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Was für ein Gott! Was für eine Liebe!

5. Mai 2023 in Jugend, 2 Lesermeinungen
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Amen, Herr, ich glaube. Ich bete, dass jedes Auge sehen darf, wie wahrhaftig du bist, wie wahrhaft gegenwärtig du bist, und jeder Zweifel dir nicht standhalten kann.- Die Jugendkolumne von kath.net - Von Magdalena Preineder


Wien (kath.net)

Herr, ich sitz dir zu Füßen und warte, dass du sprichst. Es fällt mir schwer zur Ruhe zu kommen und zu hören, aber ich weiß, dass du nicht schweigst. Du sprichst mit mir durch so vieles:

Durch die Liebe meiner Familie.
Durch das Wort meiner Freunde.
Durch die Hingabe deiner Priester.
Durch die Wahrheit deiner Kirche.
Durch die Schönheit deiner Schöpfung.

Auf meine Fragen antwortest du, denn du bist kein Gott, der fern ist. Du bist der Gott, der so nahe ist, dass er Mensch geworden ist. Du bist mir in meiner Menschlichkeit ähnlich geworden, damit ich dir in deiner Heiligkeit ähnlich werden kann.

Was für ein Gott!

Du sprichst, du antwortest – und du tust noch viel mehr als das: Du liebst. So bedingungslos, so grenzenlos wie wir es auf dieser Welt sonst nicht finden könnten. Würden wir denken, wir hätten solch eine große Liebe abseits von dir gefunden, dann müssten wir eingestehen, nicht zu wissen, wie deine Liebe beschaffen ist.


Doch zeigst du es so klar: Du hast dich hingegeben für unser Leben, für unser ewiges Heil. Du, der du ohne Schuld warst, hast alle Schuld getragen. Du, der du ohne Sünde warst, hast alle Sünde getragen.

Was für eine Liebe!

Bis zum heutigen Tag bist du in jedem Tabernakel dieser Welt zugegen.
Bis zum heutigen Tag ermöglichst du uns in der heiligen Messe deines Liebesopfers zu gedenken.
Bis zum heutigen Tag berufst du Priester, um dieses Opfer zu vergegenwärtigen.
Bis zum heutigen Tag bist du hier, in deiner Kirche.

Viele meinen dich nicht mehr zu sehen. Sie zweifeln: Gibt’s dich überhaupt?
Und ja, ich geb zu, hin und wieder gerate ich auch in Zweifel, hinterfrage alles und lass kaum einen Stein auf dem andern stehen: Bist du da?

Doch vom Altar, wie am Kreuzesstamm hängend, rufst du mir gleichsam entgegen: Hier bin. Siehst du’s nicht?

Dann kann ich nicht mehr anders als mich vor dir zu Boden zu werfen, dich zu bekennen und dich anzubeten. Denn du, mein Gott, du bist wahrhaftig Gott. Du, mein Gott, du lebst und wirst nicht müde – so wie einst bei Thomas – auf all meine Zweifel zu antworten.

Es reicht deinen erhöhten Leib zu sehen, um zu wissen, dass du die Wahrheit bist. Wenn dein Leib und dein Blut wahrhaft hier sind, erhoben durch die gesalbten Hände deiner Priester, dann ist darin alles klar und alles zusammengefasst: Du lebst. Du bist die Wahrheit. Du liebst – bis zur vollkommenen Hingabe.

Hingabe! Das ersehnst du auch von uns. Alles, was du willst, sind unsere Herzen. Als du damals vor Thomas gestanden bist, da hast du ihn nicht abgewiesen mit dem, was er in seinem Herzen hatte, sondern ihn eingeladen in deine Wunden, an dein Herz. Du wolltest ihm von Herz zu Herz begegnen. Alle Theorie der Welt hätte wohl nichts genutzt, um ihn von deiner Auferstehung zu überzeugen. Aber deine Liebe tat es. Deine Liebe, die sich für ihn erneut verletzlich machte.

Das ersehnst du auch mit uns: Herz zu Herz, damit dein Herz immer mehr zu unserem werden kann.

Oh Herr, wie sehr du liebst! Am Altar bietest du uns dein offenes, pulsierendes Herz immer wieder an. Amen, Herr, ich glaube. Ich bete, dass jedes Auge sehen darf, wie wahrhaftig du bist, wie wahrhaft gegenwärtig du bist, und jeder Zweifel dir nicht standhalten kann.  Dein ewiges Opfer soll unsere Herzen an dich ziehen. Hingabe, Herr, lehre sie uns.


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