Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  9. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  10. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  11. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  12. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  13. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  14. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  15. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?

Weihbischof Moros, ungarischer Synodenteilnehmer: Eigene Wurzeln nicht vernachlässigen

4. November 2023 in Weltkirche, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sehen, was in der Welt passiert, und doch Entscheidungen treffen, die im Einklang mit der Lehre Jesu und der 2000-jährigen kirchlichen Tradition stehen - In einem "ermüdeten Europa wird unser Christentum heruntergezogen"


Budapest (kath.net/KAP) Für den Weihbischof von Esztergom-Budapest, Gabor Mohos, dürfen Katholiken nicht ihre eigenen Wurzeln vernachlässigen. "Wir müssen uns umsehen, was in unserer Welt passiert, welche Trends es gibt, und darauf reagieren", sagte Mohos, der für die ungarische katholische Bischofskonferenz an der kürzlich zu Ende gegangenen ersten Session der Welt-Synode in Rom teilgenommen hat. Die Entscheidungen müssten jedoch im Einklang mit der Lehre Jesu und der 2000-jährigen kirchlichen Tradition stehen. Das gelte etwa bei der "legitimen Frage" nach einer stärkeren Präsenz von Frauen in der katholischen Kirche, sagte der ungarische Geistliche gegenüber der Nachrichtenagentur Kathpress am Donnerstag.


Für Bischof Mohos gebe die Synode Hoffnung, "dass der Heilige Geist unter uns wirkt und ermutigt". So gelte es auch heute nach Erneuerung, wie es während des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) der Fall war, das Erneuerung brachte, indem es eine Rückkehr zu den Wurzeln und zur Quelle befürwortete. Neben Mohos nahmen aus Ungarn Erzbischof Metropolit Kocsis Fülöp von Hajdudorog sowie als Experte Peter Szabo, Kanonist der griechisch-katholischen Metropolie, an der Synode teil.

Ermüdetes Europa

In einem "ermüdeten Europa wird unser Christentum heruntergezogen", so Weihbischof Mohos, die Welt mit ihrer "Grauheit und Gleichgültigkeit" belaste die Menschen. So gehe es in Europa in erste Linie darum, "all das Schöne und Gute, das wir jetzt bei der Synode formulieren, Menschen vermitteln zu können, die ausgebrannt sind", so Mohos. Diese interessierten sich nicht mehr für die großen Fragen des Lebens, "weil sie gleichgültig sind und tiefe Verletzungen in grundlegenden menschlichen Werten haben".
Es gebe immer die Möglichkeit der Erneuerung, "aber wie viel davon umgesetzt wird, hängt von jedem von uns ab", so der Weihbischof. "Niemand kann sich an unserer Stelle erneuern, ich kann mich nur erneuern, wenn ich etwas dafür tue. Das ist die größte Herausforderung. Die wesentliche Erneuerung der Kirche können wir nur gemeinsam erreichen." Dies sei die wichtige Botschaft der Synode: "Gemeinsam können wir es schaffen".

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Foto Weihbischof Mohos (c) Erzbistum Esztergom-Budapest


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  2. So nicht, Mr. Präsident!
  3. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  4. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  9. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  10. "Derselbe Polarstern"
  11. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
  12. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  13. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  14. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  15. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz