Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  9. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  10. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  11. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  12. Wir machen da was mit Medien
  13. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  14. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  15. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein

Staatsbegräbnis für Italiens Ex-Präsidenten Napolitano

27. September 2023 in Chronik, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Emeritierter Kurienkardinal Ravasi erinnert bei Zeremonie im Abgeordnetenhaus in Rom an enge Beziehung zwischen dem verstorbenen Papst Benedikt XVI. und dem Atheisten Napolitano


Rom (kath.net/KAP) Italien hat sich am Dienstag von seinem verstorbenen langjährigen Staatspräsidenten Giorgio Napolitano verabschiedet. Am Staatsbegräbnis in Rom nahmen auch der amtierende Präsident Sergio Mattarella und Regierungschefin Giorgia Meloni teil. Neben Napolitanos Familie erwiesen zahlreiche Vertreter aus Politik und Gesellschaft dem früheren Staatsoberhaupt die letzte Ehre, darunter der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron. Aus Österreich nahm Altbundespräsident Heinz Fischer teil.


Während der Zeremonie im Abgeordnetenhaus würdigten mehrere Redner die politischen Leistungen Napolitanos, der am Freitag mit 98 Jahren gestorben war. Sein Sohn Giulio dankte seinem Vater, der immer für die Politik und die Familie gelebt habe. Er rief dazu auf: "Lasst uns diesen Moment im Geiste der Einheit und Gemeinschaft leben!" Der ehemalige Kommunist Napolitano war von Mai 2006 bis Jänner 2015 Staatspräsident Italiens - so lange wie kein anderer.

Obwohl es sich um eine nicht-religiöse Zeremonie handelte, sprach bei der Trauerfeier auch der pensionierte italienische Kurienkardinal Gianfranco Ravasi (80). Die Beziehung zwischen Papst Benedikt XVI. (2005-2013) und dem Atheisten Napolitano sei so eng gewesen, dass Benedikt dem damaligen Präsidenten vorab anvertraut habe, er werde sich vom Papstamt zurückziehen. Ravasi zitierte in Gedenken an den Gestorbenen das Alte Testament mit den Worten "Die Weisen werden leuchten wie der Glanz des Firmaments".

Bereits am Sonntag hatte Papst Franziskus überraschend und unangekündigt als erster Papst in der Geschichte den italienischen Senat besucht, um dem dort aufgebahrten Politiker die letzte Ehre zu erweisen. Franziskus habe mit seiner Gegenwart und dem Gebet seine "persönliche Zuneigung" für den Verstorbenen und dessen Familie zum Ausdruck bringen und Napoletanos großen Dienst für Italien würdigen wollen, teilte das vatikanische Presseamt dazu mit.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Foto (c) Sala Stampa della Santa Sede


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Karmelitinnen in Pennsylvania bauen von Hand ein Kloster für 1.000 Jahre
  2. Vatikan bestätigt Papstreise nach Südamerika im vollen Umfang
  3. Wir machen da was mit Medien
  4. „Habe Entwicklung zur Ausblendung wichtiger Themen und der Tabuisierung von Kritik selbst erlebt“
  5. Glaubensweitergabe im Wandel der Zeit
  6. Nach Anschlag in Paris: Kritik an Macrons Aussage über religiös motivierte Gewalt
  7. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  8. Fatima-Tag in Berlin
  9. Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
  10. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  11. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  12. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  13. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  14. Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
  15. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz