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Vatikan: Darmoperation des Papstes gut verlaufen

7. Juni 2023 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
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Eingriff im Gemelli-Krankenhaus dauerte drei Stunden und verlief ohne Komplikationen


Vatikanstadt/Rom  (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat seine erneute Darmoperation offenbar gut überstanden. Wie das vatikanische Presseamt am frühen Mittwochabend mitteilte, dauerte der Eingriff im römischen Gemelli-Krankenhaus drei Stunden und verlief ohne Komplikationen. Das 86-jährige Kirchenoberhaupt war zu Mittag in das Spital gebracht worden. Zuvor hatte der Vatikan mitgeteilt, dass der Papst am Nachmittag unter Vollnarkose am Darm operiert werde. Die Operation sei "in den vergangenen Tagen" vom Ärzteteam des Papstes abgestimmt worden, hieß es.

Sie sei notwendig geworden, weil der Patient wiederkehrende, schmerzhafte und sich verschlimmernde Symptome eines Darmverschlusses erlitten habe. Ursache sei eine eingeklemmte Narben-Hernie. Nach der Operation soll der Papst einige Tage post-operativ in der Klinik behandelt werden. Aus einer am Mittwoch von einer italienischen Diözese veröffentlichten Mitteilung ging hervor, dass Franziskus frühestens ab dem 18. Juni wieder Besucher in Audienz empfangen wird. Die Diözese Teramo-Atri berief sich dabei auf die Präfektur des Päpstlichen Hauses, die eine für 17. Juni geplante Papstaudienz für Teramos Bischof Lorenzo Leuzzi abgesagt hatte.


Schon 2021 wurde der Papst am Darm operiert. Anfang des laufenden Jahres hatte er in einem Interview erwähnt, dass seine Darmerkrankung, eine schmerzhafte Divertikulitis, zurückgekehrt sei. Ende März musste Franziskus zudem wegen einer Lungenentzündung klinisch behandelt werden. Zahlreiche Bischöfe in aller Welt riefen am Mittwoch zum Gebet für den Papst auf. "Meine Gebete und Gedanken gelten heute Nachmittag ganz besonders Papst Franziskus, der sich in diesen Stunden erneut einer schweren Operation unterziehen muss", schrieb auch Kardinal Christoph Schönborn auf Twitter. "Begleiten wir ihn mit unseren Gebeten! Der Herr beschütze ihn und gebe ihm bald die volle Gesundheit wieder", so der Wiener Erzbischof.

"Beten wir für seine rasche Erholung und Genesung, und dass der Allmächtige ihn noch lange und in Gesundheit als Oberhaupt der Kirche erhalten möge", schrieb der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz, der Salzburger Erzbischof Franz Lackner, auf Facebook.

 

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Lesermeinungen

 Benno Faessler-Good 8. Juni 2023 
 

Ein Kontrollbesuch beim Arzt kann durchaus zu Notfallmassnahmen führen!

@kleingläubiger

Ich vermute, dass die Pressestelle des Vatikans bemüht ist, KEINE Mutmassungen, die in üblen Gerüchten enden, zu verbreiten!

Ich vermute, dass der Patient bestimmt, welche Details, die ev. dem Arztgeheimnis unterliegen, veröffentlicht werden dürfen oder müssen!

Ein kluger Arzt besteht auf solche Kontrolluntersuchen um den Patienten vor Schaden zu schützen!


0
 
 max58wi 7. Juni 2023 
 

Te Deum laudamus!

Eine rasche und vollständige Genesung!


0
 
 kleingläubiger 7. Juni 2023 
 

Erst nur ein Kontrollbesuch, dann ein überraschender längerer Aufenthalt, mal sei es ein Schnupfen, mal sei es reine Routine, dann ist es aus dem Nichts eine Notoperation. Die Pressestelle des Vatikans scheint entweder unfähig oder unwissend.


1
 
 Ulrich Motte 7. Juni 2023 
 

Beste baldige Besserung gewünscht!


2
 

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