Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  2. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  3. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  4. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  5. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  6. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  7. Beschließen ohne zu entscheiden?
  8. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  9. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  10. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  11. Der stumme Gott unserer Zeit
  12. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  13. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten
  14. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

Die eugenische Wurzel von zwei großen Abtreibungskonzernen

28. September 2022 in Chronik, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Margaret Sanger und Marie Stopes, die Gründerinnen von Planned Parenthood, sprachen sich für drastische Maßnahmen zur Reduktion „unerwünschter Bevölkerungsgruppen“ aus. Nach wie vor sind schwarze Frauen bei Abtreibungen stark überpräsentiert


New York/Edinburgh (kath.net/mk) Margaret Sanger und Marie Stopes, die Gründerinnen von zwei der aktuell weltgrößten Abtreibungskonzerne, waren ausgesprochene Eugenikerinnen und befürworteten drastische Maßnahmen der Bevölkerungsreduktion, wie LifeNews berichtet. Sanger, geboren 1879 als sechstes von elf Kindern einer irisch-amerikanischen Familie in New York, ließ schon in frühen Jahren ihren katholischen Glauben hinter sich und wurde in den USA des frühen 20. Jahrhunderts zu einer der revolutionärsten Kämpferinnen gegen die christliche Moral zu Ehe und Familie. Ihre Zeitung trug das Motto „Keine Götter! Keine Herrscher!“ und propagierte Prostitution, Abtreibung und „Geburtenkontrolle“ mit Verhütungsmitteln.

Diese Kontroll-Tendenz verstärkte sich nach einem einjährigen Aufenthalt in England, wo Sanger mit Marie Stopes und anderen (teils in der Gesellschaft hochrangigen) Anführern der britischen eugenischen Bewegung zusammentraf. Nach ihrer Rückkehr in die USA war Sanger eine ausgesprochene Vertreterin eugenischer Maßnahmen, um die Gesellschaft vom „Ballast menschlichen Abfalls“, wie sie es nannte, zu befreien. So eröffnete sie 1916 ihre erste Klinik zur Geburtenkontrolle in einem Armenviertel von Brooklyn, ihre Zielgruppe waren „eingewanderte Südeuropäer, Lateinamerikaner und Juden“. In den folgenden Jahren errichtete sie gezielt dort neue Kliniken, wo sie „unerwünschte Bevölkerungsgruppen“ vermuten konnte; ihr Fokus lag dabei vor allem auf der afro-amerikanischen Bevölkerung. Aus der von Sanger gegründeten „American Birth Control League“ ging später der Abtreibungsriese „Planned Parenthood“ hervor, zu dem auch die deutsche „Pro Familia“ gehört.


Die aus Edinburgh stammende Marie Stopes wiederum rief schon 1920 in einer ihrer Schriften zur „zwangsweisen Sterilisierung“ aller auf, die „völlig ungeeignet für die Elternschaft“ seien, wozu sie etwa Geisteskranke oder Geistesschwache rechnete. Nicht von ungefähr schrieb sie im August 1939 einen Brief an „Herr[n] Hitler“, um ihm ihre Gedichte zum Wohl der deutschen Jugend zum Geschenk zu machen. Stopes eröffnete 1921 das erste Zentrum für Geburtenkontrolle in Großbritannien; es existiert heute noch in der Londoner City und wird vom Abtreibungskonzern „Marie Stopes International“ betrieben.

Die eugenische Bewegung erhielt zwar durch Bekanntwerden der Nazi-Gräuel einen empfindlichen Dämpfer; doch die führenden Köpfe gingen still und leise zu ihrer Vergangenheit auf Distanz und änderten ihre Terminologie: Statt „Eugenik“ und „Sterilisierung“ hieß es nun „Genetik“ und „Familienplanung“. Was blieb, ist ihr Einsatz für die Legalisierung von Abtreibung als Mittel der Bevölkerungskontrolle. 2009 erzählte die US-Höchstrichterin und Frauenrechts-Ikone Ruth Bader Ginsburg der New York Times, dass hinter der breiten Legalisierung von Abtreibung in den USA durch das Urteil Roe v. Wade auch bevölkerungspolitische Absichten gesteckt haben könnten. Und nach wie vor sind schwarze Frauen unter den Klientinnen der US-Abtreibungskliniken stark überrepräsentiert, etwa im Verhältnis 4:1 gegenüber Weißen. Weder die Wissenschaft noch Massenmedien sind jedoch bereit, diesen demographischen Skandal aufzugreifen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 athanasius1957 28. September 2022 
 

IPPF Einrichtungen = "Abtreibungshöllen"

Diese bilden in den USA seit m Sanger einen "Corson sanitaire" um die Non-WASP-Ghettos. Dort finden sich Afroamerikaner, Ladinos, Indianer und alle übrigen "NICHT-Weiß-Angloamerikanisch-Protestant". Wo WASP obensteht, ist Segregation=Rassentrennung drin.
Der Obereugeniker Präsident Trumans ist Ehrendoktor der Universität Heidelberg (wurde bis dato nicht aberkannt!).


1
 
 Rolando 28. September 2022 
 

Nicht zu vergessen ist,

daß die Hintermänner/Frauen und Organisationen maßgeblich die Kriegtreiberei vorantreiben, da die Ursache der Kriege die Sünde ist.


1
 
 Taubenbohl 28. September 2022 
 

Marie Stopes war Konsistent in ihre Psychose..ikr Sohn wollte eine kurz-sichtige Frau hieraten...Stopes hat den Sohn enterbt. Sie betrachtete Myopie als zeichen von Degeneration der Rasseerbgut. Die Misanthropoy der Frau war Abgrund tief. Armut war nicht anderes als Sünde in ihre Augen und es zu töten eine Barmherzigkeit. Pervers.

Viele in unsere Eliten sind bis heute dieser Gesinnung...Frauenrechte ist nur Tarnung.


Böse Frucht bis heute,

Mutter Teresa Ora pro nobis.


2
 
 girsberg74 28. September 2022 
 

Im Sinne 1 zu 1 übersetzt

ist der Name jener Zeitung genau das Gelärme, das in Berlin (und anderswo) dem „Marsch für das Leben“ entgegenzusetzen versucht wird:

„Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat.“

Also nichts Neues.


2
 
 Chris2 28. September 2022 
 

Hieß es nicht in Lourdes oder Fatima, es werde eine Zeit kommen,

in der die Sünde Tugend und die Tugend Sünde genannt werde? Offensichtlich ist diese Zeit jetzt da. Ja, sie ist geradezu mörderisch nahe...


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  5. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  6. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  7. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  8. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  9. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  10. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  11. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  12. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  13. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  14. Beschließen ohne zu entscheiden?
  15. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz