Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  14. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  15. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'

Zulassung der Abtreibungspille in den USA wird vor Gericht angefochten

20. März 2023 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Zulassung der Abtreibungspille soll nicht den vorgeschriebenen Sicherheitsstandards entsprochen haben. Der zuständige Richter hat mittlerweile Drohungen erhalten.


Amarillo (kath.net/LifeNews/jg)
Ein Verfahren an einem Gericht im US-Bundesstaat Texas könnte die Zulassung der Abtreibungspillen Mifepristone und Misoprostol gefährden. Die christliche Bürgerrechtsorganisation Alliance Defending Freedom (ADF, dt. Allianz zur Verteidigung der Freiheit) hat im Auftrag der Alliance for Hippocratic Medicine (dt. Allianz für hippokratische Medizin), der Catholic Medical Association (Verband katholischer Mediziner) und anderer die für die Zulassung zuständig Behörde FDA (Food and Drug Administration) geklagt.

Die Anklageschrift wirft der FDA vor, dass die im Jahr 2000 erteilte Zulassung nicht den vom US-Kongress vorgegebenen Sicherheitsstandards entspreche. Die FDA habe seit mehr als 20 Jahren Beweismittel und Zeugenaussagen ignoriert, die belegen, dass die medikamentöse Abtreibung mehr Nebenwirkungen und Komplikationen mit sich bringen als chirurgische Abtreibungen und notwendige Sicherheitsbestimmungen für schwangere Frauen und Mädchen außer Kraft gesetzt habe, die sich einer medikamentösen Abtreibung unterziehen wollen. Drittens habe die FDA Bundesgesetze verletzt, als sie den Verkauf der Abtreibungspillen über den Versandhandel erlaubt hat.


Anonyme Quellen haben der Zeitung Washington Post verraten, dass sich der mit dem Fall betraute Richter Matthew Kacsmaryk am 10. März in Amarillo mit Anwälten getroffen hat. Dabei sei vereinbart worden, am Mittwoch, dem 15. März eine Anhörung durchzuführen. Kacsmaryk sagte den Teilnehmern, er werde die Anhörung erst spät am Dienstag bekannt machen, um mögliche Proteste und Störungen weitgehend zu verhindern.

Trotzdem wurde die Vereinbarung der Washington Post schon Tage vorher bekannt. Die anonyme Quelle sagte den Reportern der Zeitung, dass der Richter die Veröffentlichung der Anhörung auch deshalb so spät wie möglich bekannt geben wollte, weil Mitarbeiter des Gerichts Drohungen erhalten hätten. Die späte Ankündigung der Anhörung sei auch aus Gründen der Sicherheit der Beteiligten erfolgt. Andere Quellen haben der Zeitung bekannt gegeben, dass Richter Kacsmaryk und seine Familie seit 2019 Drohungen erhielten. Seitdem er den Vorsitz über den Fall der Abtreibungspillen innehat, seien die Drohungen noch mehr geworden, berichtet die Zeitung.

Linke Aktivisten haben den Fall als „größer als Dobbs“ bezeichnet. Damit ist die Entscheidung „Dobbs v. Jackson Women’s Health Services“ gemeint, mit welcher der Oberste Gerichtshof der USA die generelle Legalisierung der Abtreibung in den USA aufgehoben und die Regelung der Abtreibung wieder in die Kompetenz der Bundesstaaten gelegt hat. Seither haben etliche Bundesstaaten Abtreibungsverbote und –einschränkungen erlassen. Laut einer Untersuchung des Guttmacher Institute wird derzeit mehr als die Hälfte der Abtreibungen in den USA mit Abtreibungspillen durchgeführt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 joh14,6 20. März 2023 
 

Abtreibung allein und zuhause - auch in D ist die chemische Abtreibung auf dem Vormarsch

zB im 3.Quartal 22 wurden 35% der Abtreibungen mit Mifegyne durchgeführt, obwohl die Risiken von Komplikationen wie unvollständigen Abgang, Nachblutungen für die Frauen höher sind und nicht selten doch notfallmässig Chirurg. Eingriffe erforderlich sind.

Ausserdem können häusliche Gewalttaten leichter vertuscht werden.

Guter Übersichtsartikel von Susanne Wenzel, Christdemokraten für das Leben:

https://cdl-online.net/abtreibung-alleine-und-zu-hause-die-chemische-abtreibung-ist-auf-dem-vormarsch/1227

www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Schwangerschaftsabbrueche/Tabellen/q3-2022-schwangerschaftsabbr-deutschl-insg-versch-merkmale


0
 
 Chris2 20. März 2023 
 

In der Haut des Richters möchte ich nicht stecken,

denn nicht wenige Abtreibungsaktivisten schrecken vor buchstäblich gar nichts zurück (vgl. verlogene Hetzjagd gegen und vereitelter Mordversuch an Höchstrichter Brett Kavanaugh). Und die "Demokraten" heizen die Stimmung immer weiter an. Wenigstens ist die unsägliche Pelosi in den Hintergrund getreten...


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  2. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  3. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  4. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  5. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  6. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  7. ‚Meine Aufgabe ist es, dich in den Himmel zu bringen, nicht nach Harvard‘

Abtreibung

  1. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  4. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  5. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  6. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  7. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Marsch fürs Läbe: Together for Life! – Männer übernehmen Verantwortung für das Leben
  4. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  5. DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
  6. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  7. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  8. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
  9. „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  12. Erzbischof von Westminster: „Wir beten für eine Neuevangelisierung Englands“
  13. Benedikt XVI. zum Fest Kreuzerhöhung: „Ein unlösliches Band zwischen Kreuz und Auferstehung“
  14. Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
  15. Papst gewährt Mexiko "Heiliges Jahr" zum Guadalupe-Jubiläum

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz