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Abtreibungsarzt wird Lebensschützer, nachdem ein Baby eine Abtreibung überlebt

20. Mai 2023 in Prolife, 4 Lesermeinungen
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Dr. John Buchalski bildet jetzt medizinsiches Personal für die Arbeit in Lebensschutzzentren aus.


Arlington (kath.net/LifeNews/jg)
Dr. John Bruchalski ist ein Frauenarzt, der früher Abtreibungen durchgeführt hat. In einem Interview mit Lila Rose, der Gründerin und Präsidentin der Lebensschutzorganisation Live Action, gab er Zeugnis von seiner Wandlung zum Lebensschützer.

Zu dieser Zeit habe er ein Doppelleben geführt, sagte Bruchalski. Er habe wieder begonnen, in die Kirche zu gehen und sogar in einem Lebensschutzzentrum schwangeren Frauen geholfen, die ihre Babys bekommen wollten. In seinem Hauptberuf als Frauenarzt in einem Krankenhaus im US-Bundesstaat Virginia führte er aber auch Abtreibungen durch.

Eines Tages hatte er zwei Patientinnen, die im selben Stadium der Schwangerschaft waren, und zwar in der 22. oder 23. Woche. Eine Mutter wollte ihr Baby, die andere nicht. Er habe die Geburt des ersten Babys hinausgezögert, damit es sich im Mutterleib weiter entwickeln konnte um nach der Entbindung bessere Überlebenschancen zu haben.


Bei der anderen Patientin führte er eine Abtreibung durch, um den „ungewollten Fötus“ zu entfernen. Das Baby kam aber lebend zur Welt, berichtete Bruchalski. Es weinte, keuchte, machte quietschende Geräusche, erinnerte er sich. Seine erste Reaktion war das Baby zu ersticken um der Mutter mögliche Leiden zu ersparen. Er tat das nicht, sondern wog das Baby, das größer war als er gedacht hatte, und stellte fest, dass es 505 Gramm hatte. Das waren fünf Gramm mehr als notwendig, um in Virginia vor dem Gesetz als menschliches Lebewesen zu gelten.

Das Gesetz von Virginia verlangte, in diesem Fall die neonatologische Intensivstation zu verständigen, um das Baby wiederzubeleben. Es ging nicht mehr darum, was die Mutter oder er gewollt hätten. Er habe dem Gesetz zu folgen gehabt, sagte Bruchalski.

Die Ärztin der Neonatologie habe die Situation sofort erfasst und gesagt: „Hey, Bruchalski, hör auf meine Patienten wie kleine Tumore zu behandeln.“ Ihre Reaktion sei ein Weckruf für ihn gewesen, sagte Bruchalski. Er habe an diesem Tag aufgehört, Abtreibungen durchzuführen. Gott habe sein Leben geändert, er habe bereut und sich bekehrt und eine Organisation gegründet, die dem medizinischen Personal die Arbeit in Lebensschutzzentren lehrt.

 


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