Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  2. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  3. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  4. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  5. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  6. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  7. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  8. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  9. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  10. Petrus und Paulus: Die Einheit der Kirche wächst aus der Verschiedenheit
  11. Nach Feier mit Erzbischof Lackner werden Karabiner von Schützenkompanien beschlagnahmt
  12. Leo XIV: „Die Autorität des Primats liegt bei demjenigen, der zuhört und nur deshalb führt“
  13. WM-Public-Viewing in katholischer KIRCHE - (K)eine gute Idee?
  14. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  15. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan

Argentiniens Bischöfe verteidigen Papst gegen Polemiken

14. September 2023 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ultraliberaler Präsidentschaftskandidat hatte im Wahlkampf Franziskus als "Repräsentant des Bösen" bezeichnet


 

Buenos Aires (kath.net/KAP) Papst Franziskus ist von den Bischöfen seines Heimatlandes Argentinien gegen Polemiken eines rechtsextremen Präsidentschaftskandidaten in Schutz genommen worden. Der ultraliberale Ökonom und Politiker Javier Milei verbreite "unsagbare Beleidigungen" und "Unwahrheiten" über das Kirchenoberhaupt, erklärte der Vorsitzende der argentinischen Bischofskonferenz, Bischof Óscar Vicente Ojea Quintana, am Montag. Zutreffend sei jedoch vielmehr, dass der Papst "ein Prophet der Menschenwürde in einer Zeit der Gewalt und Ausgrenzung" sei. Schon allein als Staatsoberhaupt gebühre Franziskus Respekt.


Mit Blick auf die Präsidentschaftswahl hielt Bischof Ojea es für "unmöglich, ein Land ohne Dialog und mit Beleidigungen, Schreien und Disqualifikationen aufzubauen". Das von Mileis Äußerungen verbreitete "Klima der Gewalt" trage nicht zum sozialen Frieden bei.

Javier Milei hatte Franziskus mehrfach als "Repräsentant des Bösen auf Erden, der den Thron des Hauses Gottes besetzt" sowie als "katastrophal" und "Idiot" bezeichnet und dem Pontifex vorgeworfen, "den Kommunismus zu fördern". Politische Brisanz erhalten seine Aussagen, zumal der Anführer der Partei La Libertad Avanza (LLA) am 13. August die Vorwahlen für das Präsidentenamt mit 29,8 Prozent der Stimmen für sich entschied und in Umfragen weiter die Nase vorne hat. Prognosen zufolge dürfte es nach dem Urnengang am 22. Oktober eine Stichwahl am 19. November geben. Der Wahlkampf findet inmitten einer schweren Wirtschaftskrise mit hoher Inflation von über 100 Prozent und einer Armutsrate von 40 Prozent statt.

Bereits in der Vorwoche hatten Priester aus Armenvierteln der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires einen Gottesdienst gefeiert, um Francisco "die von Milei begangenen Verbrechen wieder gut zu machen".

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - REISE AUSGEBUCHT
  2. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  3. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  4. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  5. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  6. Ehemalige Hamas-Geisel deckt die Lügen der UN-Sonderberichterstatterin auf!
  7. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  8. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  9. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  10. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan
  11. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  12. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  13. Nach Feier mit Erzbischof Lackner werden Karabiner von Schützenkompanien beschlagnahmt
  14. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  15. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz