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US-Bundesstaat Minnesota beschließt radikales Abtreibungsgesetz

8. Februar 2023 in Prolife, 3 Lesermeinungen
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Abtreibungen auf Verlangen sind jetzt bis zur Geburt legal.


St. Paul (kath.net/LifeNews/jg)
Tim Walz, der Gouverneur des US-Bundesstaates Minnesota, hat mit seiner Unterschrift ein Gesetz in Kraft gesetzt, welches Abtreibungen bis zur Geburt legalisiert.

Der Protect Reproductive Options (PRO) Act soll ein „Grundrecht auf Abtreibung“ gesetzlich festschreiben. Das Gesetz wurde von beiden Häusern des Parlaments von Minnesota jeweils mit knapper Mehrheit verabschiedet. Es erlaubt Abtreibung auf Verlangen bis zur Geburt.

Der PRO Act legalisiere die Tötung eines Ungeborenen selbst im dritten Trimester der Schwangerschaft, wenn es Schmerz empfinden kann und außerhalb des Mutterleibes lebensfähig wäre, sagt Cathy Blaeser von der Lebensschutzorganisation „Minnesota Citizens Concerned for Life“. Die Abtreibungspolitik von Gouverneur Walz bringe Minnesota in die Gemeinschaft einer kleinen Zahl von Ländern, die ebenso radikale Abtreibungsgesetze hätten, darunter China und Nordkorea, sagte sie.


Während der Debatte im Parlament von Minnesota wurden Dutzende von Änderungen abgelehnt, die das Abtreibungsgesetz entschärft hätten.

Umfragen zeigen, dass die Bevölkerung von Minnesota unbeschränkte Abtreibung ablehnt. Eine Umfrage aus dem Jahr 2022 ergab, dass nur 30 Prozent der Einwohner von Minnesota der Ansicht sind, dass Abtreibung immer legal sein sollte.

Minnesota ist ein Bundesstaat im Norden der USA mit 5,7 Millionen Einwohnern. Laut Angaben des Gesundheitsministeriums gab es 10.136 Abtreibungen im Jahr 2021.

In beiden Häusern des Parlaments von Minnesota haben die Abgeordneten der Minnesota Democratic-Farmer-Labor Party (DFL, Demokratische Bauern- und Arbeiterpartei Minnesotas) die Mehrheit. Die Partei entstand 1944 aus dem Zusammenschluss der Minnesota Democratic Party und der Farmer-Labor Party und ist der nationalen Demokratischen Partei angeschlossen. Gouverneur Tim Walz gehört ebenfalls der DFL an.

 

 


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Lesermeinungen

 J. Rückert 8. Februar 2023 
 

Die Sezession hat ihre Gründe

Es war der Häuptling der Christdemokraten, der Dr. H. Kohl, der schon vor Jahren Abtreibungen (wie z.B. beim Down-Syndrom) bis zur Geburt erlaubte. Wir sehen heute, dass auf seinen Werken kein Segen lag.
Was in den USA jetzt zu beobachten ist, ist der Zerfall in ganz verschiedene Bundesstaaten. Es sind letztlich die inneren Widersprüche, die das Imperium zerlegen.


1
 
 Väterchen Frost 8. Februar 2023 
 

Ein verbrecherischer Missbrauch der Demokratie! Über das Lebensrecht von Menschen lässt sich nicht a


1
 
 lakota 8. Februar 2023 
 

Abtreibung bis zur Geburt?

Jeder Frau, die zu so etwas fähig ist, sollte man das tote Kind in die Arme legen.


3
 

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