Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kirchen müssen die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie aufarbeiten!
  2. Erzbischof Gänswein soll Nuntius in Litauen werden!
  3. Biograf Peter Seewald korrigiert Papst Franziskus: Papst Benedikt XVI. hat Geschichte geschrieben
  4. Deutscher Geschlechter-Gesetz-Irrsinn - Alle 12 Monate ein 'anderes Geschlecht'
  5. Papst Franziskus will Gänswein offenbar zum Nuntius ernennen
  6. BRAVO! - 6000 Teilnehmer beim Marsch für das Leben in München
  7. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  8. Papst wieder mit dem Titel "Patriarch des Westens"
  9. Riccardo Wagner wurde katholisch: „Ich wollte nie Christ sein. Ich war Atheist“
  10. Waffen können Frieden schaffen und viele Menschenleben retten!
  11. 'Allahu akbar' - Angriff auf orthodoxen Bischof in Australien
  12. Brüsseler Barbarei ist Angriff auf die Menschenrechte und eine Schande für Europa!
  13. „Schwärzester Tag für die Frauen in der deutschen Nachkriegsgeschichte“
  14. Der "leise Mord" an den kleinen Kindern soll in Deutschland zu 100 % vertuscht werden!
  15. Polnische Bischofkonferenz ist der Schirmherr des Polnischen „Marsch für das Leben und die Familie“

Krise im Sudan: "Open Doors" sieht düstere Zukunft für Christen

1. Juli 2023 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ostafrika-Experte des Hilfswerks: Instabilität durch neu entflammten Konflikt spielt extremistischen Islamisten in die Hände.


Wien (kath.net/ KAP)
Für die christliche Minderheit in dem von Dauerkrisen gebeutelten Sudan sieht das Hilfswerk "Open Doors" eine düstere Zukunft voraus. Die im Frühjahr neu entflammten Kämpfe zwischen der Armee und den paramilitärischen Kräften wirkten sich besonders negativ auf die kleine Gruppe der Christen aus, die bereits durch die fortdauernde religiöse Verfolgung geschwächt ist, berichtete "Open Doors"-Ostafrika-Spezialist Fikiru Mehari in einer Aussendung der Organisation am Mittwoch.

Die größte Sorge der christlichen Minderheit, der 2 Millionen Menschen (4,3 Prozent der Bevölkerung) angehören, sei, dass die durch die aktuellen Konflikte hervorgerufene Instabilität den extremistischen Islamisten in die Hände spiele und es ihnen ermögliche, den Menschen wieder islamische Gesetze aufzuzwingen. "Dieser Krieg ist eine Gelegenheit für islamische Extremisten, wieder an die Macht zu kommen und zu sagen: Seht ihr, die Demokratie funktioniert nicht, lasst uns zur Scharia zurückkehren", so Mehari.


Nach dem Sturz von Omar al-Bashir 2019 hatten sich die Bedingungen für Christen tendenziell verbessert. Doch nach dem Militärputsch Ende 2021 und den Protesten, landete der Sudan auf dem Weltverfolgungsindex, in dem "Open Doors" die 50 Länder auflistet, in denen Christen am stärksten verfolgt werden, 2023 wieder auf Rang 9. Das sei auf die allmähliche Machtübernahme durch ehemalige Verbündete von al-Bashir zurückzuführen, die eine strenge Auslegung der Scharia verfolgen und sich zunehmend in die Aktivitäten der Kirchen einmischen, erklärte der Experte.

Niemand wisse, welche Folgen der Konflikt in Zukunft für die Menschen noch haben werde, so Mehari, aber bereits jetzt deute sich Verheerendes für die christliche Minderheit an. "Die Menschen haben vor vier Jahren protestiert, weil sie kein Brot hatten. Das gilt auch heute noch, aber sie sind noch besorgter". Zu befürchten sei, dass das Land sich in Richtung einer neuen Diktatur bewege, die explizit gegen die Christen gerichtet sei. "Ihr Leben wäre dann noch schlimmer als zu Zeiten von Omar al-Bashir. Die Zukunft sieht wirklich düster aus für sie", zeigt sich Mehari besorgt.

Er mache sich generell Sorgen um die Christen in Ostafrika. Ihre Lebensbedingungen verschlechtern aktuell in der gesamten Region ausbreitet. Mehari plädierte deshalb für ein Eingreifen der internationalen Gemeinschaft.

Seit dem 15. April hat der Konflikt zwischen der Armee von General Abdel Fattah al-Burhane und den Paramilitärs der Rapid Support Forces von General Mohamed Hamdane Daglo laut der französischen Nachrichtenagentur AFP mehr als 1.800 Menschenleben gefordert und laut UNO zwei Millionen Menschen vertrieben. Die Kämpfe hatten sich bislang hauptsächlich auf die fünf Millionen Einwohner zählende Hauptstadt Khartum und die riesige Region Darfur im Westen konzentriert.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 bibelfreund 1. Juli 2023 
 

Totales schweigen der Irrweg-Bischöfe

Gut, dass kath net immer wieder diese Themen bringt.
Aber soeben meldet BILD in Deutschland: mit Allahu Akbar- rufen steht Frankreich in Flammen —— es dauert bei uns also auch nicht mehr lange …..


0
 
 golden 1. Juli 2023 
 

Herr,für alle Gläubigen und uns bitten wir,

lass uns auf der Erde treu bleiben und nimm uns in dein Reich auf !


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Sudan

  1. ALfA: Suizidprävention und palliative Versorgung
  2. Koptische Christin in sudanesischer Übergangsregierung
  3. Papst kniet vor sudanesischen Politikern nieder, bittet um Frieden






Top-15

meist-gelesen

  1. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  2. Biograf Peter Seewald korrigiert Papst Franziskus: Papst Benedikt XVI. hat Geschichte geschrieben
  3. Riccardo Wagner wurde katholisch: „Ich wollte nie Christ sein. Ich war Atheist“
  4. Papst Franziskus will Gänswein offenbar zum Nuntius ernennen
  5. Erzbischof Gänswein soll Nuntius in Litauen werden!
  6. BRAVO! - 6000 Teilnehmer beim Marsch für das Leben in München
  7. Brüsseler Barbarei ist Angriff auf die Menschenrechte und eine Schande für Europa!
  8. 'Allahu akbar' - Angriff auf orthodoxen Bischof in Australien
  9. ,Meine letzte Mahlzeit wird das Mahl des Lammes sein‘
  10. Deutscher Geschlechter-Gesetz-Irrsinn - Alle 12 Monate ein 'anderes Geschlecht'
  11. 'Politische Einseitigkeit ist dem Gebetshaus fremd'
  12. Papst wieder mit dem Titel "Patriarch des Westens"
  13. Der "leise Mord" an den kleinen Kindern soll in Deutschland zu 100 % vertuscht werden!
  14. Aufbahrung und Beisetzung eines Heiligen Vaters
  15. Schottische Katholiken sind schockiert: Ernannter Bischof stirbt plötzlich vor seiner Bischofsweihe

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz