Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Liegt ein Schisma in der Luft?
  3. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  4. MAGNIFICA HUMANITAS
  5. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  6. Die Liturgie gehört nicht uns! Reform muss aus der Tradition wachsen
  7. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  8. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  9. Adios Toni!
  10. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  11. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  12. Ebola-Ausbruch in Ostafrika: Groß-Wallfahrt in Uganda abgesagt
  13. Die offenen Türen des Glaubens, der Kirche und des Herzens
  14. Medien spekulieren weiter über möglichen Beginn des Seligsprechungsprozesses für Benedikt XVI.
  15. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative

Zulassung der Abtreibungspille in den USA wird vor Gericht angefochten

20. März 2023 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Zulassung der Abtreibungspille soll nicht den vorgeschriebenen Sicherheitsstandards entsprochen haben. Der zuständige Richter hat mittlerweile Drohungen erhalten.


Amarillo (kath.net/LifeNews/jg)
Ein Verfahren an einem Gericht im US-Bundesstaat Texas könnte die Zulassung der Abtreibungspillen Mifepristone und Misoprostol gefährden. Die christliche Bürgerrechtsorganisation Alliance Defending Freedom (ADF, dt. Allianz zur Verteidigung der Freiheit) hat im Auftrag der Alliance for Hippocratic Medicine (dt. Allianz für hippokratische Medizin), der Catholic Medical Association (Verband katholischer Mediziner) und anderer die für die Zulassung zuständig Behörde FDA (Food and Drug Administration) geklagt.

Die Anklageschrift wirft der FDA vor, dass die im Jahr 2000 erteilte Zulassung nicht den vom US-Kongress vorgegebenen Sicherheitsstandards entspreche. Die FDA habe seit mehr als 20 Jahren Beweismittel und Zeugenaussagen ignoriert, die belegen, dass die medikamentöse Abtreibung mehr Nebenwirkungen und Komplikationen mit sich bringen als chirurgische Abtreibungen und notwendige Sicherheitsbestimmungen für schwangere Frauen und Mädchen außer Kraft gesetzt habe, die sich einer medikamentösen Abtreibung unterziehen wollen. Drittens habe die FDA Bundesgesetze verletzt, als sie den Verkauf der Abtreibungspillen über den Versandhandel erlaubt hat.


Anonyme Quellen haben der Zeitung Washington Post verraten, dass sich der mit dem Fall betraute Richter Matthew Kacsmaryk am 10. März in Amarillo mit Anwälten getroffen hat. Dabei sei vereinbart worden, am Mittwoch, dem 15. März eine Anhörung durchzuführen. Kacsmaryk sagte den Teilnehmern, er werde die Anhörung erst spät am Dienstag bekannt machen, um mögliche Proteste und Störungen weitgehend zu verhindern.

Trotzdem wurde die Vereinbarung der Washington Post schon Tage vorher bekannt. Die anonyme Quelle sagte den Reportern der Zeitung, dass der Richter die Veröffentlichung der Anhörung auch deshalb so spät wie möglich bekannt geben wollte, weil Mitarbeiter des Gerichts Drohungen erhalten hätten. Die späte Ankündigung der Anhörung sei auch aus Gründen der Sicherheit der Beteiligten erfolgt. Andere Quellen haben der Zeitung bekannt gegeben, dass Richter Kacsmaryk und seine Familie seit 2019 Drohungen erhielten. Seitdem er den Vorsitz über den Fall der Abtreibungspillen innehat, seien die Drohungen noch mehr geworden, berichtet die Zeitung.

Linke Aktivisten haben den Fall als „größer als Dobbs“ bezeichnet. Damit ist die Entscheidung „Dobbs v. Jackson Women’s Health Services“ gemeint, mit welcher der Oberste Gerichtshof der USA die generelle Legalisierung der Abtreibung in den USA aufgehoben und die Regelung der Abtreibung wieder in die Kompetenz der Bundesstaaten gelegt hat. Seither haben etliche Bundesstaaten Abtreibungsverbote und –einschränkungen erlassen. Laut einer Untersuchung des Guttmacher Institute wird derzeit mehr als die Hälfte der Abtreibungen in den USA mit Abtreibungspillen durchgeführt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. ‚Rededicate 250‘: Tausende feiern auf der National Mall die Rückbesinnung auf Gott
  2. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  3. Erzdiözese New York droht Insolvenz – jetzt sollen Pfarren Geld aufbringen
  4. US-Regierung streicht 11-Millionen-Dollar-Vertrag mit kirchlicher Wohltätigkeitsorganisation
  5. Bericht des US-Justizministerium: Regierung Biden ging gezielt gegen Lebensschützer vor
  6. Eucharistische Prozession zum 250-jährigen Jubiläum der USA
  7. Walt Disney World kehrt zu klassischer Begrüßung ‚Ladies and Gentlemen‘ zurück

Abtreibung

  1. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  2. Pensionierter Pastor in Nordirland nach Predigt in Schutzzone um Abtreibungsklinik verurteilt
  3. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  4. Weniger Zeit zum Nachdenken, höherer Druck – was die Abtreibungszahlen aussagen
  5. ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen
  6. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  7. Prag: Tausende Demonstranten fordern bessere Hilfen für Schwangere






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  3. Liegt ein Schisma in der Luft?
  4. MAGNIFICA HUMANITAS
  5. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  6. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  7. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  8. Adios Toni!
  9. Er starb, weil er die Ehe verteidigte
  10. Martin Mosebach: ‚Die Nichtnagetiere betreten das sinkende Schiff‘
  11. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  12. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  13. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  14. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
  15. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz