Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  3. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  4. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  5. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  6. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  7. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  8. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  9. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  10. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  11. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  12. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  13. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  14. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  15. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'

Italien: Bürgermeister und Bischof streiten über Abschiebezentrum

13. November 2023 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bürgermeister: In Ferrara fühlen sich die Bürger heute wie Gefangene in der eigenen Stadt, weil eingewanderte Kriminelle dort ein Klima der Angst erzeugten, deshalb fordert er Abschiebezentrum für illegal Eingewanderte.


Rom (kath.net/KAP) Der Bürgermeister und der Erzbischof von Ferrara streiten erbittert über ein geplantes Abschiebezentrum für illegale Migranten. Anders als beim literarisch überlieferten Streit zwischen Don Camillo und Peppone ist jedoch in diesem Fall der Kirchenmann eher links und der Bürgermeister klar rechts positioniert.

Gian Carlo Perego, Erzbischof von Ferrara-Comacchio und gleichzeitig Chef der für Einwanderungsfragen zuständigen kirchlichen Stiftung "Migrantes", verurteilte die örtlichen Pläne für den Bau eines Abschiebungszentrum in einem Offenen Brief mit den Worten: "Statt eine Gefängnis-Stadt zu werden, sollte Ferrara angesichts der aktuellen Kriege und der vielen Flüchtlinge eine offene Stadt sein, die Menschen aufnimmt und integriert."


Der seit 2019 regierende Bürgermeister der 130.000 Einwohner zählenden Universitätsstadt in der Poebene, Alan Fabbri von der Partei Lega, antwortete dem Bischof am Sonntag auf Facebook. Er wisse, dass sich in Ferrara die Bürger heute wie Gefangene in der eigenen Stadt fühlten, weil eingewanderte Kriminelle dort ein Klima der Angst erzeugten, so Fabbri. Deshalb sei ein Abschiebezentrum für illegal Eingewanderte notwendig und richtig.

An die Adresse des Erzbischofs appellierte der Kommunalpolitiker: "Es ist schön, von Aufnahme, Menschlichkeit und Rechten zu sprechen, wie unser Bischof das tut. Ich empfehle ihm, weniger Leserbriefe zu schreiben und stattdessen die Tore seiner Bischofsresidenz für diese Leute zu öffnen, und dann können wir weiterreden."

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  5. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  8. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  9. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  10. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  11. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  12. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  13. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  14. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  15. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz