Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  9. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  10. Wir können NICHT schweigen!
  11. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  14. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  15. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah

Die grössten Verlierer der Covid-Pandemie sind die deutschen Medien.

5. April 2023 in Chronik, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


NZZ-Kritik an Lauterbach und deutsche Medien: Lauterbach sei keinen Deut besser als die sogenannten Corona-Leugner


Zürich (kath.net)

Der deutsche Minister Karl Lauterbach sei laut einem Kommentar von Eric Gujer, dem Chefredaktor der «Neuen Zürcher Zeitung», kein bisschen besser als die sogenannten Corona-Leugner, die mit derselben Inbrunst unwissenschaftlichen Hokuspokus als Fakten darstellten. In seinem Kommentar "Der andere Blick" stellte Gujer fest, dass Lauterbach seine Glaubwürdigkeit völlig ruiniert haben, da er von einer "nebenwirkungsfreien Impfung" sprach und für Schulschliessungen eintrat, obwoh klar war, dass Schulen eben keine Cluster waren.

Die grössten Verlierer der Pandemie sind aber für den Chefredakteur der NZZ die deutschen Medien. Lauterbach sei im Vergleich zu ihnen ein zurückhaltender Mahner gewesen. Gujer erinnert z.b. an den "Spiegel", der behauptet hat, dass nachweislich viele Tote auf das Konto von Pflegekräften gehen, die sich nicht impfen lassen wollte. Für diese These gab es überhaupt keine Beweise. Alle, die nicht auf "Spiegel"-Linie waren wurden laut dem Journalisten "unbarmherzig" niedergemacht. So wurde von dem Magazin sogar einem Virologen wie Hendrik Streeck vorgeworfen, dass diese einen grösseren Schaden als Corona-Leugner angerichtet haben und dies nur weil Streeck Physikern, Informatikern und allen anderen Nichtmedizinern wiedersprach, die mit mathematischen Modellen vor gigantischen Fallzahlen warnten. Die Forderung nach einer Zero-Covid-Strategie durch manche entsprang laut Gujer einer "totalitären Phantasie". Immerhin habe der "Spiegel" jetzt zur Selbstkritik gefunden. Dort darf jetzt unter "Wir Coronaversager" Alexander Neubacher auch die eigene Zeitung kritisieren. " Ich fürchte, der Diktator in uns war ziemlich stark."


Laut dem NZZ-Chefredakteur haben andere deutsche Medien bis heute keinen Mut zur Selbstkritik. Dazu gehören die ARD-«Tagesschau» und der Berliner «Tagesspiegel», die laut Gujen jede Form der Kritik an der Regierung und ihren wissenschaftlichen Einflüsterern für eine "milde Form des Hochverrats" einstuften. Die großen Ausnahmen in der Berichterstattung seien die Springen-Blätter "Welt" und "Bild" gewesen.

Doch bereits 2015 gab es laut dem NZZ-Journalisten eine ähnliche Einheitsfront rund um die Berichterstattung der Flüchtlingskrise 2015. Alle, die damals Zweifel an der "Willkommenskultur" äußerten, galten als "rechts" oder "rechtsradikal". Gujen schreibt abschließend: "Eine Branche, die den Eindruck erweckt, sie sei im Besitz der Wahrheit, zerstört das Vertrauen, auf das sie angewiesen ist. Hinzu gesellt sich Pharisäertum. Die Medien prangern inzwischen Lauterbachs Alarmismus an, obwohl sie sich keinen Deut anders verhalten haben."

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  3. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  4. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  5. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  6. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  7. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  8. Vatikan beendet Reflexionsprozess bei den Servi Jesu et Mariae
  9. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  10. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg
  11. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  12. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  13. Ukrainischer Bischof: "Es gibt so unglaublich viel Leid"
  14. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
  15. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz