Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  3. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  4. Der stumme Gott unserer Zeit
  5. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  6. Beschließen ohne zu entscheiden?
  7. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  8. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  9. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  10. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  11. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  12. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  13. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten
  14. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  15. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen

Equipes Notre-Dame, eine Gemeinschaft von Ehepaaren zur (vollen) Entdeckung des Ehesakraments

21. Mai 2023 in Familie, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Laienbewegung fördert Hausgemeinschaften und die Vernetzung von Paaren, die im Ringen um eine gute und segensreiche Ehe im Alltag unterstützt werden - Auf dem Fundament der katholischen Lehre will die Gemeinschaft auch „an die Ränder“ gehen


Paderborn (kath.net/mk) Die Gemeinschaft Equipes Notre-Dame (END), eine Laienbewegung innerhalb der katholischen Kirche, hat sich zum Ziel gesetzt, Ehepaaren zu helfen, ihre Ehe als Geschenk Gottes und damit als gemeinsamen Heilsweg zu erkennen und zu leben. Die Bewegung wurde 1938 in Paris gegründet und ist heute mit über 80.000 Ehepaaren und 10.000 Priestern auf allen Kontinenten vertreten, seit mehr als 50 Jahren auch in Deutschland und Österreich. Sie wendet sich primär an sakramental verheiratete Paare, die dieses Sakrament in allen Dimensionen entdecken und ihr Eheversprechen von ganzem Herzen leben wollen. Da es vor allem jungen Ehepaaren oft an Vorbildern und einem unterstützenden Rahmen fehlt, wollen die Equipes die vorhandene gute Saat aufgreifen und die einzelnen Familien in einer Gemeinschaft stärken, damit sie in den jeweiligen Gemeinden und in der Welt segensreich wirken können.


Trotz dieses hohen Zieles hat die END keine hohen Einstiegshürden: Ehepaare treffen sich monatlich in Hausgemeinschaften zu vier bis sechs Paaren und einem Priester oder geistlichen Begleiter, um zu teilen, wo man gerade im Leben steht, zusammen zu beten und an einem Glaubensthema zu arbeiten. Darüber hinaus werden gemeinsame Exerzitientage oder Pilgerfahrten angestrebt, damit sich die Mehrheit (der klassischen Familien) auch als Mehrheit erlebt. Die Partner selbst werden ermutigt, sich einander bewusst zuzuwenden, indem sie Zeit für das Gebet und das liebevolle Zuhören schaffen, sich gegenseitig liebevoll unterstützen und vergeben, und sich als gemeinsames „Wir“ auf die Suche nach einem Gott zugewandten Leben machen. Das Modell hat sich in der Praxis bewährt: dank der END haben viele Paare in Ehe-Krisen wieder oder zum ersten Mal überhaupt ein wirklich aufrichtiges Ja zueinander sagen können. Eine liebevolle Ehe und Familie, in der sich jeder als wertvoller und geliebter Mensch fühlt und der Glaube lebendig gelebt wird, wird auch als der beste Schutzschild gegen die Anfechtungen des Teufels und den Zeit(un)geist gesehen.

Daneben gibt es auch den Sendungsauftrag, unverheirateten Paaren den Weg zur sakramentalen Ehe zu zeigen oder zumindest ein tragfähiges persönliches Lebens-Fundament zu geben. Ein eigenes Werk der Gemeinschaft wendet sich an staatlich geschiedene und wiederverheiratete Paare, um ihnen im Rahmen der Lehre der Kirche zur Seite zu stehen. Die Hereinnahme des Priesters mit seiner zölibatären Lebensform ins Gemeinschaftsleben wird als Bereicherung und Möglichkeit wechselseitiger Unterstützung gesehen. Die END basiert auf den Glaubensaussagen des Lehramts, ist aber so lebensnah, dass ihr Konzept in allen Kulturen und auch in den verschiedenen Spiritualitäten der Weltkirche umgesetzt werden kann, so dass es nicht wichtig ist, ob man zB eher mystisch oder theologisch geprägt ist. Es eint das gemeinsame Ringen darum, den Glauben und die Ehe in allen Anfechtungen des Alltags aufrichtig zu leben.

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  5. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  6. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  7. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  8. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  9. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  10. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  11. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  12. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  13. Beschließen ohne zu entscheiden?
  14. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz