Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  6. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  7. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  8. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  9. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  10. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  11. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  12. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  13. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
  14. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  15. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an

Argentiniens Bischöfe verteidigen Papst gegen Polemiken

14. September 2023 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ultraliberaler Präsidentschaftskandidat hatte im Wahlkampf Franziskus als "Repräsentant des Bösen" bezeichnet


 

Buenos Aires (kath.net/KAP) Papst Franziskus ist von den Bischöfen seines Heimatlandes Argentinien gegen Polemiken eines rechtsextremen Präsidentschaftskandidaten in Schutz genommen worden. Der ultraliberale Ökonom und Politiker Javier Milei verbreite "unsagbare Beleidigungen" und "Unwahrheiten" über das Kirchenoberhaupt, erklärte der Vorsitzende der argentinischen Bischofskonferenz, Bischof Óscar Vicente Ojea Quintana, am Montag. Zutreffend sei jedoch vielmehr, dass der Papst "ein Prophet der Menschenwürde in einer Zeit der Gewalt und Ausgrenzung" sei. Schon allein als Staatsoberhaupt gebühre Franziskus Respekt.


Mit Blick auf die Präsidentschaftswahl hielt Bischof Ojea es für "unmöglich, ein Land ohne Dialog und mit Beleidigungen, Schreien und Disqualifikationen aufzubauen". Das von Mileis Äußerungen verbreitete "Klima der Gewalt" trage nicht zum sozialen Frieden bei.

Javier Milei hatte Franziskus mehrfach als "Repräsentant des Bösen auf Erden, der den Thron des Hauses Gottes besetzt" sowie als "katastrophal" und "Idiot" bezeichnet und dem Pontifex vorgeworfen, "den Kommunismus zu fördern". Politische Brisanz erhalten seine Aussagen, zumal der Anführer der Partei La Libertad Avanza (LLA) am 13. August die Vorwahlen für das Präsidentenamt mit 29,8 Prozent der Stimmen für sich entschied und in Umfragen weiter die Nase vorne hat. Prognosen zufolge dürfte es nach dem Urnengang am 22. Oktober eine Stichwahl am 19. November geben. Der Wahlkampf findet inmitten einer schweren Wirtschaftskrise mit hoher Inflation von über 100 Prozent und einer Armutsrate von 40 Prozent statt.

Bereits in der Vorwoche hatten Priester aus Armenvierteln der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires einen Gottesdienst gefeiert, um Francisco "die von Milei begangenen Verbrechen wieder gut zu machen".

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - MONTAG ANMELDESCHLUSS!!!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  5. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  6. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  7. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  8. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  9. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  10. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  11. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  12. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  13. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
  14. Nicht spektakuläre Gesten sondern kleine Taten der Treue
  15. Kasper: Deutschsprachige Theologie ist Christologie-vergessen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz