Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  11. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  14. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  15. „Das Ende von Maria 2.0“

Katholische Kathedrale in Khartum verwüstet

3. April 2025 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Bürgerkrieg im Sudan hat zehntausende Menschenleben gefordert. Millionen Menschen sind auf der Flucht. Die UNO spricht von der derzeit größten humanitären Krise.


Khartum (kath.net/jg)
Die katholische Matthäus-Kathedrale in Khartum (Sudan) ist verwüstet worden. Dies berichtet Kirche in Not unter Berufung auf lokale Quellen, die ein Video geschickt haben. Im Sudan tobt seit April 2023 ein Bürgerkrieg. Regierungstruppen haben Khartum vor kurzem von der Rebellenmiliz RSF (Rapid Support Forces – dt. „schnelle Unterstützungskräfte“) zurückerobert.

Die Aufnahmen zeigen erhebliche Schäden am Gebäude und an der Einrichtung. Der Altarraum ist verwüstet, ein Kreuz und andere sakrale Gegenstände wurden zerstört. Lokale Ansprechpartner von Kirche in Not geben an, dass die RSF die Kathedrale als Waffenlager genutzt habe.


Vor dem Krieg lag der Anteil der Christen bei weniger als fünf Prozent der 43 Millionen Einwohner des Sudan. Dieser Anteil hat sich laut lokalen Quellen weiter verringert. Viele Christen seien geflohen.

Der Bürgerkrieg im Sudan hat laut Angaben von Kirche in Not keine religiösen Motive, sondern wurde von einem Machtkampf zwischen Abdel Fattah al-Burhan, dem Vorsitzenden des Souveränen Rates und De-Facto-Staatsoberhaupt des Sudan, und seinem ehemaligen Stellvertreter Mohamed Hamdan Dagalo, der die RSF-Miliz kommandiert, ausgelöst. Trotzdem werden religiöse Minderheiten wie die Christen von islamistischen Extremisten und staatlichen Stellen diskriminiert, wie der Bericht „Religionsfreiheit weltweit 2023“ von Kirche in Not dokumentiert. Vor der Verfassung von 2019 wurden alle Nichtmuslime von staatlichen Behörden massiv verfolgt. Viele flüchteten damals in den mehrheitlich christlich geprägten Südsudan.

In den mittlerweile zwei Jahre andauernden Kämpfen haben zehntausende Menschen ihr Leben verloren. Der Bürgerkrieg hat laut den Vereinten Nationen die derzeit größte humanitäre Katastrophe verursacht. Mehr als zwölf Millionen Menschen sind nach UN-Angaben auf der Flucht. Fast 25 Millionen Menschen leiden unter Hunger.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Sudan

  1. ALfA: Suizidprävention und palliative Versorgung
  2. Krise im Sudan: "Open Doors" sieht düstere Zukunft für Christen
  3. Koptische Christin in sudanesischer Übergangsregierung
  4. Papst kniet vor sudanesischen Politikern nieder, bittet um Frieden







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Das Ende von Maria 2.0“
  3. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  4. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  9. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  10. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  11. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  14. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  15. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz