Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  4. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  5. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  6. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  7. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  13. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  14. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  15. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter

Spanischer Priester vermittelt erfolgreich katholische Ehen

25. April 2023 in Familie, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Fernando Cuevas hat in 14 Jahren Hunderte Paare in der Ehe zusammengebracht – bisher ohne Trennung. Sein Konzept beruht vor allem auf der Notwendigkeit übereinstimmender Werte und Glaubensvorstellungen der Partner.


Valencia (kath.net/mk) Der spanische Priester Fernando Cuevas besitzt seit 14 Jahren Erfahrung als katholischer Heiratsvermittler und hat bereits 280 Paare zusammengebracht, wie aleteia berichtet. Am Anfang stand ein junger Student, der dem Geistlichen seine Not über die Schwierigkeit, eine passende Freundin zu finden, klagte. Der Priester brachte ihn in Kontakt mit einem Mädchen mit ähnlichen Werten und Glaubensvorstellungen. Kurze Zeit später kam es zur Vermählung, die Cuevas selbst abhielt. Das daraufhin entstandene Konzept funktioniert: keines der zahllosen vermittelten Ehepaare hat sich bisher getrennt.

Cuevas, der in Valencia wirkt, sieht seine „Nebentätigkeit“ als Heiratsvermittler als einen weiteren Dienst an der Kirche, die gute christliche Ehen sehr nötig hat. Er bekommt rund 50 WhatsApp-Anfragen am Tag, die er zunächst mit dem Versprechen seines Gebets beantwortet. Danach erhalten die Heiratswilligen einige Fragen, etwa zu Wohnort, Ausbildung und Beruf, Tugenden und Lastern, Hobbys und ihren Vorstellungen von einem potentiellen Ehepartner. Die zentrale Frage ist für Cuevas, wie sehr die Personen mit der Kirche verbunden sind und ob sie einer bestimmten Bewegung angehören. Denn übereinstimmende Werte und Glaubensvorstellungen seien der wesentliche Kitt in einer Ehe, wie er aus langjähriger Erfahrung weiß. Ein Paare müsse die Überzeugung teilen, dass die Ehe im höchsten Maß eine Berufung zur Heiligkeit und Gott der Dritte im Bunde ist.


„Menschen neigen dazu, selbstsüchtig, kindisch und unreif zu sein“, weshalb ein Heiratswilliger den Wunsch haben müsse, den anderen in der Ehe glücklich zu machen, nicht in erster Linie sich selbst, wie der Priester betont. Eine gesunde Portion Humor sei genauso wichtig wie die Bereitschaft zu vergeben, sowie die Fähigkeit, über die wahren Probleme zu sprechen. Unter all diesen Aspekten bemüht sich der Heiratsvermittler, aufgrund der vorliegenden Profile die „Nadel im Heuhaufen“ zu finden. Dann sendet er den Bewerbern die Profile der aus seiner Sicht passendsten Partner zu. Cuevas organisiert auch Gruppentreffen wie etwa Filmabende, wo er nur die einlädt, die nach seiner Analyse zueinander passen könnten.
 
Der erfolgreiche Heiratsvermittler hat mittlerweile einen anderen Priester als Helfer, um Anfragen aus Übersee zu bearbeiten, denn die Bewerber melden sich mittlerweile auch aus Lateinamerika oder Australien. Besonders bei Anfragen aus Diözesen, wo es wenige Katholiken gibt und diese weit verstreut sind, wie etwa dem Heiligen Land, hat Cuevas die wichtige Aufgabe, den Heiratswilligen überhaupt Katholiken in ihrer Nähe vorzustellen, denn diese kennen sich oft untereinander gar nicht. Die Vermittlungstätigkeit übt der Priester um Gotteslohn aus. Falls sich aus der Vermittlung eine Ehe ergibt, wird das Paar um eine Spende für ein Mädchen aus Nicaragua ersucht, das sich sonst keine Schulbildung leisten könnte. Es soll keine Gebühr sein, sondern eine Gabe aus Dankbarkeit für das, was der Herr gewirkt hat.

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 EMO 8. Jänner 2024 
 

Sehr guter Dienst an der Kirche

Ebenfalls aus eigener Erfahrung kann ich berichten, daß jemand der als so super katholisch tat sich nur Vorteile verschafft hat. Leider viel zu spät gemerkt.


0
 
 Hope F. 26. April 2023 
 

Auch ein Zeichen von Nächstenliebe

Ich kann lakota nur zustimmen.
Was dieser Priester tut, ist gelebte Nächstenliebe. Was gibt es schöneres, als zwei Menschen glücklich zu machen. Denn Freude, die wir andern geben, kehrt ins eigene Herz zurück. Aber in Deutschland findet man derartiges leider nicht. Schade!


1
 
 lakota 26. April 2023 
 

Großartige Aktion!

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es heutzutage ist, jemanden zu finden, der nicht nur dem Namen nach Katholik ist, sondern diesen Glauben auch lebt.


1
 
 joh14,6 25. April 2023 
 

Wunderbar ! Auch der hl. Antonius soll helfen...

Früher hatte man öfter auch von einer kath. Initiative gehört, die Wallfahrten für Singles nach Padua organisierten ?

"Der Mitgründer von kathTreff, Martin Kugler, erzählt, dass die Idee zu kT einem Gespräch entsprang, das er und seine Frau Gudrun mit dem Salzburger Weihbischof Andreas Laun darüber führten, dass sie zwar viele großartige Menschen im katholischen Umfeld kennen, aber einige von ihnen bisher ihren Lebenspartner noch nicht gefunden haben. Schnell war man sich einig, dass ein neues Projekt im Internet deren Partnersuche unterstützen könnte.."


1
 
 Hängematte 25. April 2023 
 

Eine wichtige und segensreiche Tätigkeit.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  2. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  3. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“
  4. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  5. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  6. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  7. Wer ist der Mann auf dem Tuch?
  8. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  9. Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
  10. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  11. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  12. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  13. Fast der gleiche Glaube?
  14. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  15. Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz