Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  3. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  4. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  5. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  6. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  7. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  8. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  9. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  10. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  11. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  12. Papst Leo wird die Gründonnerstags-Fußwaschung wieder im Lateran vollziehen
  13. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  14. Neuer Hirtenstab für Papst Leo XIV. betont die Auferstehung
  15. THESE: Und die Bibel hat doch Recht!

Spanischer Priester vermittelt erfolgreich katholische Ehen

25. April 2023 in Familie, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Fernando Cuevas hat in 14 Jahren Hunderte Paare in der Ehe zusammengebracht – bisher ohne Trennung. Sein Konzept beruht vor allem auf der Notwendigkeit übereinstimmender Werte und Glaubensvorstellungen der Partner.


Valencia (kath.net/mk) Der spanische Priester Fernando Cuevas besitzt seit 14 Jahren Erfahrung als katholischer Heiratsvermittler und hat bereits 280 Paare zusammengebracht, wie aleteia berichtet. Am Anfang stand ein junger Student, der dem Geistlichen seine Not über die Schwierigkeit, eine passende Freundin zu finden, klagte. Der Priester brachte ihn in Kontakt mit einem Mädchen mit ähnlichen Werten und Glaubensvorstellungen. Kurze Zeit später kam es zur Vermählung, die Cuevas selbst abhielt. Das daraufhin entstandene Konzept funktioniert: keines der zahllosen vermittelten Ehepaare hat sich bisher getrennt.

Cuevas, der in Valencia wirkt, sieht seine „Nebentätigkeit“ als Heiratsvermittler als einen weiteren Dienst an der Kirche, die gute christliche Ehen sehr nötig hat. Er bekommt rund 50 WhatsApp-Anfragen am Tag, die er zunächst mit dem Versprechen seines Gebets beantwortet. Danach erhalten die Heiratswilligen einige Fragen, etwa zu Wohnort, Ausbildung und Beruf, Tugenden und Lastern, Hobbys und ihren Vorstellungen von einem potentiellen Ehepartner. Die zentrale Frage ist für Cuevas, wie sehr die Personen mit der Kirche verbunden sind und ob sie einer bestimmten Bewegung angehören. Denn übereinstimmende Werte und Glaubensvorstellungen seien der wesentliche Kitt in einer Ehe, wie er aus langjähriger Erfahrung weiß. Ein Paare müsse die Überzeugung teilen, dass die Ehe im höchsten Maß eine Berufung zur Heiligkeit und Gott der Dritte im Bunde ist.


„Menschen neigen dazu, selbstsüchtig, kindisch und unreif zu sein“, weshalb ein Heiratswilliger den Wunsch haben müsse, den anderen in der Ehe glücklich zu machen, nicht in erster Linie sich selbst, wie der Priester betont. Eine gesunde Portion Humor sei genauso wichtig wie die Bereitschaft zu vergeben, sowie die Fähigkeit, über die wahren Probleme zu sprechen. Unter all diesen Aspekten bemüht sich der Heiratsvermittler, aufgrund der vorliegenden Profile die „Nadel im Heuhaufen“ zu finden. Dann sendet er den Bewerbern die Profile der aus seiner Sicht passendsten Partner zu. Cuevas organisiert auch Gruppentreffen wie etwa Filmabende, wo er nur die einlädt, die nach seiner Analyse zueinander passen könnten.
 
Der erfolgreiche Heiratsvermittler hat mittlerweile einen anderen Priester als Helfer, um Anfragen aus Übersee zu bearbeiten, denn die Bewerber melden sich mittlerweile auch aus Lateinamerika oder Australien. Besonders bei Anfragen aus Diözesen, wo es wenige Katholiken gibt und diese weit verstreut sind, wie etwa dem Heiligen Land, hat Cuevas die wichtige Aufgabe, den Heiratswilligen überhaupt Katholiken in ihrer Nähe vorzustellen, denn diese kennen sich oft untereinander gar nicht. Die Vermittlungstätigkeit übt der Priester um Gotteslohn aus. Falls sich aus der Vermittlung eine Ehe ergibt, wird das Paar um eine Spende für ein Mädchen aus Nicaragua ersucht, das sich sonst keine Schulbildung leisten könnte. Es soll keine Gebühr sein, sondern eine Gabe aus Dankbarkeit für das, was der Herr gewirkt hat.

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. ADIOS!
  3. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  4. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  5. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  6. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  7. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  8. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  9. 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'
  10. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  11. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  12. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  13. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  14. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  15. Neuer Hirtenstab für Papst Leo XIV. betont die Auferstehung

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz