SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
- Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
- AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
- Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
- „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
- „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
- Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
- „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
- Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
- Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
- Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
- Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
- Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
- Wir machen da was mit Medien
- Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
| 
Italien: Bürgermeister und Bischof streiten über Abschiebezentrum13. November 2023 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Bürgermeister: In Ferrara fühlen sich die Bürger heute wie Gefangene in der eigenen Stadt, weil eingewanderte Kriminelle dort ein Klima der Angst erzeugten, deshalb fordert er Abschiebezentrum für illegal Eingewanderte.
Rom (kath.net/KAP) Der Bürgermeister und der Erzbischof von Ferrara streiten erbittert über ein geplantes Abschiebezentrum für illegale Migranten. Anders als beim literarisch überlieferten Streit zwischen Don Camillo und Peppone ist jedoch in diesem Fall der Kirchenmann eher links und der Bürgermeister klar rechts positioniert.
Gian Carlo Perego, Erzbischof von Ferrara-Comacchio und gleichzeitig Chef der für Einwanderungsfragen zuständigen kirchlichen Stiftung "Migrantes", verurteilte die örtlichen Pläne für den Bau eines Abschiebungszentrum in einem Offenen Brief mit den Worten: "Statt eine Gefängnis-Stadt zu werden, sollte Ferrara angesichts der aktuellen Kriege und der vielen Flüchtlinge eine offene Stadt sein, die Menschen aufnimmt und integriert." 
Der seit 2019 regierende Bürgermeister der 130.000 Einwohner zählenden Universitätsstadt in der Poebene, Alan Fabbri von der Partei Lega, antwortete dem Bischof am Sonntag auf Facebook. Er wisse, dass sich in Ferrara die Bürger heute wie Gefangene in der eigenen Stadt fühlten, weil eingewanderte Kriminelle dort ein Klima der Angst erzeugten, so Fabbri. Deshalb sei ein Abschiebezentrum für illegal Eingewanderte notwendig und richtig.
An die Adresse des Erzbischofs appellierte der Kommunalpolitiker: "Es ist schön, von Aufnahme, Menschlichkeit und Rechten zu sprechen, wie unser Bischof das tut. Ich empfehle ihm, weniger Leserbriefe zu schreiben und stattdessen die Tore seiner Bischofsresidenz für diese Leute zu öffnen, und dann können wir weiterreden."
Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Chris2 13. November 2023 | | | | Schweden zeigt, wie es endet Offene Bandenkriege mit zig Expolsionen Jahr für Jahr und ebenso zig No-Go-Areas de.wikipedia.org/wiki/Gef%C3%A4hrdetes_Gebiet_(Schweden) |  0
| | | | | Everard 13. November 2023 | | | | "Integration" ist angesichts des zahlenmäßigen Ausmaßes (auch bereits vor 2015) der Zuwanderung doch gar nicht mehr möglich. Wer wie dieser Bischof denkt macht sich nur Illusionen. |  3
| | | | | kleingläubiger 13. November 2023 | | | |
Gewalt, Kriminalität, Angst der Bevölkerung? Diese sind vielen Bischöfen und Gutmenschen heute völlig egal. Man hat mehr Mitleid mit Gewalttätern als mit den Opfern. |  3
| | | | | MPDE 13. November 2023 | | | | Typisch weltfremde Haltung des Bischofs Er folgt damit dem Trend Santa Martas, sich überall einzumischen, ohne die realpolitischen Fakten zu kennen. Ein fatales Signal! Die Kirche erscheint als unfähig, die Sorgen der einheimische, katholischen(!) Bevölkerung ernst zu nehmen, während vorwiegend muslimische Migranten diese belästigen. Wir Katholiken sind nicht fremdenfeindlich, ja können es gar nicht sein! Doch auch wir wollen eine stabile und sichere Gesellschaft für unsere Kinder! |  5
| | | | | lakota 13. November 2023 | | | | Das ist der Denkfehler den viele machen: "Statt eine Gefängnis-Stadt zu werden, sollte Ferrara angesichts der aktuellen Kriege und der vielen Flüchtlinge eine offene Stadt sein, die Menschen aufnimmt und integriert."
Viele wollen sich nicht integrieren! Aber wir haben immer mehr "No Go-Areas". |  5
| | | | | SalvatoreMio 13. November 2023 | | | | Der Bürgermeister von Ferrara Er trägt Verantwortung für alle Bewohner, zuerst jedoch für die eigentlichen Bürger,die die Stadt am Leben erhalten. Von ihnen wird auch er Pluspunkte erhalten wird, nicht für Schmeichelei, sondern für die Wirklichkeit. |  5
| | | | | Jothekieker 13. November 2023 | | | | Pluspunkte beim Chef Bei seinem Chef in Santa Marta wird der Bischof mit seiner Haltung sicherlich Pluspunkte sammeln, den Abschied seiner Schäfchen kann er so allerdings nur beschleunigen. |  5
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 






Top-15meist-gelesen- Norwegen: Daniel (18) hielt Gott für einen Mythos – heute geht er jeden Sonntag in die Kirche
- Papst Leo lädt zum Weltjugendtag ein: „Ich freue mich darauf, euch in Seoul zu sehen!“
- USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
- Krakauer Regens: Johannes Paul II. war Hotspot für Verbindung mit Gott
- US-Erzbischof Cordileone: „Die Familie: Das Abbild Gottes“
- Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
- „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
- MISSIO Österreich - Nationaldirektor Johannes Laichner legt Amt aus gesundheitlichen Gründen zurück
- „Neun interessante Fakten über den heiligen Johannes Paul II., die Sie wohl noch nicht kannten“
- Wallner: „Richten sich kirchliche Stellen bei uns nicht klammheimlich als Palliativstationen ein?“
- Wortwahl dieses Berichts ist entmenschlichend und aggressiv!
- "Non abbiate paura - Habt keine Angst!"
- Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
- „Kirchliche Persilscheine für Rot-Grün-Rot“
- ‚Mission ist kein Gegensatz zu nachhaltiger Hilfe‘
|