Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  5. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  8. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  9. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  10. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  11. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  12. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  13. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck

Floridas Gouverneur DeSantis für Streichung der Steuermittel für Abtreibungskliniken

1. März 2023 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Justizministerin von Florida will eine Verfügung gegen ein Gesetz aufheben lassen, welches die Verwendung von Steuermitteln für Abtreibungskliniken verbietet.


Tallahassee (kath.net/LifeNews/jg)
Das Büro von Ron DeSantis, dem Gouverneur des US-Bundesstaates Florida, hat bestätigt, dass er die völlige Streichung von Steuermitteln für Abtreibungskliniken unterstützt, berichtet Florida Voice. Am meisten betroffen wäre Planned Parenthood, den größten Anbieter von Abtreibungen in den USA.

Ashley Moody, die Justizministerin von Florida, arbeitet derzeit daran, ein Gesetz aus dem Jahr 2016 in Kraft treten zu lassen, welches genau das vorsieht. DeSantis unterstütze dieses Anliegen, hat sein Büro bekannt gegeben.


Das Gesetz hat die Verwendung von Steuergeld für Abtreibungskliniken untersagt. Ein Bundesgericht hat verhindert, dass es in Kraft tritt. Grundlage war die Abtreibungsentscheidung „Roe v. Wade“ des Obersten Gerichtshofes der USA. Im Juni 2022 hat der Oberste Gerichtshof diese Entscheidung aufgehoben. Justizministerin Moody hat deshalb das Gericht ersucht, die Verfügung aufzuheben, mit welcher es das Gesetz blockiert.

Mit der Entscheidung „Dobbs v. Jackson Women’s Health Organisation“ hat der Oberste Gerichtshof der USA die Entscheidung „Roe v. Wade“ aufgehoben und die Regelung der Abtreibung in die Kompetenz der Bundesstaaten gelegt. Das Justizministerium von Florida argumentiert, dass die ursprüngliche Verfügung gegen das Gesetz auf der Ansicht beruht hat, dass es durch „Roe v. Wade“ ein „Recht auf Abtreibung“ gebe. Nach der Aufhebung von „Roe v. Wade“ habe die Verfügung des Gerichts keine Rechtsgrundlage mehr.

Das Justizministerium hat bekannt gegeben, dass auch unter der derzeit geltenden Rechtslage keine Steuermittel direkt für die Finanzierung von Abtreibungen verwendet werden. Das Ministerium möchte jetzt aber jede finanzielle Unterstützung für Abtreibungskliniken beenden.

Es gibt keine offiziellen Zahlen, wie viel Geld Planned Parenthood vom Bundesstaat Florida erhält. Planned Parenthood schätzt, dass die Organisation jährlich etwa 500.000 US-Dollar verlieren würde, berichtet die Tampa Bay Times.

 

Foto: Archivbild Ron DeSantis mit Familie

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  2. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  3. ‚Meine Aufgabe ist es, dich in den Himmel zu bringen, nicht nach Harvard‘
  4. US-Präsident Trump nominiert Lebensschützerin zur Direktorin der Arzneimittelbehörde FDA
  5. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  6. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  7. 50 Jahre Jugendkonferenzen in Steubenville

Abtreibung

  1. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  4. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  5. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  6. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  7. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. „Fest in der Realität verankert, immun gegen Illusionen, ohne uns von Angst überwältigen zu lassen“
  4. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck
  5. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  6. Polnische Bischofskonferenz: „Leihmutterschaft ist eine in sich falsche Handlung“
  7. Jerusalemer Patriarch will zwischen Putin und Selenskyj vermitteln
  8. Russland: Autobiografie von Papst Franziskus zensiert
  9. Vatikan-Außenminister zieht positive Bilanz seiner Moskau-Reise
  10. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  11. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  12. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  13. Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
  14. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  15. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz