Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  2. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  3. Der entschärfte Gott
  4. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  5. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  6. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  7. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  8. Panik in Magdeburg
  9. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  10. Maria – Marta – Lazarus: Christus, der Freund des Lebens
  11. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
  12. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  13. Zwischen Gebetswort und politischem Urteil. Der Friede und die Ordnung
  14. "Vaccine Amen"
  15. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen

Konsumdenken zählt in der Ehe nicht

1. Februar 2023 in Familie, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Motto „Je mehr Erfahrung desto besser“ vor der Eheschließung ist laut einer Untersuchung der Universität von Virginia soziologisch nicht haltbar.


Virginia (kath.net/mk) Eine neue soziologische Studie der Universität Virginia zur Treue in der Ehe kommt zu dem Ergebnis, dass diese häufiger gewährleistet ist, wenn ein Paar nicht schon vor der Eheschließung zusammenlebt. Das berichtet aleteia. Die gängige Vorstellung unserer Konsumwelt, man müsse ein Produkt oder eine Dienstleistung vor einer verbindlichen Entscheidung erst testen, bzw. das Motto „je mehr Erfahrung desto besser“, funktionieren in menschlichen Beziehungen offensichtlich nicht.


Trotz der immer einfacheren Scheidungsmöglichkeiten hält sich in uns die Vorstellung, dass die Ehe von Ausschließlichkeit und Dauerhaftigkeit geprägt sei. Bedingungslos geliebt, erkannt und angenommen zu werden, gehört also zu unseren innersten Wünschen. Die Antwort der modernen Gesellschaft, dass vor einer so großen Entscheidung wie einer Eheschließung umso eher eine Periode des Zusammenlebens und Probierens notwendig sei, ist aber ein Trugschluss, wie die Psychologin Galena Rhoades erläutert: Der ständige Vergleich mit alternativen Partnern sowie die schon gemachte Erfahrung einer Trennung würden die Verbindlichkeit erschweren bzw. schwächen.

Diese rein menschlichen Rahmenbedingungen zu beherzigen, ergibt sich heutzutage nicht mehr aus der gesellschaftlichen Konvention und ist daher umso leichter, weil der „Bruch mit den verstaubten Sitten“, wie er in den 60ern verbreitete Parole war, kein Argument mehr ist. Für eine junge Frau etwa ist es heute eine bewusste(re) Entscheidung und kein gesellschaftlicher Zwang, eine Ehe einzugehen oder auszuschlagen auch mit der Perspektive, ein Leben lang ledig zu bleiben, oder in der Schwangerschaft bzw. nach der Geburt des gemeinsamen Kindes zu heiraten oder nicht.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  4. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  5. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  6. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  7. Der entschärfte Gott
  8. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  9. Panik in Magdeburg
  10. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  11. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  12. Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
  13. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  14. Eine wundertätige Medaille für Priscilla Presley
  15. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz