Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  6. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  9. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  10. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  11. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  12. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  13. Wir machen da was mit Medien
  14. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  15. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier

Zahl der Abtreibungen sinkt in Polen auf 107

3. August 2022 in Prolife, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vor allem die Down-Syndrom-Kinder profitieren davon, dass sie nicht mehr vorgeburtlich aussortiert und getötet werden dürfen.


Warschau (kath.net/pl) Nach Einführung der Prolife-Gesetze in Polen wurden 2021 noch 107 Babys vorgeburtlich getötet. In den Vorjahren waren es noch jeweils um die 1.000 Kinder gewesen. Polen hat schon seit längerem eine beeindruckende Prolife-Gesetzgebung, so dass auf die rund 38 Millionen Einwohner deutlich weniger Abtreibungen zu verzeichnen sind als bsp. in Deutschland, wo auf die 83 Millionen Einwohner jährlich rund 100.00 Abtreibungen vollzogen werden – zuzüglich möglicherweise einer nicht kleinen Dunkelziffer. Das Polnische Verfassungsgericht hatte Ende Oktober 2020 entschieden, dass die eugenische Abtreibung grundsätzlich verfassungswidrig sei.


Die polnische katholische Wochenzeitschrift „Gość“ fragt die Lebensrechtlerin, Rechtsanwältin und Psychologin Magdalena Korzekwa-Kaliszuk nach ihrer Einschätzung. Sie erläutert: „Das bedeutet, dass das Gesetz funktioniert und es erlaubt, bestimmte Personen zu retten“. „Gutes Recht wirkt sich positiv auf die Einstellung der Menschen aus. Einerseits stärkt es die Überzeugung, dass das Recht auf Leben nicht von der Diagnose eines Gesundheitszustands abhängen sollte. Andererseits bedeutet die Unmöglichkeit, ein Kind aus eugenischen Gründen zu töten, dass Ärzte keinen Grund mehr haben, den Eltern eine Abtreibung vorzuschlagen oder sogar Druck auf sie auszuüben.“ Ihrer Erfahrung nach habe es zuvor in Polen durchaus Druck in Richtung eugenische Abtreibungen gegen.

Die Behauptung von Abtreibungsbefürwortern, dass „tausende“ von Eltern ihre Kinder nun eben im Ausland töten ließen, weist Korzekwa-Kaliszuk zurück und stellt fest, dass die Abtreibungsbefürworter dafür überhaupt keine Beweise vorlegen könnten. Aber „auch wenn einige Eltern entschieden haben, ihre Kinder illegal oder im Ausland zu töten, hat die überwiegende Mehrheit von ihnen das Kind am Leben gelassen, und dies ist ein unbestrittener Sieg, der durch das Urteil des Verfassungsgerichtshofs ermöglicht wurde“, erläutert sie.

Legale Abtreibungen dürfen in Polen inzwischen nur noch durchgeführt werden bei einer Schwangerschaft infolge von Vergewaltigung, einer Gefährdung des Lebens oder der Gesundheit der Mutter, erinnert die katholische Zeitschrift „Gość“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  2. Fatima-Tag in Berlin
  3. Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
  4. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  5. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  6. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  7. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  8. Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
  9. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  10. Im Licht der Liebe
  11. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  12. Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit
  13. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  14. Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein
  15. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz