Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  2. „Wie Papst Franziskus mit den deutschen Bischöfen umgegangen ist, war eine Meisterleistung“
  3. Zitat: „Explizit wie nie zuvor wird Vielfalt in kirchlichen Einrichtungen als Bereicherung anerkannt
  4. Callboys, Nutten und Drogenjunkies - Wie wärs mit einem (Neben-)Job in der ‚deutschen Kirche‘?
  5. Der verunglückte Rombesuch der deutschen Bischöfe
  6. "Maßgebliche Kritiker sprechen offen von einem latenten Schisma"!
  7. Papst an Theologen: Kreative Treue zu Tradition bei Gender-Thema
  8. Roma locuta causa finita
  9. Bitte unterstützen Sie kath.net (nicht nur vor Weihnachten) via AmazonSmile-Programm
  10. Italien: "Singende Nonne" Suor Cristina ist aus ihrem Orden ausgetreten
  11. Deutsche Kirchen auf "linksextremen Irrwegen" - Kooperation mit der Antifa!
  12. "Bei den einen ist das todesmutig, bei den anderen ganz und gar nicht"
  13. Wer leitet die Synode über die Synodalität?
  14. Hat Kardinal Marx dem Papst erneut den Rücktritt angeboten?
  15. Die pastorale Klugheit des letzten Konzils

Open-Doors-Gründer van der Bijl mit 94 Jahren gestorben

1. Oktober 2022 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Bruder Andrew" wurde unter anderem durch Schmuggel von Millionen Bibeln in die Ostblock-Staaten bekannt - Hilfswerk setzt sich heute für verfolgte Christen weltweit ein.


Amsterdam/Wien (kath.net/ KAP)

Der Gründer des internationalen Hilfswerks Open Doors, Anne van der Bijl, ist am Dienstag im Alter von 94 Jahren gestorben. Das teilte die christliche Organisation am Mittwoch mit. Der als "Bruder Andrew" bekannte Niederländer hatte Open Doors 1955 gegründet. Er habe für seinen Dienst an verfolgten Christen hohe persönliche Risiken in Kauf genommen, würdigte Kurt Igler, Österreich-Geschäftsführer von Open Doors, in einer Aussendung den Verstorbenen.

Bekannt wurde der evangelische Missionar durch die von ihm verfassten Bücher, allen voran die 1967 erschienenen Autobiografie "Der Schmuggler Gottes", in der seine Grenzübertritte mit gefüllten Bibelkoffern in die damals kommunistischen Ostblock-Länder, seine Verfolgung durch den KGB und Begegnungen mit isoliert lebenden Christen geschildert sind. 1981 brachte er in einer Großaktion eine Million Bibeln per Schiff in die Volksrepublik China.

Seit der "Wende" richtete der Open-Doors-Gründer seine Aufmerksamkeit besonders auf die muslimischen Länder im Nahen Osten und Südasien sowie auf die Situation von zum Christentum Konvertierten. Privat traf er dabei die Leiter mehrerer islamisch-fundamentalistischen Gruppen, wie etwa der Hamas und Hisbollah. Stets forderte er dabei, Christen dürften Muslime wie auch alle politischen oder religiösen Gruppen nicht als Feinde wahrnehmen, sondern müssten sie "aufrichtig lieben".

Heute unterstützt das überkonfessionelle Hilfswerk nach eigenen Angaben mit rund 1.400 Mitarbeitern verfolgte Christen in rund 70 Ländern. Zu den Projekten zählen unter anderem Engagement für Gefangene, Nothilfe und Trauma-Arbeit, die Bereitstellung von Bibeln und christlicher Literatur, die Ausbildung von Gemeindeleitern sowie die Unterstützung von Familien ermordeter Christen. Dazu gibt es auch Informationsveranstaltungen, wie etwa am Samstag den "Open Doors Tag" in Wien über geschlechtsspezifische Verfolgung von Christinnen im Nahen Osten. (Infos: www.opendoors.at)

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 

Foto: Bruder Andrew © Open Doors


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 1. Oktober 2022 
 

Großartig

Wahrlich ein christozentrisches Leben!
R.I.P.
Möge der Herr alle Menschen guten Willens in sein himmlisches Reich führen
(A propos "christozentrisch" und "guten Willens": Und was tut stattdessen die Mehrheit der "katholischen" Parallelkirche auf deutschem Boden? Sie ruft die Auflehnung gegen Gott und Kirche und ein "anderes Evangelium" aus, kündigt Häresie und Schisma an mit ihrem Beschluss ganz am Anfang, die Papiere des SW auch dann umzusetzen, wenn sie der Lehre der Kirche widersprechen. Welch eine Hybris! "Und ihr werdet sein wie Gott!". Halten wir uns an gute Pfarreien (aktiv im Umfeld suchen, man könnte auch einmal positiv überrascht werden!), bilden Fahrgemeinschaften und sammeln uns um katholisch gebliebene Priester, Orden und Gemeinschaften. Denn die Pforten der Hölle werden die Kirche nicht überwinden!


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  2. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  3. „Wie Papst Franziskus mit den deutschen Bischöfen umgegangen ist, war eine Meisterleistung“
  4. Bitte unterstützen Sie kath.net (nicht nur vor Weihnachten) via AmazonSmile-Programm
  5. Der verunglückte Rombesuch der deutschen Bischöfe
  6. Eine einmalige kath.net-Reise ans Ende der Welt - NORDKAP + LOFOTEN
  7. "Maßgebliche Kritiker sprechen offen von einem latenten Schisma"!
  8. Callboys, Nutten und Drogenjunkies - Wie wärs mit einem (Neben-)Job in der ‚deutschen Kirche‘?
  9. Roma locuta causa finita
  10. Italien: "Singende Nonne" Suor Cristina ist aus ihrem Orden ausgetreten
  11. Zitat: „Explizit wie nie zuvor wird Vielfalt in kirchlichen Einrichtungen als Bereicherung anerkannt
  12. Hat Kardinal Marx dem Papst erneut den Rücktritt angeboten?
  13. Bekannter protestantisch-praktizierender Youtuber kündigt an: Er wird an Ostern katholisch werden!
  14. Deutsche Kirchen auf "linksextremen Irrwegen" - Kooperation mit der Antifa!
  15. Est? – „Ob die Deutschen die vom Pontifex gebaute Brücke erneut einreißen?“

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz