Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  2. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  3. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  4. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  5. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  6. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  7. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  8. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  9. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  10. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  11. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  12. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  13. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  14. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  15. Papst Leo: „So können wir als Christen das Alter leben: gebrechlich, aber zugleich berufen“

"Überall klebte jemand fest. Ich hab‘ nie verstanden, warum man sie immer wieder losmacht"

27. Dezember 2022 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Satiriker Dieter Nuhr im Jahresrückblick über den deutschen Gesundheitsminister Karl Lauterbach und die "Letzte Generation"


Berlin (kath.net)
Er gilt als begnadeter Satiriker: Dieter Nuhr. In einem „Nuhr 2022 – der Jahresrückblick“ hat Dieter Nuhr sich diese Woche lustig über den deutschen Gesundheitsminister Karl Lauterbach gemacht. Er habe auf dem Weg zum Studie einen allein im Auto gesehen, mit Maske. Da habe er gedacht: "Der Lauterbach kommt auch." Wahrscheinlich werde Lauterbach noch 2034 noch warnen, vielleicht dann in der Insassenzeitschrift der Nervenklinik St. Hildegundis. Der Satiriker machte sich in der Sendung dann auch über die  "Letzte Generation" lustig, denn diese habe vor, sehr alt zu werden.“ „Überall klebte jemand fest. Ich hab‘ nie verstanden, warum man sie immer wieder losmacht…" Dabei seien es ja laut Forscher noch rund fünf Milliarden Jahre bis zum Weltuntergang.  „Die letzte Generation hat offensichtlich vor, sehr alt zu werden.“


Auch den Humormangel bei Deutschen kritisiert Nuhr "Die ersten begannen schon im September Plätzchen zu backen, weil man nicht wusste, ob es im Dezember noch Strom gibt. Das ist diese deutsche Lebensfreude, um die uns die Welt beneidet. Es ist auch gut problemorientiert zu denken, aber indessen gilt bei uns jede Form von guter Laune als Haltungsschwäche. Mir ist auch bekannt, dass die Welt sich im bedenklichen Zustand befindet, aber ich würde sie gerne nicht ausschließlich unter dem Gesichtspunkt ihres baldigen Untergangs betrachten."

Auch die Heuchelei rund um die Fußball-WM in Khatar wurde von Nuhr kritisiert. "Moralisch waren wir sowieso Weltmeister. Das wichtigste am Fußball ist die Binde. Vielleicht hätte sich unsere Mannschaft vor dem ersten Spiel auch einmal mit den Ball beschäftigen soll."  Natürlich sei Khatar noch nicht überall in der Gegenwart angekommen. "Aber ich frage mich manchmal. Ist es unsere Aufgabe, alle anderen Völker so umzuerziehen, bis sie unseren Maßstäben entsprechen. Was ist das für eine Arroganz und Doppelmoral. Mit einer atemberaubenden Arroganz und Doppelmoral sind wir dort aufgetreten und haben komplett unseren Ruf verspielt während unser Wirtschaftsminister wie ein Bettelmönch nach Khatar fuhr und sich demütig bedankte, dass man uns ein bißchen Gas verkauft."

Auch die Energiewende wird von Nuhr kritisch beleuchtet. "Wir wollen ja auch ein paar Jahren nur noch mit Wärmepumpen heizen und jeder weiß, dass es nicht gehen wird, weil uns auch dafür der Strom fehlt und die Wärmepumpen und die Handwerker, die sind einbauen können, aber wir machen das einfach. Das ist deutscher Idealismus. Wenn in Deutschland das Ideal mit der Realität nicht übereinstimmt, dann ist die Realität falsch. Alles wird gut, wir werden sicher vereinzelt Tag haben, mit Strom und Heizung."
 

https://www.daserste.de/unterhaltung/comedy-satire/comedy-satire/videos/nuhr-2022-der-jahresrueckblick-video100.html

 

"Wenn in Deutschland die Realität und der Idealismus nicht zusammen passt, ist die Realität falsch"

Foto: (c) ARD


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Humor

  1. Frei wie ein Taxi?
  2. Edle Getränke mit guten Witzen in reizvoller Landschaft
  3. Mephisto und der Exeget
  4. Weihrauchbier und eine fehlende Kirchturmhaube
  5. Hirschhausen: Glaube und Humor gehören zusammen
  6. Franziskus und «Der Pfosten Gottes»
  7. Wenn eine 'Basis-Umfrage' nicht wunschgemäß ausgeht,...
  8. Benedikt XVI. am Telefon?
  9. Da lacht auch der liebe Gott
  10. Der 'lachende Heilige' und das gerupfte Huhn






Top-15

meist-gelesen

  1. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  6. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  7. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  8. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  9. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  10. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  11. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  12. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  13. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  14. Irrtümer über den Jakobsweg
  15. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz