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Spanischer Kardinal: Neue geistliche Bewegungen sind Hoffnungsträger3. August 2022 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Erzbischof von Barcelona, Omella, beim Jugendfestival in Medjugorje: Jugendliche sind nicht die Zukunft, sondern die Gegenwart der Gesellschaft und Kirche
Medjugorje (kath.net/KAP) Als große Hoffnung für die katholische Kirche in Europa hat der spanische Kardinal Juan Jose Omella die neuen geistlichen Bewegungen bezeichnet. In seiner Erzdiözese Barcelona sehe er inmitten der schon weit fortgeschrittenen Säkularisierung auch eine "neue Generation von Menschen, die auf neue Weise das Evangelium lesen und umsetzen". Sie bildeten eine Vielzahl von "grünen Zweigen von Gemeinschaften, die in der Glaubensweitergabe und im Einsatz für andere aktiv sind und somit Zeugnis geben", sagte der Vorsitzende der spanischen Bischofskonferenz am Dienstag am Rande des Internationalen Jugendfestivals "Mladifest" in Medjugorje im Interview mit der Nachrichtenagentur Kathpress.
Konkret bezog sich Kardinal Omella dabei auf Gemeinschaften wie "Comunione e Liberazione", Emmaus, Ephata, die Gruppen der Katholische Aktion und auch die Medjugorje-Gebetsgruppen, die allesamt in den jüngsten Jahren und Jahrzehnten Fuß gefasst hätten und der Kirche ein neues Gesicht gäben. Kennzeichen dieser Bewegungen seien ein aktives Gebetsleben in Gemeinschaft und zugleich die Übernahme von Diensten an anderen wie etwa an Armutsbetroffenen, Obdachlosen oder Menschen in den Gefängnissen. Für ihn gelte: "Die Jugendlichen sind nicht die Zukunft der Gesellschaft und Kirche, sondern die Gegenwart, indem sie auf neue Weise wie die Apostel handeln", betonte der Kardinal. 
Das "alte Europa", in dem der apostolische Enthusiasmus manchmal ausgegangen und die christlichen Wurzeln verschwunden schienen, erlebe auf diese Weise nach den Worten von Erzbischof Omella einen "Hauch des Heiligen Geistes, der über die Asche weht und Glutnester freilegt, um ein neues Feuer zu entzünden". Gott bringe Menschen in Bewegung und sende dem Kontinent gleich viele solcher "Glutnester", wobei es für die Kirche wichtig sei, sich davon überraschen zu lassen. Das bedeute auch die Bereitschaft, bereits gefasste Pläne wieder zerplatzen zu lassen, um sich für Gottes Pläne zu öffnen.
Eine besondere Bedeutung wies der Kardinal bei diesem Geschehen den Glaubens- und Pilgerorten zu, wobei er konkret Medjugorje, Lourdes und Fatima nannte. Sie unterstützten dieses Geschehen, da dort viele Menschen "von Gott und der Jungfrau Maria berührt werden, ihrem Leben eine Wende geben und ein neues Leben im Glauben und Apostolat beginnen". Oft würden ihnen dabei die Augen neu geöffnet für das, was sonst übersehen werde und wieder zurückgewonnen werden müsse - wie vor allem der Blick für "das große Wunder, dass es der Herr ist, der da gegenwärtig wird in einem kleinen Stück Brot, in dem Wort, das wir verkünden und in der Gemeinschaft".
Für Jugendliche wichtig geworden seien dabei auch große religiöse Glaubensereignisse wie etwa das "Mladifest" oder auch die von Papst Johannes Paul II. initiierten Weltjugendtage. "Jugendlichen hilft es sehr, andere zu treffen, die denselben Glauben und dieselbe Hoffnung teilen, und ermöglicht ihnen eine Begegnung mit Jesus Christus. Es zeigt ihnen, dass sie nicht alleine sind und nimmt ihnen die Angst zu glauben und ihr Leben Gott zu übergeben", sagte Omella. Dabei komme es nicht auf die Anzahl der sich versammelnden Personen an, denn "Gott kennt keine Mathematik, bei ihm zählt jeder Einzelne. Für einen lässt er Tausend andere zurück".
Als unabkömmlich bezeichnete der Kardinal den Beitrag religiös motivierter Jugendlicher für den Frieden. "Beim Frieden geht es nicht darum, Spannungen auszugleichen, sondern darum, gemeinsam Geschwisterlichkeit zu leben. Trotz der Vielzahl von Kulturen, Rassen, Sprachen und Glaubensbekenntnissen haben wir etwas, das uns alle eint - dass wir Kinder Gottes und somit Geschwister sind", betonte Omella. Das Bauen am Frieden erfordere die Fähigkeit zu vergeben, den anderen zu verstehen und "nicht als Feind zu sehen, sondern als Bruder und Schwester".
Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto (c) Gebetsaktion Medjugorje
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Lesermeinungen| | modernchrist 5. August 2022 | | | | modernchrist Wie satanisch: Der Regenbogen war einst ein beliebtes Motiv für Kinder zum Malen in den ersten Religionsstunden. Gottes Nähe zum Menschen, sein liebender Bund. Heute ist der Regenbogen okkupiert worden von Queerhudelei, lesbischer und schwuler Ehe, Transen und "Moralreformen" der verrücktesten Art. Überall, sogar in Kindergottesdiensten wird er uns aufgezwungen, Priester bekommen solche Stolen von Frauenbunddamen zum Geburtstag! Wenn wir wie Noah vor einer Sintflut warnen und eine Arche bauen möchten, dann werden wir ausgegrenzt! Ich kann im Reli-Unterricht keinen Regenbogen mehr zeichnen lassen, ohne missverstanden zu werden. |  0
| | | | | Rosenzweig 4. August 2022 | |  | Seid frohe Zeugen des Wortes und der Liebe Gottes.. Aktuell (!) - Botschaft - Medjugorje: 25.Juli 2o22:
"Liebe Kinder!
Ich bin bei euch, um euch auf dem Weg der Bekehrung zu führen, weil ihr, meine lieben Kinder, mit euren Leben viele Seelen meinem SOHN näherbringen könnt.
Seid frohe Zeugen des Wortes und der Liebe Gottes und mit Hoffnung im Herzen, die alles Böse besiegt.
Vergebt denen, die euch Böses zufügen und geht den Weg der Heiligkeit.
Ich führe euch zu meinem SOHN, damit ER euer Weg, die Wahrheit und das Leben sei.
Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid."
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Wollen wir im Bemühen -jeden Tag neu - diesem Ruf u.Bitte folgen -
und so dankb. verbunden.. |  1
| | | | | winthir 3. August 2022 | |  | ""Comunione e Liberazione" finde ich gut. Als die mal zu Gast waren in der Kirche Herz Jesu, haben die sich dem "diensthabenden" Priester, vorgestellt. In der Sakristei. Die hatten im Vorraum einen kleinen Verkaufsstand aufbauen wollen.
Dem Priester war diese Bewegung unbekannt. ich (Ministrant) zum Priester: "Doch. Die sind schon katholisch".
Ende - der Diskussion. :-) |  1
| | | | | bibelfreund 3. August 2022 | | | | Wunderbar Was für Signale der Hoffnung! Hier bewahrheitet sich das Wort von „Die Jugend ist unsere Zukunft.“ Solche Bewegungen sollte der Klerus fördern, statt diese teuflische Regenbogen-Truppe zu hofieren. Darauf läge Segen, jetzt laden sie nur Schuld auf sich und Niedergang über die Kirche. |  0
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