragter theologischer Hochschullehrer

Fernandez,heute Chef der Glaubenskongregation ,zeichnete sich mit 36 Jahren als geweihter Priester mit Talent zum pornographischen Schriftsteller aus. Bedeutsame theologische Literatur ist von ihm nicht bekannt.So niedrig sind inzwischen doch die päpstlichen Anforderungen für wohl eine der wichtigsten Ämter im Vatikan, dem Präfekten des Glaubensdikasteriums geworden.Als Nachfolger eines weltberühmten,herausragenden Theologen namens Kardinal Prof.Müller hat Papst Franziskus also einen theologischen Nobody berufen, der lediglich pornographische Studien nachweisen kann.Kann man es Menschen verübeln, wenn sie sich unter diesen traurigen Umständen von unserer Kirche abwenden? Wer daran schuld ist, lässt sich leicht erkennen.
Die Presse hingegen wird die Ergüsse des Kardinals wohl als Beweis darstellen, wie notwendig es ist, endlich den Zölibat abzuschaffen, denn man sehe ja hier , worunter die Priester leiden.


14
 
 Christa.marga 9. Jänner 2024 
 

Rücktritt - SOFORT

...und Papst Franziskus gleich damit!

Es geradezu ekelhaft, dass dieser Mann dem Glaubensdikasterium vorsteht.

"In einem Kapitel beschreibt er eine erotische Begegnung mit Jesus Christus am Strand von Galiläa. Die Idee dazu soll er von einem 16-jährigem Mädchen bekommen haben." Da stellen sich bei mir sämtliche Nackenhaare auf.

Er verunglimpft Frauen als "normalerweise unersättlich". Hormonell und psychologisch gebe es sowieso keine reinen männlichen und weiblichen Wesen." Er scheint Homosexuellen gegenüber nicht abgeneigt zu sein, oder täusche ich mich?

UNGEHEUERLICH - DAS IST GEGEN DIE LEHRE DER KIRCHE!

Auf diesen Kurienkardinal kann die Kirche verzichten, am besten heute noch!


13
 
 Paddel 9. Jänner 2024 

@rorro nicht nur JohPII sondern auch andere

heiligmäßige und heilige Priester haben sich zum Orgasmus geäußert. Zumindest weiß ich von drei und habe alle drei Ausführungen mit Gewinn gelesen. Das hier aber ist im Vergleich dazu zum Erbrechen unwürdig.


2
 
 Cosmas 9. Jänner 2024 
 

Je mehr Widerlichkeiten der Bergoglio-clique ans Licht kommen, desto besser für die nächste Papstwah


12
 
 dalex 9. Jänner 2024 
 

Der heilige Sex

Ich kann mich an die aufgeregten Pressemeldung zu „Santo Sesso“ erinnern, einem Buch, das etwa im Jahr 2000 in einem Vatikan-nahen Verlag erschien und von einer Gruppe religiöser Laien erarbeitet wurde. Das habe ich mir kurz darauf bei einem Rombesuch sogar aus Neugier gekauft. Es war allerdings enttäuschend „normal“ katholisch. Man erfuhr etwas von einem pipino und einer pipina, und dass eine kalte Dusche gut gegen das Triebhafte sei. Lust war trotz des reißerischen Titels ziemlich weit unten angesetzt. Fernández war zu der Zeit offenbar schon deutlich weiter. Nun sind Priester keine asexuellen Wesen, aber es ist wahrhaftig nicht ihr Auftrag, junge Menschen in diesem Metier aufzuklären. Weder 1995 noch heute.


2
 
 Fatima 1713 9. Jänner 2024 
 

@je suis

Und am Charakter...


2
 
 Chris2 9. Jänner 2024 
 

Wie steht Fernández heute dazu?

Hat er es als geläuterter Mensch klar bedauert und sich eindeutig vom Inhalt distanziert oder ist er ihm nur peinlich?


3
 
 Chris2 9. Jänner 2024 
 

Grenzüberschreitungen

@modernchrist Jeder Mensch ist anders und seine Neigungen und Versuchungen sind verschieden (stark). Doch jedes noch unverbildete Gewissen spürt starke Grenzen, die es nicht überschreiten darf. Das beginnt nicht erst z.B. beim Ehebruch, sondern bereits bei der inneren Bereitschaft, ihn bei sich möglicherweise bietender Gelegenheit zu begehen.


4
 
 je suis 9. Jänner 2024 

MIT 36 JAHREN...

...hat einer seiner Vorgänger ganz andere Bücher veröffentlicht. Sein Name: JOSEPH RATZINGER!
(Am Alter kann es also nicht liegen - eher am Verstand!)


11
 
 Tante Ottilie 9. Jänner 2024 
 

Ich kenne nur die hier auszugsweise zitierten Passagen des Buches

Aber die reichen mir vollständig!

Ein Machwerk. Medizinisch falsch und wirklich in der Tat peinlich und gar gefährlich die Fehleinschätzung der Frau als angeblich sexuell unersättliches menschliches Wesen.

Überaus peinlich für einen rk Priester zudem die Schilderung der Lautgebungen der männlichen und weiblichen Sexualpartner beim Orgasmus.

Zu solch einem Priester hätte zumindest ICH kein Vertrauen und würde mich und mein innerstes Wesen ihm nicht offenbaren.


12
 
 Joachim Heimerl 9. Jänner 2024 
 

Aktuell behauptet Fernandez das Buch würde gegen seinen Willen verbreitet

werden und er habe es zurückzogen und nicht autorisiert. Das ist inhaltlich völlig falsch. Ferandez hat das Buch autorisiert in der ersten und einzigen Ausgabe und hat dafür auch ein Honorar bekommen. Zurückziehen kann er es jetzt natürlich nicht mehr. Es ist auch völlig legitim dieses Buch bzw. seinen Inhalt zu verbreiten. Lediglich ein Nachdruck müsste vom Autor autorisiert werden, doch der steht gar nicht im Raum. Mit anderen Worten: Der Kardinal sagt hier klar die Unwahrheit und versucht sich mit Halbwahrheiten und veritablen Lügen aus der Affäre zu ziehen - noch schlimmer, wenn Sie mich fragen!


17
 
 lesa 9. Jänner 2024 

Heiliger Francisco Marto aus Fatima, bitte für die Kirche

Liebe@salvatoreMio: Danke für die gute Absicht (grüner Daumen) und für die Mitteilung! Danke auch für die gute Erklärung des Mittragens "Erstattens"...


4
 
 Joachim Heimerl 9. Jänner 2024 
 

Inzwischen habe ich immer mehr Auszüge aus diesem Machwerk gelesen.

Ich würde es als machohaften Blick auf die Sexualität beschreiben, deutlich frauenverachtend und medizinisch wie anthropologisch höchst fragwürdig bzw. falsch. Es handelt sich um eine "Orgasmus-ideologie", der zugleich etwas spürbar Perverses anhaftet und die nur ein bisserl religiös verbrämt wird. Ein Priester, der so was schreibt und offensichtlich einen reichen Erfahrungsschatz in dieser Sache besitzt, gehört aus dem Klerikerstand entlassen. Sicher gehört er nicht ins Bischofsamt oder in irgendeine andere Leitungsfunktion. Wenn der Papst diesen Mann, der eher ein schräger Typ ist, nach allem, was ich von ihm gelesen habe, jetzt auch noch im Amt hält, beschädigt er damit sich selbst und das Petrusamt. Die rote Linie ist hier eindeutig überschritten. Ich habe noch nie einen derartigen Schund und Schmutz gelesen, geschweige denn unter dem Aspekt, dass es sich um ein "geistliches" Thema handeln soll. Hier wird klar Sexismus als Theologie verkauft - ziemlich schäbig!


21
 
 Vox coelestis 9. Jänner 2024 
 

Wie reagieren die Medien?

Bin gespannt, ob die rot-grüne Medienlandschaft in unserem Land daraus die entsprechenden skandalträchtigen Schlagzeilen formulieren werden, oder ob sie ihn schützen.
Stoff dazu wäre genügend vorhanden.
Bis jetzt ist das Thema nicht im Geringsten aufgegriffen worden.


3
 
 Paddel 9. Jänner 2024 

@chorbisch "nicht in Ordnung"

ist auch sein aktuelles Schreiben. Wäre gut, wenn er das auch zurückziehen würde, wenn nicht, glaube ich nicht unbedingt an eine zwischenzeitliche Besserung.


4
 
 Hope F. 9. Jänner 2024 
 

Die Position Fernandez

die ihm Papst Franziskus aufgetragen hat, sagt auch viel über diesen Papst selbst aus. Frei nach dem Motto: Zeig mir deine Freunde und ich sage dir wer du bist. Offenbar ist er unfähig zwischen Sex, Begierde (Fleischeslust) und wahrer Liebe zu unterscheiden. Letztere umfaßt deutlich mehr!


10
 
 SalvatoreMio 9. Jänner 2024 
 

Ärgerlich ...

@lesa: einen "grünen Daumen" sollte Sie bekommen, und versehentlich landete er bei @chorbisch.


2
 
 SalvatoreMio 9. Jänner 2024 
 

Sehr traurig!

@petrafel: Wie sollte man nicht traurig sein? "Freut Euch" - verkündete der Engel bei Jesu Geburt! - Aber wir müssen offenbar dazulernen. Da fällt einem Paulus ein mit seinen merkwürdigen Worten: "Für den Leib Christi, die Kirche, ergänze ich in meinem irdischen Leben das, was an den Leiden Christi noch fehlt". (Kolosser 1,24). Gottes Sohn litt auch schon für alle heutigen und weiteren Verfehlungen der Menschheit. Doch könnten wir ihn nicht trösten, "entlasten" und "mittragen"? Simon von Cyrene schleppte zeitweise das Kreuz für seinen geschwächten Leib. Sollten wir Christus nicht einige seelische Schmerzen abnehmen und ihm unsere Traurigkeit aufopfern für die Brüder und Schwestern, die in Nigeria oder andernorts bedroht sind, weil sie seinen Namen tragen?


7
 
 SalvatoreMio 9. Jänner 2024 
 

Die Abwertung der Frau,

nicht dazu durch einen Priester,könnte Männer mit schwachem Charakter zu ganz verderblichem Verhalten anregen im Sinn:"Die warten ja nur darauf, dass ..." Und Schlimmeres: "Durch dieses Buch hat er gewiss etliche Landsleute auf falsche Wege geführt; sie nicht vor Sünde gewarnt, sondern dazu animiert.


11
 
 Honsel 9. Jänner 2024 
 

Klingt für mich nach...

...Sexualmagie. Genauso übrigens wie bei Rupnik (der weiterhin Priester ist - im Gegensatz zu Fr. Pavone).


14
 
 Michmas 9. Jänner 2024 
 

Jetzt versteht man,rupnik fernandes hollerich usw da wird die schützende Hand darüber gehalten und das ganze wurde von der St Gallen mafia organisiert.


13
 
 chorbisch 9. Jänner 2024 
 

@ Jothekieker

Sicher, man kann ein einmal veröffentlichtes Buch nicht mehr ungeschehen machen. Aber offenbar hat Kardinal Fernandez sehr bald nach der Publikation bemerkt, dass dieses Buch nicht in Ordnung war.

Zumindest das sollte man ihm zugestehen, wenn die von @rorro verlinkten Informationen korrekt sind.

Was genau mit "Zurückziehen" gemeint ist, weiß ich nicht, vielleicht konnte er als Autor dem Verlag die Auslieferung weiterer Exemplare, und den Buchhandlungen den Verkauf untersagen.


2
 
 JP2B16 9. Jänner 2024 
 

"Keuschheit" ;-)


2
 
 Gandalf 9. Jänner 2024 

@rorro

Ein Buch, das veröffentlicht ist, kann man nicht mehr zurückziehen. Das ist am Markt, für immer und ewig! Und das ist schon 2. merkwürdige Buch... Was kommt da noch hoch? Noch ein 3. Buch über "wie göttlich das Gay-Leben" ist? Bei einem JP2 oder B16 gab es auch "Jugend-Werke", die waren aber doch gänzlich anders. Und JA; ich habe die "Theologie des Leibes" ganz gut durchstudiert und auch die Schriften von JP2 gelesen, im Rahmen meines Studiums. Da ist ein RIESENUNTERSCHIED zu diesem Machwerk und solche Orgasmus-Peinlichkeiten und "erotische Begegnung mit Jesus Christus am Strand" usw. gibts da sicher nicht!



Wer das peinliche Werk verteidigen möchte, der hat nichts verstanden oder. Da gibts nichts (!) zu verteidigen. Die Verteidigungstrategie des Präfekten ist nur mehr absurd.


21
 
 JP2B16 9. Jänner 2024 
 

Korrektur: "Keuchheit" ...

...muss es in meinem Kommentar natürlich heißen!


3
 
 lakota 9. Jänner 2024 
 

@J.Rückert

Das sehe ich nicht so....
denken Sie an "Traditionis Custodes".


3
 
 JP2B16 9. Jänner 2024 
 

@bücherwurm, ich frage, wie konnte er überhaupt Priesteramtskandidat werden ...

...und im Alter von 24 Jahren dann zum Priester geweiht werden? Es ist offensichtlich, dass ihn die Fleischeslust in jungen Jahren sehr in ihrem Bann hatte, da dürfte Unkeuschheit stets eine schier nicht tragbare große Last für ihn gewesen sein. Vielleicht musste er sie schließlich so verarbeiten. Damit aber hat er nie die Eignung zu einem Beruf gehabt, der ihm Menschen besonders nahe bringt, der womölglich das Anvertrauen von Schutzbefohlenen beinhalten kann, geschweige zum Priester(!).
Haben Regens, Subregens und die geistl. Begleiter während seiner Ausbildung diese seine Neigungen nicht erkannt bzw. wollten sie nicht sehen?  Hat hier ebenso wie im unsäglichen Schmutz
des Missbrauchs einmal mehr die Kultur des Wegschauens und Schweigens in den Ordinariaten und Priesterseminaren obsiegt?
Und wie kann es dann sein, dass er in der Folge trotz verdächtiger Bücher und Beobachtung durch Rom in Argentinien(!) Karriere machen konnte?
Man darf wirklich gespannt sein, wie das ausgeht.


11
 
 Jothekieker 9. Jänner 2024 
 

@rorro

Mit der Erstveröffentlichung hat Fernandez auch die Zustimmung erteilt, daß das Buch gelesen und weitergereicht wird. Was einmal veröffentlicht ist, kann man ebenso wenig zurückziehen wie ein gesprochenes Wort.


12
 
 lesa 9. Jänner 2024 

@chorbisch: In Ihren Fragen liegt die Antwort, die Sie selber geben. Wenn man es nicht spürt ...


7
 
 Dolomiti 9. Jänner 2024 
 

@rorro - Theologie des Leibes des Heiligen Johannes Paul II. kann man nicht vergleichen

mit den Schriften des neuen Präfekten Victor Manuel Fernandez; die Schriften von Papst JP II. sind ausgezeichnete Einführungen in das eheliche Verhältnis von Frau und Mann nach der Schöpfungsordnung Gottes, dem scheint die betreffende Schrift des neuen Präfekten nicht nachzukommen, sonst würde er diese nicht "verstecken" wollen; eher ist seine Reaktion wie die Adams und Evas in der Genesis nach dem Sündenfall (Gen. 3,9-13).
Das Werk des neuen Präfekten habe ich nicht gelesen, da es für mich spanisch ist :); doch statt 'la pasion mistica' könnte man es nach den vielen hier gelesenen Kommentaren mit dem Titel "Einführung in die Begierden" auszeichnen :))


6
 
 Smaragdos 9. Jänner 2024 
 

Skandal

"In einer besonders anschaulichen Passage beruft sich Fernández auf den muslimischen Theologen Al Sounouti aus dem 15. Jahrhundert, der Gott dafür lobt, dass er die Fortpflanzungsorgane der Männer „so hart und gerade wie Speere“ gemacht hat, damit sie „Krieg“ gegen die entsprechenden Körperteile der Frauen führen können."

Und so ein Perversling ist heute Präfekt des Glaubensdikasteriums! Sodom und Gomorrha!


10
 
 chorbisch 9. Jänner 2024 
 

@ Lesa

Und wer legt fest, was ein "gesundes Schamgefühl" ist? Sie?

Und was verstehen Sie unter "Nacktkultur"?

Wenn ich so etwas lese, oder den Beitrag von @golden weiter unten, frage ich mich schon, ob für manchen hier bei dem Thema die Zeit bei "1968" stehen geblieben ist.

Damals ging es, auch öffentlich, ziemlich "wild" zu und es wurde möglichst viel nackte Haut gezeigt. Aber wer beschäftigt sich denn heute noch mit Wilhelm Reich?

Ich bezweifle auch, dass junge Leute, die miteinander Sex haben, ohne verheiratet zu sein, dies tun, weil sie meinen, so könnten sie sich von irgendwelchen "Trieben" befreien.


3
 
 Jaques 9. Jänner 2024 
 

Hoffnung auf Besserung?

Wer der Hoffnung anhängt, der Blasphemiker Fernandez könne seit seinem 35. Lebensjahr wesentlich dazugelernt haben, muß ja nur einen Blick in F.S. werfen, daß dessen Autor heute noch in ganz ähnlichen Kategorien denkt wie damals.

Ein Blick in das Begleitschreiben des Papstes zur Ernennung von Fernandez bekräftigt den Verdacht, daß die Ernennung von Fernandez bei weitem kein Betriebsunfall war. Sie ist Ausdruck des Willens, den von der südamerikanischen Pseudo-Theologie gepredigten Kategorienwechsel der ganzen Kirche aufzuzwingen: Weg von der Lehre Christi und vom Bewußtsein der Erlösungsbedürftigkeit hin zur Verherrlichung der Welt und zur Selbstermächtigung des Menschen.

Ein Rücktritt von Fernandez wäre zwar erfreulich, aber doch nur ein Bauernopfer. Der ganze Augiasstall gehört ausgemistet, von der Spitze angefangen. Nicht nur im Vatikan, sondern auch im deutschsprachigen Raum, wo man ja am vergleichbaren Kategorienwechseln werkelt.


8
 
 chorbisch 9. Jänner 2024 
 

@ Walahfrid Strabo

Bei allem Verständnis für Ihre Empörung: Mit Unterstellungen und Verleumdungen sollten sie sich zurückhalten. Wir wissen nichts darüber, in welchem Verhältnis Fernandez und die junge Frau damals standen.

Und es wäre auch interessant zu wissen, welche Auflage das Buch hatte und wie viele Exemplare davon verkauft worden sind.

Wir wissen auch nichts darüber, ob sich irgend jemand von diesem Buch beeinflussen ließ.

Bei diesem Stand der Dinge haben Menschen, wie McCarrick, Dillinger oder der "Priester H." weitaus mehr Schaden und Leid verursacht.


2
 
 lesa 9. Jänner 2024 

Tragt auch ihr die Not der Zeit, Gott zuliebe (Seliger Carl Lampert)

@toblerone: Im Buch Jeremia steht: "Scham kennen sie nicht." (Jer 6,15) Sind wir nicht in unserer "Nacktkultur" schon so abgebrüht... Aber, wie die Kommentare zeigen, gibt es noch das gesunde Empfinden für Schamgefühl und Schutz der Intimsphäre. Dass dieses Buch nun womöglich öffentlich herumgezerrt wird, ist scheußlich. @petrafel: "Selig die Trauernden". Dazu ein Wort von Benedikt XVI.: "Auch wenn es nicht in ihrer Macht steht, die Situation im Ganzen zu ändern. So setzen sie der Herrschaft des Bösen doch den passiven Widerstand des Leidens entgegen - die Traurigkeit, die der Macht des Bösen eine Grenze zieht." Mit dem in seiner Kirche leidenden Herrn - der auferstanden ist und erlösen will ...


4
 
 rorro 9. Jänner 2024 
 

Fernández' Stellungnahme dazu

Läßt sich hier nachlesen:

https://infovaticana.com/2024/01/08/el-cardenal-fernandez-rompe-su-silencio-sobre-el-libro-la-pasion-mistica-espiritualidad-y-sensualidad-ciertamente-ahora-no-escribiria/

Kurz zusammengefaßt aus dem Spanischen: er würde das Buch heute nicht mehr schreiben, hat es auch damals schon kurz nach Veröffentlichung vor 26 Jahren aus dem Verkehr gezogen und keine weitere Verbreitung erlaubt, ebensowenig eine Wiederauflage.

Das bedeutet, daß das jetzige Verbreiten gegen seinen Willen geschieht. Welche Motivation von wem mag dahinterstecken?

Wer sich übrigens mal intensiver mit der Theologie des Leibes des hl. Papstes Johannes Paul II. beschäftigt hat, wird feststellen, daß auch er etwas zu Orgasmen zu sagen hat. Allerdings als Papst und nicht als einfacher Priester, der Fernández damals war.


0
 
 Michmas 9. Jänner 2024 
 

Der Rauch Satans

weht um Fernandes und um den Stuhl Petri


10
 
 Smaragdos 9. Jänner 2024 
 

Das alles passt zur Ausstrahlung der Person: jedesmal, wenn ich Kardinal Fernandez auf einem Foto sehe, schaudert es mich, sein sinnlicher Blick strahlt etwas Falsches, Verdorbenes, beinahe Teuflisches aus. Was jetzt herauskam, passt perfekt dazu.

Kein Wunder, dass Rupnik und Konsorten von solchen Leuten nicht behelligt wird.


3
 
 Joachim Heimerl 9. Jänner 2024 
 

Ob der Papst das Buch kennt? Ich vermute es aufgrund der engen Beziehung.

Heute kennt er es in jedem Fall und Fernandez bleibt dennoch im Amt. Widerlich!


11
 
 antony 9. Jänner 2024 

@ J. Rückert: Ist ja auch ein spannendes Thema. Aber zu Fernandez:

Die Aussage, dass Frauen aufgrund ihrer neuronalen Ausstattung sexuell unersättlich seien, ist schon eine ziemliche Fehlleistung. Und mir stellt sich eher die Frage, was diese Aussage über Fernandez aussagt.

Als Mann, auch als Seelsorger, würde ich mich massiv zurückhalten, mit einer 16-Jährigen detailliert über diese Themen zu sprechen. Das wäre ein Thema von Mädchen zu Frau.

Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass Fernandez manche Dinge heute anders anpackt als vor 25 Jahren (wer von uns tut das nicht?)

Dass ein Priester grundsätzlich explizit über Sexualität schreibt, halte ich hingegen für kein Problem. Auch der heilige JP II gab den Ehemännern Ratschläge, wie Männer ihren Frauen angesichts der unterschiedlichen Erregungskurven entgegen kommen können. Über solche Themen muss man reden, wenn man die Ehepaare nicht im Stich lassen will. Im krichlichen Raum wird zu wenig über Sex in der Ehe gesprochen (abgesehen vom Thema Empfängnisregelung).


3
 
 Micha1984 9. Jänner 2024 

Man muss sich schon wundern...

Allerdings möchte ich etwas zur Sexualität und Spiritualität sagen. Ich finde schon, dass das durchaus zusammengehört.
In heiliger Ordnung gewirkte Sexualität inkl. Orgasmus beinhaltet sehr viel von Schenken und Empfangen, Hingabe und Treue.

Die katholische Mystik erinnert daran, dass es im Kern darum geht, im menschlichen Leben immer mehr Lieben zu lernen - Gott und den Menschen.

Da gehört für mich die dankende Annahme der von Gott geschenkten eigenen Sexualität dazu. Und auch die Ausübung in rechter Weise, als gegenseitiges Geschenk. Sexualität immer mehr auf diese Weise zu begreifen scheint mir für den geistlichen Weg Verheirateter unbedingt wichtig.

Das hat natürlich nichts mit irgendwelchen Unersättlichkeiten zu tun...


3
 
 Smaragdos 9. Jänner 2024 
 

Rücktritt sofort!

Nicht nur peinlich, sondern eklig und widerlich! Und das von einem Priester? Schande! Jetzt wundert mich überhaupt nichts mehr: Amoris laetitia, Fiducia supplicans, alles von einem Perversling geschrieben, der es bis zur Nummer 2 des Vatikans geschafft hat!

Die logische Folge kann nur sein: Sofort zurücktreten! Am besten auch sein Vorgesetzter, der diesen Perversling gefördert hat!


11
 
 novara 9. Jänner 2024 
 

Ein schreckliches ....

...Duo sind Bergolio und Fernandez!


11
 
 clavigo 9. Jänner 2024 
 

Was für eine Mischpoche sitzt da als Vertreter des christlichen Glaubens im Vatikan, was für ein abscheuliches Bodenpersonal - einfach nur noch widerlich
Man erinnere sich an den Bericht "Begegnung mit Künstlern" Papst begrüßt mit breiten schelmischen Lächeln Andreas Serrano der ein in vollständig in Urin getauchtes Kruzifix als "Kunst" gezeigt hat

Wie sagt der Volksmund ..."Benedikt würde sich im Grabe umdrehen..." schamerfüllt


8
 
 J. Rückert 9. Jänner 2024 
 

Nichts für ungut,

aber wenn es um Sex geht, gibt es die meisten Kommentare.


4
 
 Polymermann 9. Jänner 2024 
 

schrecklich!

Wie traurig, dass Kissy Fernández mit seiner ekelhafte Fantasien in der Vatikan sich umtreibt. Der scheint total den Werg verloren haben. Am besten sollte er sofort kündigen.


6
 
 Walahfrid Strabo 9. Jänner 2024 

Die Ideen dazu soll er als 36 jähriger Mann von einem 16 jährigen Mädchen bekommen haben? Aha. Und vorm Aufschreiben wohl noch gleich ausprobiert....

Und sowas sitzt jetzt auf dem selben Stuhl wie einst Kardinal Ratzinger! O tempora, o mores!!!!


15
 
 modernchrist 9. Jänner 2024 
 

Für mich einer der gefährlichsten Sätze in diesem Orgasmus-Buch:

"Denken Sie daran, dass die Gnade Gottes mit Schwächen und sogar Sünden koexistieren kann, wenn es eine sehr starke Konditionierung gibt", schreibt Fernandez dort. Damit redet sich der Sünder frei, denkt so lange nach, begründet und feilt legalistisch an einer Tat herum, bis er fast exkulpiert ist. Dass jedoch sündhaftes Verhalten, wenn es nicht klar angesprochen und eine Umkehr intensiv versucht wird, den ganzen Menschen korrumpiert, das wird ausgeblendet! Indem Lüge, Heuchelei, Betrug und vieles andere sehr oft auf die Sünde folgen - bei sexuellem Fehlverhalten bis hin zur Abtreibung eines Kindes - verderben einzelne schwere Sünden den ganzen Menschen. Keineswegs kann Gnade mit schwerer Sünde einfach "koexistieren"! Ich denke, hier hat ein junger Priester sich "modern" und sexualvernarrt von jungen Leuten in der Tat verführen lassen. Und seine "Erkenntnisse" noch hybrisch zu Papier gebracht. Welch ein gemeiner Fallstrick des Teufels für den doch - wie ich meine- begabten Theologen.


3
 
 Dolomiti 9. Jänner 2024 
 

was für ein Unterschied von Josef Ratzinger zu Victor Fernández

Beides Präfekten der, nach dem Staatssekretariat, wichtigsten Behörde des Vatikans, doch ein früheres Schreiben (Buch oder größerer Aufsatz es sei) des neuen Präfekten wird nicht mehr offiziell aufgelegt und soll auch nach seinem Willen nicht mehr verbreitet werden; im Gegensatz die Zusammenfassung der Aufsätze des jungen Josef Ratzinger "Einführung in das Christentum" wird auch, heute, ein Jahr nach seinem Tod, stets gelesen und neu aufgelegt.
Dieser Unterschied schreit zu Himmel !!!
Herr erhöre uns und erlöse uns. Amen


12
 
 Josephus 9. Jänner 2024 
 

Augustinus

Der heilige Augustinus hat sich nach seiner Bekehrung deutlich von seiner "wilden Phase" distanziert und auch seine früheren Irrtümer widerrufen. Folgt das jetzt auch bei Kardinal Fernández? Und wenn ja: Wird ihm das von der Öffentlichkeit abgenommen? Wenn einer so lädiert ist und damit auch den Papst kompromittiert, müsste er um des Wohles der Kirche willen den Rücktritt einreichen - unbeschadet seines persönlichen Wegs zur Heiligkeit, der ihm nicht verwehrt ist.

infovaticana.com/2024/01/08/el-cardenal-fernandez-rompe-su-silencio-sobre-el-libro-la-pasion-mistica-espiritualidad-y-sensualidad-ciertamente-ahora-no


4
 
 petrafel 9. Jänner 2024 
 

Die säkulare Presse

wird ein Fest feiern sobald diese Meldung dort angekommen ist. Man kann es ihr nicht einmal richtig verübeln.
Ich bin sehr traurig, wie so oft in letzter Zeit.


8
 
 MPDE 9. Jänner 2024 
 

Abartige Grenzüberschreitungen

Als Ehemann ist Sexualität für mich grundsätzlich positiv und im Sinne Johannes Pauls als gottgewollte Ausdrucksform der Liebe konnotiert. Zugleich ist es aber ein zutiefst sensibler und intimer Bereich, den ich allein mit meiner Frau teile. Dass ein Priester sich derart explizit in diesen Bereich begibt, sexuelle Erfahrungen zitiert bis hin zu „Geräuschen beim Orgasmus“ macht mich einfach fassungslos, und disqualifiziert Fernandez in meinen Augen für jegliches Amt in der Kirche!


19
 
 ottokar 9. Jänner 2024 
 

Ich fürchte Toblerone erkennt die Tragweite des Vorganges nicht:

Ein Priester, der als reifer Mann , nicht als Jüngling , derart detailliert über den Ablauf eines Orgasmus zu schreiben weiß, der hat Sehnsucht nach Orgasmus und verehrt ihn auch als einen fast religiösen Vorgang. Und dass er unterstellt, dass Frauen schier unersättlich nach Orgasmus sind und das noch nieder schreibt, das hat er mit Sicherheit nicht der Literatur entnommen. Ähnliches gilt ja auch bezüglich seiner umfangreichen Erfahrungen mit dem Vorgang des Küssens. Toblerone, ein verfasstes Buch ist weit mehr als ein verbale jugendliche Entgleisung. Hitler war nicht viel älter als Fernández als er sein „berühmtes“ Buch in Landsberg verfasste.


12
 
 Fink 9. Jänner 2024 
 

Seit Jahrzehnten verrottete Katholische Kirche in Argentinien?

Mir kommen da ähnliche Gedanken wie @ ottokar. Hat denn 1998 in Argentinien niemand dagegen protestiert ?
Dieser Priester hat "Karriere" in der Kirche gemacht !? Was läuft da grundsätzlich falsch?


6
 
 SalvatoreMio 9. Jänner 2024 
 

Kein Protest in Argentinien ...

@ottokar: 1998, vor 25 Jahren, hatten viele Durchschnittsbürger noch kein Internet. Vieles bekam man gar nicht mit. Wenn ich an Fernsehen und Radionachrichten denke: damals "existierte" Europa, der Nahe Osten, die USA und Gebiete mit Katastrophen, wie z. B. Kriegen und Erdbeben. Von ganz Südamerika hörte man im Allgemeinen fast nichts.


2
 
 Joachim Heimerl 9. Jänner 2024 
 

Ich habe in das fragliche Buch hineingesehen - nun mein Spanisch ist nicht so

besonders, aber es reicht, um das Schlimmste zu verstehen. Jemand, der sowas schreibt, hat auch ein Interesse daran, dass Paare in irregulären Verhältnissen gesegnet werden, denn so jemand, hat mit der katholischen Moral längst gebrochen. Fernandez ist wirklich ein "Unglaubenspräfekt" und ein Schmutzfink ist er auch...das kann jeder selber überprüfen an den Textproben, die bereits im Netz kursieren...PFUI, Herr Kardinal!


16
 
 lesa 9. Jänner 2024 

Unkenntnis der Glaubenslehre erzeugt Gleichgültigkeit und Unmoral

@salvatoreMio: Danke für den Hinweis auf diese Äußerungen des Papstes. Das Gegenteil ist der Fall: "Versäumnisse in der Katechese führen zu Unklarheit in den Glaubensinhalten. Wir empfangen den Glauben als Geschenk und mit ihm zugleich Gott. Ich möchte die Christen aufrufen, die Dogmen und die Glaubensartikel zu lieben und wirklich wertzuschätzen. Der Katechismus soll uns lieb und teuer sein. Es gilt, die Christen endlich den herrschenden Relativismus zu entreißen. Wie viele Bischöfe, Priester, Mönche und Laien erlitten Folter und Tod, weil sie an der Lehre festhielten. Es geht um die innige Beziehung zu Gott, nicht um theologische Spitzfindigkeiten. An unserer Gleichgültigkeit gegenüber Lehrabweichungen kann man die Lauheit ablesen, die sich unter uns breit gemacht hat." (Kardinal Sarah)


8
 
 SalvatoreMio 9. Jänner 2024 
 

Weshalb wird so ein Mann eigentlich Priester??

@anjali: ein Priester hat viel Einfluss, besonders auf Personen, die Gottsucher sind. Diese riesengroße Gnade kann man teuflisch missbrauchen. - Wenn Kardinal Fernandez von sexuellen Akten und von Orgasmus usw. schrieb und dies in Beziehung setzte zu "göttlichen Erfahrungen", so erinnert dies an Berichte von Ordensschwestern, die von dem slowenischen Jesuiten Rupnik sexuell bedrängt worden sein sollen. Ihre Abwehrversuche versuchte er zu beschwichtigen, indem er seine Annäherungsversuche sogar in Beziehung brachte zur mystischen Vereinigung Christi mit uns in der Eucharistie. So jedenfalls konnte man es lesen.


9
 
 maran atha 9. Jänner 2024 
 

Dieser Lustmolch!

Passt zu ihm.


10
 
 lakota 9. Jänner 2024 
 

@Toblerone

Sorry, aber als er dieses Buch verfasste, war er schon Mitte dreissig und mit einem solchen -ich sags mal krass - "schweinischen" Gedankengut hätte er nicht mal Priester werden dürfen.

Sie sagen: "Er verletzte mit diesem Buch niemanden"... wissen Sie, wie viele er mit diesem Buch auf einen schlechten Weg gelotst hat??


12
 
 gebsy 9. Jänner 2024 

kurz und bündig:

"In solchen Fällen kann die Person objektiv sündige Dinge tun, ohne sich schuldig zu fühlen"
FEHLENDES SÜNDENBEWUSSTSEIN
ist die größte Not des Menschen


4
 
 SpatzInDerHand 9. Jänner 2024 

@Toblerone: Fernande: "verletzt niemanden"???

Allein seine unglaubliche Behauptung der sexuellen Unersättlichkeit von uns Frauen verletzt mich absolut heftig, ganz besonders wenn ich bedenke, dass er inzwischen Präfekt des für meinen persönlichen Glauben zuständigen Dikasteriums ist!

Wenn er sich so für die biologischen Details interessiert, hätte er gern Mediziner oder Biologe werden können. Als Priester muss er nicht abwertende Behauptungen treffen und sich als Frauenkenner aufzuspielen.


13
 
 Toblerone 9. Jänner 2024 
 

Persönliche Entwicklung

Kardinal Fernandez schrieb dieses Buch vor 25 Jahren und als führende Person der katholischen Kirche muss er sich selbstverständlich gefallen lassen, dass dieses ausgegraben und ihm dessen Inhalt entgegengehalten wird. Ich hoffe, dass er mit dieser Entdeckung souverän umgehen kann. Einen Grund für einen Rücktritt sehe ich nicht. Er verletzte mit diesem Buch niemanden und es darf auch einem Glaubenspräfekten eine persönliche Entwicklung im Laufe der Jahrzehnte zugestanden werden.


0
 
 Joachim Heimerl 9. Jänner 2024 
 

Der Papst hat es gewusst und ihn dennoch zum Präfekten und Kardinal

gemacht. Es ist BESCHÄMEND und passt zu dieser Art von "Theologie" die uns neuerdings vom Glaubensdikasterium aufgetischt wird. Wer nimmt das noch ernst?


14
 
 lesa 9. Jänner 2024 

Es braucht mutige Gläubige, heilige Familien, Lehrer, Politiker (Bisch. Michalik)

Es ist die Frucht der Dekadenz, die die sexuelle Revolution hervorgebracht hat. Sie hat das "Tier" (vgl Apok) so sehr gefüttert, dass seine Gräuel unvermerkt das Denken gerade auch den innersten Kern der Kirche angreift, Amtsträger umgarnt, gefangen nimmt, betäubt. Anschaulich beschrieben in prophetischen Romanen wie "Der Herr der Welt" (Benson) und "Father Elija" (O`Brien).
„Die modernen Zeiten werden vom Satan dominiert werden und werden es noch mehr in Zukunft sein. Der Kampf gegen die Hölle kann von Menschen nicht geführt werde, auch nicht von den intelligentesten. Nur die Unbefleckte Jungfrau Maria hat von Gott die Verheißung des Sieges über die Dämonen erhalten.“ (Hl. Maximilian Kolbe)
Wie erfrischend und schön ist der gestrige kath.net Artikel mit den Worten des polnischen Bischofs Michalik: „Polen braucht heute mutige Gläubige: heilige Familien, heilige Lehrer, heilige Politiker“. „Nicht nur Polen“ kommentierte @bücherwurm.
Und es gibt Anzeichen des Erwachens für das Licht


6
 
 ottokar 9. Jänner 2024 
 

Seltsam, dass 1998 niemand in Argentinien gegen dieses Pamphlet protestierte!

Das lässt tief blicken über Zustand und Moral der katholischen Kirche in diesem Land, damals wie heute. Und der derzeitige Papst war damals bereits dort Erzbischof.


11
 
 SalvatoreMio 9. Jänner 2024 
 

Man muss sich über nichts mehr wundern

Noch gestern überflog ich Worte unseres Papstes, die ich aber nicht wiederentdecken kann. Sie standen im Zusammenhang mit "Fiducia supplicans". Der Inhalt dem Sinne nach: "Die Gläubigen sollten sich nicht zu sehr mit theologischen Fragen abgeben, stattdessen sich einfach um Mitmenschen kümmern und ihnen Zuwendung schenken". - Meine Befürchtung: der Papst ist resistent gegen solche Skandale wie den mit "Tucho".


5
 
 ottokar 9. Jänner 2024 
 

Wo hat Eminenz nur diesen fast unglaublichen Erfahrungsschatz her?

Einem Priester, der so detailliert , einschließlich der begleitenden akustischen Laute, über Orgasmus schreiben kann, muss man umfangreiche persönliche Erfahrung attestieren. Dass er das Ganze als einen fast religiösen Vorgang empfindet erinnert an verschiedene pseudoreligiöseSekten, in denen sexuelle Handlungen als Bestandteil einer Heilslehre verkündet werden. Wenn Papst Franziskus diesen Mann hält, dann beweist das,wes Geistes Kind er wirklich ist. In Summa scheint sich das Hauptinteresse unserer Glaubensverkündiger derzeit schwerpunktmäßig auf sexuelle Prbleme zu konzentrieren.


7
 
 Marcus, der mit dem C 9. Jänner 2024 
 

@bücherwurm

Diese Person ist "Präfekt des Glaubensdikasteriums" genau weil er konträr zu JP II. und B XVI. ist! Lehrkontinuität und Glaubwürdigkeit sind unerwünscht!


9
 
 anjali 9. Jänner 2024 
 

Sex+Porno

Weshalb wird so ein Mann eigentlich Priester??


6
 
 Cejazar 9. Jänner 2024 
 

Ein unreifer Mensch

Wenn man überlegt, dass Kardinal Fernandez mit stolzen 36 Jahren solchen Schund verfasst hat, so ist das kein Geschreibsel eines Pubertierenden mehr, sondern es lässt auf schaurige weise in die sexuelle Gedankenwelt des Präfekten des Diktasteriums für Glaubenslehre blicken. Mit 36 Jahren sollte man die notwendige sittliche Reife haben, um nicht solche abscheulichen Texte zu Papier zu bringen.

Jedem Pfarrer, der so etwas verfassen würde, würde aus gutem Grund keine Pfarrei anvertraut werden und dieser Herr leitet eine der wichtigsten Vatikanischen Behörden.

Jetzt ist die Frage: Wusste Papsts Franziskus bei der Ernennung von dem Buch? Falls er davon wusste und ihn wider besseren Wissens ernannt hat, so ist das der moralischen Integrität des Pontifex nicht unbedingt zuträglich. Wusste er nicht davon, so ist er übelst betrogen worden und sollte die notwendigen Konsequenzen ziehen.


14
 
 lakota 9. Jänner 2024 
 

@bücherwurm

Genau das waren auch meine ersten Gedanken!
Pfui Teufel - was haben wir inzwischen für widerliche Kirchenmänner!
Und unser Papst umgibt sich genau mit solchen -
Pornoschriftstellern und Nackt-Selfie-Darstellern - da braucht man sich über nichts mehr wundern!


14
 
 Zeitzeuge 9. Jänner 2024 
 

Natürlich redet der eminente Wortakrobat "Tucho" sich wieder heraus,

mehr u.a. in cruxnow.com, ihm wird nichts geschehen,
wie auch z.B. wohl dem Ex-Jesuiten Rupnik nicht.
Ich werde entgegen meiner sonstigen Gewohnheit
auch nichts verlinken über diesen Skandal.

Bekanntlich hatte der Vatikan erhebliche Bedenken,
F. das "nihil obstad" für die Position als Rektor
der kath. Uni Buenos Aires zu erteilen, nach fast
zwei Jahren geschah das dann leider doch, u.a.
wohl auch auf Fürsprache eines mächtigen Protektors........ .

Allein den Betern kann es noch gelingen!
Täter werden n i e den Himmel zwingen!


8
 
 kleingläubiger 9. Jänner 2024 
 

Genau die richtige Lektüre für den suizidalen Weg. Könnte vielleicht vom Vorsitzenden des BDKJ als Gast zur nächsten Versammlung des suizidalen Weges eingeladen werden.

Spaß beiseite: So eklig dies für uns hier sein mag, es würde mich schon sehr wundern, wenn dies heute noch ein Rücktrittsgrund in Franziskus Pachamama-Homosegnungs-Synodalkirche wäre.


9
 
 Dolomiti 9. Jänner 2024 
 

ob nun doch an Ihm (dem neuen Präfekten) was dran ist?

Ein alter Spruch sagt: 'Der Wolf verliert sein Fell, aber nicht sein Laster.'
Was ist nun Los mit dem neuen Präfekten? wie steht es um Ihn heute? würde er diese Sätze des Heiligen Augustinus unterschreiben: "Der Herr verurteilt die Sünde, nicht den Sünder. In der Tat, wenn er die Sünde toleriert hätte, hätte er gesagt: "Ich verurteile dich auch nicht, geh, lebe wie du willst... Egal wie groß deine Sünden sind, Ich werde dich von allem Schmerz und Leid erlösen. Aber das hat er nicht gesagt." Der Heilige Augustinus spricht in deinen "Confessiones" von seiner Bekehrung und rechtfertigt darin nicht seine Sünden, sondern hebt hervor die Gnade Gottes, deren Barmherzigkeit Ihn als Sünder Dank Jesus Christus rechtfertigt.

de.wikipedia.org/wiki/Confessiones


4
 
 golden 9. Jänner 2024 
 

Laut Psalm 1 keine Gemeinschaft mit Sünden-Propaganda !

Jesus sucht Sünder auf,um sie zu befreien vom Bösen.Jemanden zum Glaubenswächter zu ernennen,der Triebe verherrlicht ist kontraproduktiv.


8
 
 golden 9. Jänner 2024 
 

Zur Freiheit hat uns Christus befreit ! (Galater 5,1)

Also zur Freiheit auf Erden,weil WIR,die Christgläubigen,von Sünde,Tod und Teufel wegkommmen dürfen,zu GOTT gelangen.Wir brauchen nicht mehr unsere eigenen und der Böswelt Knechte zu sein.-Seit Wilhelm Reich/68 er Pädagogik gibt es die Lügenmähr,man müsse sich durch Trieb-Ausleben "befreien".Dies passt ins anarchistische Denken.Gott schaut,wie immer,wer zu IHM umkehrt,welcher uns erleuchtet und heiligen will.


5
 
 bücherwurm 9. Jänner 2024 

Die Texte sind WIDERLICH!!

Sie stehen in heftigstem Kontrast zur wunderschönen Theologie des Leibes vom hl. Johannes Paul II. ! Wie kann so jemand Präfekt des Glaubensdikasteriums werden???


21
 
 Jothekieker 9. Jänner 2024 
 

Ein Schaden für die Kirche

Wenn das alles stimmt, hat Franziskus nun ein Problem.


10
 
 Gandalf 9. Jänner 2024 

Peinlich...

Was anderes fällt mir dazu gar nicht mehr ein, der Mann ist einfach PEINLICH!


17
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  2. KOMMEN SIE MIT! EINMALIGE REISE - 13. Oktober 2024 in Fatima + Andalusien!
  3. Identität des nächsten Papstes: Kardinal schreibt
  4. Ein unterkomplexes Schreiben blamiert die Bischöfe
  5. Bestätigt Fiducia Supplicans Häresie?
  6. P. Karl Wallner: "Bei der Weltsynode spielen deutsche Bischöfe keine Rolle mehr"
  7. "Auf dem Berg Golgota ist es nicht unsere Aufgabe, einen Stuhlkreis zu machen“
  8. Gericht verbietet Falschbehauptung! - Müssen deutsche Bischöfe AfD-Papier zurückziehen?
  9. Die Goldsee-Siedlung am Busko See in Bosnien-Herzegowina
  10. ‚Polithetze gegen die einzige Opposition’ – AfD kritisiert Grundsatzpaper der deutschen Bischöfe
  11. Brauchen wir DBK-Wahlempfehlungen?
  12. Journalist von Gersdorff: Bischöfen in Deutschland „fehlt schlicht und ergreifend Bekennermut“
  13. Essener Weihbischof Schepers zum Queer-Beauftragten ernannt
  14. Ablehnung der AfD? - „Eine wenig überzeugende Einstimmigkeit der Deutschen Bischofskonferenz“
  15. „Ein Zeuge der Wahrheit, der Freude und des Lebens“

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz