Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  6. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  7. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  8. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  9. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  10. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  11. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  12. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  13. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  14. R.I.P. Dolly Parton
  15. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz

Abtreibungsarzt wird Lebensschützer, nachdem ein Baby eine Abtreibung überlebt

20. Mai 2023 in Prolife, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Dr. John Buchalski bildet jetzt medizinsiches Personal für die Arbeit in Lebensschutzzentren aus.


Arlington (kath.net/LifeNews/jg)
Dr. John Bruchalski ist ein Frauenarzt, der früher Abtreibungen durchgeführt hat. In einem Interview mit Lila Rose, der Gründerin und Präsidentin der Lebensschutzorganisation Live Action, gab er Zeugnis von seiner Wandlung zum Lebensschützer.

Zu dieser Zeit habe er ein Doppelleben geführt, sagte Bruchalski. Er habe wieder begonnen, in die Kirche zu gehen und sogar in einem Lebensschutzzentrum schwangeren Frauen geholfen, die ihre Babys bekommen wollten. In seinem Hauptberuf als Frauenarzt in einem Krankenhaus im US-Bundesstaat Virginia führte er aber auch Abtreibungen durch.

Eines Tages hatte er zwei Patientinnen, die im selben Stadium der Schwangerschaft waren, und zwar in der 22. oder 23. Woche. Eine Mutter wollte ihr Baby, die andere nicht. Er habe die Geburt des ersten Babys hinausgezögert, damit es sich im Mutterleib weiter entwickeln konnte um nach der Entbindung bessere Überlebenschancen zu haben.


Bei der anderen Patientin führte er eine Abtreibung durch, um den „ungewollten Fötus“ zu entfernen. Das Baby kam aber lebend zur Welt, berichtete Bruchalski. Es weinte, keuchte, machte quietschende Geräusche, erinnerte er sich. Seine erste Reaktion war das Baby zu ersticken um der Mutter mögliche Leiden zu ersparen. Er tat das nicht, sondern wog das Baby, das größer war als er gedacht hatte, und stellte fest, dass es 505 Gramm hatte. Das waren fünf Gramm mehr als notwendig, um in Virginia vor dem Gesetz als menschliches Lebewesen zu gelten.

Das Gesetz von Virginia verlangte, in diesem Fall die neonatologische Intensivstation zu verständigen, um das Baby wiederzubeleben. Es ging nicht mehr darum, was die Mutter oder er gewollt hätten. Er habe dem Gesetz zu folgen gehabt, sagte Bruchalski.

Die Ärztin der Neonatologie habe die Situation sofort erfasst und gesagt: „Hey, Bruchalski, hör auf meine Patienten wie kleine Tumore zu behandeln.“ Ihre Reaktion sei ein Weckruf für ihn gewesen, sagte Bruchalski. Er habe an diesem Tag aufgehört, Abtreibungen durchzuführen. Gott habe sein Leben geändert, er habe bereut und sich bekehrt und eine Organisation gegründet, die dem medizinischen Personal die Arbeit in Lebensschutzzentren lehrt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  2. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  3. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  4. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  5. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  6. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  7. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  8. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt
  9. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen
  10. Erbprinz Alois von Liechtenstein kündigt Veto gegen mögliche Fristenregelung an






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  3. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  4. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  5. Erfrischung für Rom: Als ein Papst die Piazza Navona unter Wasser setzte
  6. Polnische Salvatorianer boten Workshop für Ministrantendienst im klassischen Ritus an
  7. Irland: 30 Prozent Rückgang bei katholischen Taufen in zehn Jahren
  8. Ein Wunder der Vorsehung
  9. Die Krise des Bischofsamtes
  10. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  11. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  12. Slowakei und Polen planen gemeinsamen Johannes-Paul-II.-Pilgerweg
  13. „Wenn ich mich nicht täusche, gibt es in der Geschichte keine vergleichbare Institution“
  14. USA: Priester-Boom und Neueröffnung eines Philipp-Neri-Seminars in Kansas
  15. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz