Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  3. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  8. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  9. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  13. Tantum ergo Sacramentum
  14. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  15. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'

Die grössten Verlierer der Covid-Pandemie sind die deutschen Medien.

5. April 2023 in Chronik, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


NZZ-Kritik an Lauterbach und deutsche Medien: Lauterbach sei keinen Deut besser als die sogenannten Corona-Leugner


Zürich (kath.net)

Der deutsche Minister Karl Lauterbach sei laut einem Kommentar von Eric Gujer, dem Chefredaktor der «Neuen Zürcher Zeitung», kein bisschen besser als die sogenannten Corona-Leugner, die mit derselben Inbrunst unwissenschaftlichen Hokuspokus als Fakten darstellten. In seinem Kommentar "Der andere Blick" stellte Gujer fest, dass Lauterbach seine Glaubwürdigkeit völlig ruiniert haben, da er von einer "nebenwirkungsfreien Impfung" sprach und für Schulschliessungen eintrat, obwoh klar war, dass Schulen eben keine Cluster waren.

Die grössten Verlierer der Pandemie sind aber für den Chefredakteur der NZZ die deutschen Medien. Lauterbach sei im Vergleich zu ihnen ein zurückhaltender Mahner gewesen. Gujer erinnert z.b. an den "Spiegel", der behauptet hat, dass nachweislich viele Tote auf das Konto von Pflegekräften gehen, die sich nicht impfen lassen wollte. Für diese These gab es überhaupt keine Beweise. Alle, die nicht auf "Spiegel"-Linie waren wurden laut dem Journalisten "unbarmherzig" niedergemacht. So wurde von dem Magazin sogar einem Virologen wie Hendrik Streeck vorgeworfen, dass diese einen grösseren Schaden als Corona-Leugner angerichtet haben und dies nur weil Streeck Physikern, Informatikern und allen anderen Nichtmedizinern wiedersprach, die mit mathematischen Modellen vor gigantischen Fallzahlen warnten. Die Forderung nach einer Zero-Covid-Strategie durch manche entsprang laut Gujer einer "totalitären Phantasie". Immerhin habe der "Spiegel" jetzt zur Selbstkritik gefunden. Dort darf jetzt unter "Wir Coronaversager" Alexander Neubacher auch die eigene Zeitung kritisieren. " Ich fürchte, der Diktator in uns war ziemlich stark."


Laut dem NZZ-Chefredakteur haben andere deutsche Medien bis heute keinen Mut zur Selbstkritik. Dazu gehören die ARD-«Tagesschau» und der Berliner «Tagesspiegel», die laut Gujen jede Form der Kritik an der Regierung und ihren wissenschaftlichen Einflüsterern für eine "milde Form des Hochverrats" einstuften. Die großen Ausnahmen in der Berichterstattung seien die Springen-Blätter "Welt" und "Bild" gewesen.

Doch bereits 2015 gab es laut dem NZZ-Journalisten eine ähnliche Einheitsfront rund um die Berichterstattung der Flüchtlingskrise 2015. Alle, die damals Zweifel an der "Willkommenskultur" äußerten, galten als "rechts" oder "rechtsradikal". Gujen schreibt abschließend: "Eine Branche, die den Eindruck erweckt, sie sei im Besitz der Wahrheit, zerstört das Vertrauen, auf das sie angewiesen ist. Hinzu gesellt sich Pharisäertum. Die Medien prangern inzwischen Lauterbachs Alarmismus an, obwohl sie sich keinen Deut anders verhalten haben."

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Eine Million Menschen zu Papstbesuch in Frankreich erwartet
  4. „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“
  5. Wollte gestohlenes Bild von Jesus zurückholen: Lebensschützer bei Marsch für das Leben verhaftet
  6. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  7. Buenos Aires macht Papstbesuch zum Feiertag
  8. Vatikan prüft Seligsprechungsprozess für spanisches Ehepaar
  9. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  10. Britisches Parlament stoppt Gesetz zur assistierten Sterbehilfe
  11. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert
  12. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  13. Kardinal Aveline: Motto von Leos Frankreichreise hat auch mit dem Lebensschutz zu tun
  14. Tantum ergo Sacramentum
  15. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz