Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  6. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  7. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  8. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  9. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  10. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  11. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  12. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  13. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  14. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  15. Der Realismus der Barmherzigkeit

Spanischer Priester vermittelt erfolgreich katholische Ehen

25. April 2023 in Familie, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Fernando Cuevas hat in 14 Jahren Hunderte Paare in der Ehe zusammengebracht – bisher ohne Trennung. Sein Konzept beruht vor allem auf der Notwendigkeit übereinstimmender Werte und Glaubensvorstellungen der Partner.


Valencia (kath.net/mk) Der spanische Priester Fernando Cuevas besitzt seit 14 Jahren Erfahrung als katholischer Heiratsvermittler und hat bereits 280 Paare zusammengebracht, wie aleteia berichtet. Am Anfang stand ein junger Student, der dem Geistlichen seine Not über die Schwierigkeit, eine passende Freundin zu finden, klagte. Der Priester brachte ihn in Kontakt mit einem Mädchen mit ähnlichen Werten und Glaubensvorstellungen. Kurze Zeit später kam es zur Vermählung, die Cuevas selbst abhielt. Das daraufhin entstandene Konzept funktioniert: keines der zahllosen vermittelten Ehepaare hat sich bisher getrennt.

Cuevas, der in Valencia wirkt, sieht seine „Nebentätigkeit“ als Heiratsvermittler als einen weiteren Dienst an der Kirche, die gute christliche Ehen sehr nötig hat. Er bekommt rund 50 WhatsApp-Anfragen am Tag, die er zunächst mit dem Versprechen seines Gebets beantwortet. Danach erhalten die Heiratswilligen einige Fragen, etwa zu Wohnort, Ausbildung und Beruf, Tugenden und Lastern, Hobbys und ihren Vorstellungen von einem potentiellen Ehepartner. Die zentrale Frage ist für Cuevas, wie sehr die Personen mit der Kirche verbunden sind und ob sie einer bestimmten Bewegung angehören. Denn übereinstimmende Werte und Glaubensvorstellungen seien der wesentliche Kitt in einer Ehe, wie er aus langjähriger Erfahrung weiß. Ein Paare müsse die Überzeugung teilen, dass die Ehe im höchsten Maß eine Berufung zur Heiligkeit und Gott der Dritte im Bunde ist.


„Menschen neigen dazu, selbstsüchtig, kindisch und unreif zu sein“, weshalb ein Heiratswilliger den Wunsch haben müsse, den anderen in der Ehe glücklich zu machen, nicht in erster Linie sich selbst, wie der Priester betont. Eine gesunde Portion Humor sei genauso wichtig wie die Bereitschaft zu vergeben, sowie die Fähigkeit, über die wahren Probleme zu sprechen. Unter all diesen Aspekten bemüht sich der Heiratsvermittler, aufgrund der vorliegenden Profile die „Nadel im Heuhaufen“ zu finden. Dann sendet er den Bewerbern die Profile der aus seiner Sicht passendsten Partner zu. Cuevas organisiert auch Gruppentreffen wie etwa Filmabende, wo er nur die einlädt, die nach seiner Analyse zueinander passen könnten.
 
Der erfolgreiche Heiratsvermittler hat mittlerweile einen anderen Priester als Helfer, um Anfragen aus Übersee zu bearbeiten, denn die Bewerber melden sich mittlerweile auch aus Lateinamerika oder Australien. Besonders bei Anfragen aus Diözesen, wo es wenige Katholiken gibt und diese weit verstreut sind, wie etwa dem Heiligen Land, hat Cuevas die wichtige Aufgabe, den Heiratswilligen überhaupt Katholiken in ihrer Nähe vorzustellen, denn diese kennen sich oft untereinander gar nicht. Die Vermittlungstätigkeit übt der Priester um Gotteslohn aus. Falls sich aus der Vermittlung eine Ehe ergibt, wird das Paar um eine Spende für ein Mädchen aus Nicaragua ersucht, das sich sonst keine Schulbildung leisten könnte. Es soll keine Gebühr sein, sondern eine Gabe aus Dankbarkeit für das, was der Herr gewirkt hat.

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 EMO 8. Jänner 2024 
 

Sehr guter Dienst an der Kirche

Ebenfalls aus eigener Erfahrung kann ich berichten, daß jemand der als so super katholisch tat sich nur Vorteile verschafft hat. Leider viel zu spät gemerkt.


0
 
 Hope F. 26. April 2023 
 

Auch ein Zeichen von Nächstenliebe

Ich kann lakota nur zustimmen.
Was dieser Priester tut, ist gelebte Nächstenliebe. Was gibt es schöneres, als zwei Menschen glücklich zu machen. Denn Freude, die wir andern geben, kehrt ins eigene Herz zurück. Aber in Deutschland findet man derartiges leider nicht. Schade!


1
 
 lakota 26. April 2023 
 

Großartige Aktion!

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es heutzutage ist, jemanden zu finden, der nicht nur dem Namen nach Katholik ist, sondern diesen Glauben auch lebt.


1
 
 joh14,6 25. April 2023 
 

Wunderbar ! Auch der hl. Antonius soll helfen...

Früher hatte man öfter auch von einer kath. Initiative gehört, die Wallfahrten für Singles nach Padua organisierten ?

"Der Mitgründer von kathTreff, Martin Kugler, erzählt, dass die Idee zu kT einem Gespräch entsprang, das er und seine Frau Gudrun mit dem Salzburger Weihbischof Andreas Laun darüber führten, dass sie zwar viele großartige Menschen im katholischen Umfeld kennen, aber einige von ihnen bisher ihren Lebenspartner noch nicht gefunden haben. Schnell war man sich einig, dass ein neues Projekt im Internet deren Partnersuche unterstützen könnte.."


1
 
 Hängematte 25. April 2023 
 

Eine wichtige und segensreiche Tätigkeit.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  3. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  4. Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan
  5. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  6. Haltet das Fenster zur Unendlichkeit offen! Eine Gemeinschaft, die aus dem Evangelium lebt
  7. Christus ist der Fels, der uns trägt
  8. Ökumenischer "Marsch für Jesus" zieht am 19. September durch Wien
  9. Der Realismus der Barmherzigkeit
  10. Mexiko: Gedenkfeier zum 100. Todestag der ersten Cristero-Märtyrer
  11. Libertas als Auftrag für Mensch und Frieden
  12. Mexiko: Gedenkfeier zum 100. Todestag der ersten Cristero-Märtyrer
  13. Babyboom auf einer US-Entbindungsstation: 17 Krankenschwestern erwarten zeitgleich Nachwuchs
  14. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  15. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz