Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  4. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  5. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  6. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  7. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  8. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  9. Beschließen ohne zu entscheiden?
  10. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  11. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  12. Die Nazi-Projektion
  13. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  14. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  15. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten

Armenische Kirchengemeinde protestiert gegen UN-Bericht zu Karabach

4. November 2023 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vertreter übergaben Protestschreiben an UNO-Verantwortliche in Wien, Genf und New York - Kritik an UN-Bericht, der Situation in Berg-Karabach verharmlost


Wien (kath.net/KAP) Vertreter der Armenisch-Apostolische Kirchengemeinde Österreich haben Montagabend beim Wiener UNO-Center ein Schreiben übergeben, in dem sie von der UNO Aufklärung wegen eines "skandalösen" Berichts über Berg-Karabach (Artsach) fordern. Dieser Bericht sei nach einer angeblichen Fact-Finding-Mission am 1. Oktober entstanden und verharmlose massiv die Situation in Berg-Karabach nach der ethnischen Säuberung (siehe Link), so die Kirchengemeinde in einer Aussendung am Dienstag.


Der besagte UNO-Bericht verschweige demnach vollständig die zwanghafte Vertreibung von über 100.000 Armeniern, die zuvor neun Monate lang einer Blockade seitens Aserbaidschan ausgesetzt waren. Ebenso würden in dem Bericht die Bombardierung von Berg-Karabach und die Zerstörung jahrhundertealter armenischer Kulturgüter mit keinem Wort erwähnt.

Wie in Wien protestierten am Montag auch die armenischen Gemeinden vor den UNO-Sitzen in Genf und New York. Im gemeinsamen Protestbrief der drei armenischen Gemeinden wird eine gründliche Aufklärung des Vorfalls und eine seriöse Untersuchung der Menschenrechtsverletzungen gefordert. Zudem drängen die Gemeinden auf die Entsendung einer ständigen UN-Friedensmission, um den Armeniern die Rückkehr in ihre Heimat zu ermöglichen. Gleichzeitig wird eine Mission der UNESCO zum Schutz des kulturellen christlichen Erbes gefordert.

Zudem stellen die Armenier die Frage, "ob dieser Bericht möglicherweise im Zusammenhang mit einer Spende von 1 Million US-Dollar des autoritären aserbaidschanischen Präsidenten Aliyev an die UNO steht, die einen Tag zuvor erfolgte".

Das Schreiben ist an erster Stelle an UN-Generalsekretär Antonio Guterres adressiert, ebenso aber an UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk. Letzterer wird aufgefordert, sich vor Ort in Berg-Karabach ein Build von der Lage zu machen.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 6. November 2023 
 

Oder wie man in der WELT lesen kann:

"Antiwestlicher Furor. Die Vereinten Nationen – Niedergang einer Utopie
Einst wurde die Uno gegründet, damit die Demokratien der Erde gemeinsam die globale Außenpolitik bestimmen. Stattdessen kommen heute vor allem Schurken, Mörder und Tyrannen in New York zusammen, um gegen den Westen zu agitieren. Ihr Hass auf Israel ist dafür nur ein Beispiel."
(Rest leider hinter Bezahlschranke)

www.welt.de/debatte/kommentare/plus248235530/UN-Niedergang-einer-Utopie.html


0
 
 Chris2 6. November 2023 
 

UNO halt.

Hat jemand etwas anderes erwartet?


0
 
 PXX 4. November 2023 
 

Traurig


2
 
 Paddel 4. November 2023 

Geld regiert die Welt oder der Tanz ums goldene Kalb

30 Silberlinge für den Verrat an Jesus Christus,
1 Million US Dollar für den Verrat an Armenien.
Wie viel Geld fließt von Rußland an die SPD? Die Ehrung von Schröder spricht Bände, auch dass sich der Vizekanzler in Bezug auf Israel in seiner vielbeachteten Videobotschaft äußert und nicht der Kanzler selbst (Rußland ist antisemitisch). Dieser hausiert mit dem Mullahs, gastiert aktuell in China und empfängt demnächst Erdogan. Alles Rußlandfreunde und -unterstützer, sowie Judenfeinde.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  5. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  6. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  7. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  8. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  9. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  10. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  11. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  12. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  13. Die Nazi-Projektion
  14. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  15. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz