Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  3. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  4. Der stumme Gott unserer Zeit
  5. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  6. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  7. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  8. Realitätsverlust im Bistum Chur
  9. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  10. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  11. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen
  12. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  13. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  14. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  15. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen

Dammbruch in Vorarlberg – Vorgeburtliche Kindstötungen zukünftig im Bregenzer Landeskrankenhaus

26. Oktober 2023 in Prolife, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Jugend für das Leben/Österreich: "Verrat" durch Landeshauptmann Wallner; Vorarlberger ÖVP Marionette linker Ideologen – „Ein Krankenhaus ist ein Ort um Leben zu retten und um Menschen in Not zu helfen, aber nicht um ungeborene Kinder zu töten“


Bregenz (kath.net/Jugend für das Leben Österreich) In Vorarlberg wird es zukünftig Abtreibungen im staatlichen Landeskrankenhaus geben. Nach der radikalen Kehrtwende der regierenden ÖVP weg vom Lebensschutz und den eigenen Zusagen, dass ein Krankenhaus kein Ort für die Tötung eines ungeborenen Kindes ist, zeigt sich die Vorsitzende der Lebensschutzbewegung „Jugend für das Leben Österreich“, Gabriela Huber, entsetzt:

„Der Landeshauptmann sollte für alle Vorarlberger da sein – auch für die ungeborenen Kinder, die noch keine Stimme haben. Abtreibungen an einem öffentlichen Krankenhaus sind ein Skandal mit vielen Folgeschäden. Es ist Aufgabe des Staates, das Leben zu schützen; nicht, staatliche Infrastruktur zur Tötung bereitzustellen.“
 
Gewissensfreiheit für Krankenhauspersonal ist das erste Opfer
 
Ursprüngliche Pläne sprachen davon, dass externe Ärzte Abtreibungen im Landeskrankenhaus durchführen sollen. In der Pressekonferenz kündigten Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher (ÖVP) und Prim. Dr. Michael Rohde allerdings an, dass das Personal im Landeskrankenhaus für die Abtreibungen zuständig sein wird.  


„Eine Abtreibung ist keine medizinische Leistung, deswegen ist es ungeheuerlich, dass das Krankenhauspersonal hier mitwirken muss. Die neue Situation ist katastrophal: sie schafft die Gewissensfreiheit der Mediziner faktisch ab und öffnet dem Zwang Tür und Tor. Das gesamte Klinikpersonal wird dann im Spital in Abtreibungen hineingezogen. Statt gewissenlosen Politikern brauchen wir eine Garantie der Gewissensfreiheit für Vorarlberg. Doch genau das Gewissen ist jetzt das erste Opfer“, sagte Huber.
 
Abtreibung ist das Gegenteil von Gesundheitspolitik
 
Landesrätin Rüscher rechnet mit 250-300 Abtreibungen pro Jahr im Landeskrankenhaus. Gleichzeitig forderte sie die niedergelassenen Ärzte auf, die Abtreibungspille zu verteilen.

„Politik muss der Gesundheit und dem Schutz des Lebens dienen. Eine Abtreibung ist das Gegenteil. Es wäre die Aufgabe von Politik und Gesellschaft dafür zu sorgen, dass kein Kind mehr getötet wird, sich keine Mutter und keine Familie mehr dazu gedrängt sehen,“ meinte Huber weiter und fügt hinzu: „chemische Abtreibungen durch Präparate sind gefährlich. Auch bei einer solchen Abtreibung stirbt ein Kind – zudem werden die Risiken für Mütter heruntergespielt. Die flächendeckende Verbreitung dieser Präparate ist ein Gesundheitsrisiko.“
 
„Lebensfeinde haben in Vorarlberg nichts verloren und sollten zurücktreten.“
 
Abschließend fordert Huber: „Eine Landesregierung, die dem grundlegenden Auftrag – dem Schutz des Lebens nicht nachkommt, ihre eigenen Zusagen verrät und Frauen und ungeborene Kinder in tödliche Gefahr bringt, braucht jetzt eine wahre Kehrtwende. Gemeinsam müssen wir für das Leben einstehen – vom Beginn an. Lebensfeinde haben in Vorarlberg nichts verloren und sollten zurücktreten.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  6. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  7. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  10. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  11. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  12. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  13. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  14. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit
  15. Der stumme Gott unserer Zeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz