Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  7. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  8. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  9. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  10. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  11. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  12. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  13. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  14. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  15. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?

Berlins OB Wegner: „Ich möchte gern das Deutsch sprechen, das ich in der Schule gelernt habe“

23. Mai 2023 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der öffentlich-rechtliche Sender RBB musste sich nach Fakenews für seine fehlerhafte Darstellung entschuldigen – Berlins Regierender Bürgermeister ist allerdings tatsächlich zurückhaltend mit der „Gendersprache“


Berlin (kath.net/pl) „Ich habe noch keinen Brief in Gendersprache unterschrieben. Mir ist wichtig, dass die Sprache der Verwaltung verständlich ist. Jeder kann privat sprechen, wie er möchte. Aber ich möchte gern das Deutsch sprechen, das ich in der Schule gelernt habe und das alle verstehen.“ Das hatte Berlins neuer Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) im Interview mit der „Bild am Sonntag“ (BamS) erläutert. Immerhin erwarte man „auch von Menschen, die nach Deutschland kommen, dass sie Deutsch lernen, und gerade die Behörden sollten es ihnen nicht unnötig schwer machen“. Aus diesen Bemerkungen machten , nach Angaben der „Berliner Zeitung“ der öffentlich-rechtliche Rundfunk RBB sowie die Deutsche Presseagentur DPA allerdings Berichte mit dem Tenor, dass Wegner sich dafür einsetze, keine Gendersprache mehr in der Verwaltung zu verwenden, der RBB hat seine Berichterstattung inzwischen korrigiert und sich für den Fehler entschuldigt. Wörtlich räumt RBB ein: „Korrektur: In einer früheren Version des Textes hieß es, dass die Berliner Verwaltung künftig auf gendergerechte Sprache verzichten werde. Dies ist nicht der Fall. Die entsprechende Stelle wurde korrigiert. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.“


Wegner äußerte sich außerdem energisch gegen Klima-Kleber. Gegenüber der BamS vertrat er, dass er nicht „nicht mit Radikalen“ verhandle, „die Straftaten verüben und mit erpresserischen Methoden arbeiten“. Der Staat dürfe „sich niemals erpressen lassen“. Er wolle „beschleunigte Verfahren für die Klima-Kleber einführen, damit wir hier zu schnellen Urteilen kommen“, auch dürfe es nicht so sein, das festgenommene Klima-Kleber Stunden später wieder frei seien und sich der nächsten Klebe-Aktion widmen könnten. Er plant, dass Staatsanwälte bei Klebeaktionen vor Ort dazukommen, damit erfolge eine schnelle Beweisaufnahme und Urteilsverkündung. Außerdem soll der „Unterbindungsgewahrsam von zwei auf fünf Tage“ verlängert werden, dies betreffe dann neben Klima-Klebern auch Hooligans sowie Rechts- und Linksextreme. Außerdem laufe gerade die juristische Prüfung, ob man Klima-Kleber zum Bezahlen der entstandenen Schäden heranziehen kann. Wegner wörtlich: „Bislang gehen die enormen Kosten, unter anderem auch für die vielen Rettungs- und Polizeieinsätze, ja voll zulasten der Steuerzahler. Ich habe den festen Willen, Berlin aus der Geiselhaft dieser Chaoten zu befreien.“

Friedrich Merz, Vorsitzender der CDU und Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, stellte zu der Aufregung um Wegners Äußerungen inzwischen gegenüber der Bildzeitung fest: „Wenn der Regierende Bürgermeister sich nicht einmal mehr für saubere und sichere Parks oder für eine verständliche und regelkonforme Verwendung unserer deutschen Sprache einsetzen kann, ohne Proteste auszulösen“, dann hätten einige Leute „komplett ihren Kompass verloren“. Es gebe „inzwischen Shitstorms gegen jeden und alles, was von der Mehrheit als normal gesehen wird. Wir sollten gerade deshalb aufrecht zu unseren Positionen stehen.“

Archivfoto Kai Wegner (c) Wikipedia/CC BY-SA 4.0/Sandro Halank


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  3. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  4. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  5. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  6. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  7. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  8. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  9. "Derselbe Polarstern"
  10. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
  11. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  12. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  13. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  14. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  15. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz