Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  8. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  9. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  10. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  11. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  12. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  13. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  14. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  15. Jerusalemer Patriarch will zwischen Putin und Selenskyj vermitteln

US-Bundesstaat Minnesota beschließt radikales Abtreibungsgesetz

8. Februar 2023 in Prolife, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Abtreibungen auf Verlangen sind jetzt bis zur Geburt legal.


St. Paul (kath.net/LifeNews/jg)
Tim Walz, der Gouverneur des US-Bundesstaates Minnesota, hat mit seiner Unterschrift ein Gesetz in Kraft gesetzt, welches Abtreibungen bis zur Geburt legalisiert.

Der Protect Reproductive Options (PRO) Act soll ein „Grundrecht auf Abtreibung“ gesetzlich festschreiben. Das Gesetz wurde von beiden Häusern des Parlaments von Minnesota jeweils mit knapper Mehrheit verabschiedet. Es erlaubt Abtreibung auf Verlangen bis zur Geburt.

Der PRO Act legalisiere die Tötung eines Ungeborenen selbst im dritten Trimester der Schwangerschaft, wenn es Schmerz empfinden kann und außerhalb des Mutterleibes lebensfähig wäre, sagt Cathy Blaeser von der Lebensschutzorganisation „Minnesota Citizens Concerned for Life“. Die Abtreibungspolitik von Gouverneur Walz bringe Minnesota in die Gemeinschaft einer kleinen Zahl von Ländern, die ebenso radikale Abtreibungsgesetze hätten, darunter China und Nordkorea, sagte sie.


Während der Debatte im Parlament von Minnesota wurden Dutzende von Änderungen abgelehnt, die das Abtreibungsgesetz entschärft hätten.

Umfragen zeigen, dass die Bevölkerung von Minnesota unbeschränkte Abtreibung ablehnt. Eine Umfrage aus dem Jahr 2022 ergab, dass nur 30 Prozent der Einwohner von Minnesota der Ansicht sind, dass Abtreibung immer legal sein sollte.

Minnesota ist ein Bundesstaat im Norden der USA mit 5,7 Millionen Einwohnern. Laut Angaben des Gesundheitsministeriums gab es 10.136 Abtreibungen im Jahr 2021.

In beiden Häusern des Parlaments von Minnesota haben die Abgeordneten der Minnesota Democratic-Farmer-Labor Party (DFL, Demokratische Bauern- und Arbeiterpartei Minnesotas) die Mehrheit. Die Partei entstand 1944 aus dem Zusammenschluss der Minnesota Democratic Party und der Farmer-Labor Party und ist der nationalen Demokratischen Partei angeschlossen. Gouverneur Tim Walz gehört ebenfalls der DFL an.

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 J. Rückert 8. Februar 2023 
 

Die Sezession hat ihre Gründe

Es war der Häuptling der Christdemokraten, der Dr. H. Kohl, der schon vor Jahren Abtreibungen (wie z.B. beim Down-Syndrom) bis zur Geburt erlaubte. Wir sehen heute, dass auf seinen Werken kein Segen lag.
Was in den USA jetzt zu beobachten ist, ist der Zerfall in ganz verschiedene Bundesstaaten. Es sind letztlich die inneren Widersprüche, die das Imperium zerlegen.


1
 
 Väterchen Frost 8. Februar 2023 
 

Ein verbrecherischer Missbrauch der Demokratie! Über das Lebensrecht von Menschen lässt sich nicht a


1
 
 lakota 8. Februar 2023 
 

Abtreibung bis zur Geburt?

Jeder Frau, die zu so etwas fähig ist, sollte man das tote Kind in die Arme legen.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  2. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  3. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  4. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  5. ‚Meine Aufgabe ist es, dich in den Himmel zu bringen, nicht nach Harvard‘
  6. US-Präsident Trump nominiert Lebensschützerin zur Direktorin der Arzneimittelbehörde FDA
  7. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden

Abtreibung

  1. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  4. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  5. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  6. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  7. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Kardinäle Müller und Burke empfehlen Mel Gibsons „Die Passion Christi“
  4. Kaiser Otto der Große wurde im Magdeburger Dom erneut beigesetzt
  5. Es ist noch nicht zu spät! Die Schöpfung als Ruf zur Umkehr
  6. Sieg vor Gericht für Kardinal Marc Ouellet
  7. Wenn die Herrlichkeit auszieht
  8. „Fest in der Realität verankert, immun gegen Illusionen, ohne uns von Angst überwältigen zu lassen“
  9. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck
  10. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  11. Polnische Bischofskonferenz: „Leihmutterschaft ist eine in sich falsche Handlung“
  12. Jerusalemer Patriarch will zwischen Putin und Selenskyj vermitteln
  13. Russland: Autobiografie von Papst Franziskus zensiert
  14. Debatte um (politischen) Islam: Österreichische Ministerin für Verbot von Muslimbruderschaft
  15. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz