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Ukrainisches Stahlwerk als Krippe im Vatikan

11. Dezember 2022 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Ausstellung zeigt 120 Krippen aus aller Welt und verschiedensten Materialien.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)

Eine Krippenszene im Stahlwerk Azovstal in Mariupol ist Teil der diesjährigen Krippenausstellung im Vatikan. Am Donnerstagnachmittag wurde die Schau in den Kolonnaden des Petersplatzes eröffnet. Anwesend waren dabei auch Vertreter der ukrainischen Vatikan-Botschaft. Untermalt wurde die offizielle Eröffnung durch Kurienkardinal Rino Fisichella von traditionellen Weihnachtsliedern aus der Ukraine.


Insgesamt zeigt die Ausstellung 120 Krippen aus aller Welt und verschiedensten Materialien, etwa Zeitungspapier, Stoff, Kork, Holz, Keramik und Terrakotta. Die Krippe, die an das lange besetzte Stahlwerk in der Ukraine erinnern soll, wurde von einer Ordensfrau aus Donezk geschaffen. Unter den weiteren Ausstellungsstücken befinden sich zudem Krippenszenen, die auf den Klimawandel und die Migration über das Mittelmeer aufmerksam machen sollen. Wie jedes Jahr haben mehrere Schulen aus der Region Latium selbstgebastelte Krippen beigetragen. Eine russische Krippe gibt es in der aktuellen Ausstellung nicht.

Die fünfte internationale Schau "100 Weihnachtsszenen im Vatikan" ist bis zum 8. Jänner geöffnet. Die Krippen können ab Donnerstag kostenfrei und im Regelfall täglich von 10.00 bis 19.30 Uhr besichtigt werden. Am 24. und 31. Dezember schließt die Ausstellung bereits um 17.00 Uhr.

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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