Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  3. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  4. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  5. Voll in die Falle getappt
  6. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  7. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  8. Die große Täuschung
  9. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  10. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  11. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  12. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  13. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  14. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  15. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?

Jetzt liegt es an uns für das Gute zu kämpfen

9. Juli 2022 in Jugend, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Er traut uns zu, den richtigen Weg zu gehen. Jetzt liegt es an uns, die Heiligkeit und Helligkeit in dieser Welt voran zu treiben - Die Jugendkolumne von Magdalena Preineder


Wien (kath.net)

Eine Frage, vor der ich mich wiederholt wiederfinde, ist jene: Ist es das wert? Ist all das Gute in der Welt wert, dass es das Leid und das Böse gibt? Ist mein Leben es wert, dass es diese Welt gibt?

Ich denke als Gott die Welt geschaffen hat, hat er nicht wahllos Seelen ins Leben berufen. Ich denke, er hat ganz konkret über jede Seele, über jeden einzelnen Menschen, der je gelebt hat und je leben wird, gedacht: Du bist es wert.

Das ist wohl der Punkt an dem jetzt einige Luft schnappen werden und meiner Überzeugung ein „Ja, aber was ist mit dieser und jener Person, die so viel Ungerechtigkeit verursacht hat?“ entgegnen werden. Und wieder stellt sich die Frage: War es das wert? War das Leben dieser Person wirklich das Risiko von Leid und Schmerz wert, Leid und Schmerz, die sie Anderen zugefügt hat?

Denk an die Person, die Du am meisten liebst und stell Dir vor, diese Liebe wächst noch ins Unermessliche. Es zerreißt Dich beinahe vor Liebe. Liebe, die Du teilen willst, denn Dein Herz ist gefühlt gar nicht groß genug, um all diese Liebe in sich zu halten. So stell ich mir Gott bei der Schaffung des Menschen vor: Ein vor Liebe berstendes Herz. Liebe, die versprengt wird. Liebe, die Seelen sieht, die so viel Gutes und Heiligkeit in die Welt bringen können. Liebe, die Seelen sieht, die sie einfach nur lieben möchte, mit denen sie ihre Liebe teilen will, um ihrer selbst willen. Liebe, die all das gute Potenzial in den Seelen sieht, all das Potenzial diese Liebe noch weiter zu vermehren. Liebe, die geben möchte – immer mehr, mehr und mehr. Liebe, die sich im Übermaß verschenkt.


Und aus dieser Liebe wurden wir ins Leben berufen. Es war der Blick der Liebe, der sagt: Du bist es wert.

Gott wusste, was alles kommen würde. Er wusste, dass sein einziggeborener Sohn, den bitteren Kelch trinken und den Weg ans Kreuz gehen müsste. Aber Gott Vater wusste, dass dieser Gott Sohn sein sich verschenkendes, liebendes Herz in sich trägt. Jenes Herz, dass Dich anblickt und inmitten von Schmerz und Leid sagt: Du bist es wert.

Wenn wir auf Golgotha blicken, sehen wir nicht nur Christus am Kreuz. Wir sehen jenen Gott, der scheinbar nichts mehr zu geben hat, und dann doch noch einmal mehr gibt: Christus, am Kreuz, verschenkt noch immer seine Liebe – er gibt Dir seine Mutter. Weil Du es wert bist von ihr an der Hand genommen und zu ihm geführt zu werden, weil Du es wert bist geliebt zu werden.

All die Dunkelheit in dieser Welt kann man nur schwer schönreden, sollte man vielleicht auch gar nicht. Aber man kann sie zumindest als Hintergrund für all das Gute sehen, so wie der nächtliche Himmel die Sterne sichtbar leuchten lässt.

Vielleicht kennst du das Zitat J. R. R. Tolkiens: „There’s some good in this world and it’s worth fighting for.“ Ich denke Tolkien hat recht und ich denke es liegt an uns, dass die nächtliche Finsternis durch viele Sterne, durch viel Gutes, erhellt wird.

Ob ich es wert bin? Ob Du es wert bist? Tatsächlich müssen wir uns diese Frage eigentlich gar nicht mehr stellen, denn Gott hat sie schon beantwortet, indem er uns ins Leben berufen hat. Er hat ganz klar entschieden, dass es nicht besser wäre, dass es niemanden von uns gäbe, „nur“ damit es keinen Schmerz, kein Leid, auf dieser Welt gäbe. Er hat entschieden, dass unser Potenzial, diese Welt mit Licht, Liebe und Heiligkeit zu füllen, es wert sind das Risiko von Schmerz, Leid und Unrecht in Kauf zu nehmen. Er traut uns zu, den richtigen Weg zu gehen. Jetzt liegt es an uns, die Heiligkeit und Helligkeit in dieser Welt voran zu treiben. Jetzt liegt es an uns für das Gute zu kämpfen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jugendkolumne

  1. Der Friede, den Gott dir nachwirft
  2. Ruhelos in der Welt, doch ruhig in Christus
  3. Jesu Kreuzesopfer und dein Bekenntnis
  4. Gnade in jedem Augenblick
  5. Die Sehnsucht Christi nach dir
  6. Gerufen, das Blut Christi zu lieben
  7. Große Veränderung beginnt von kleinen Fortschritten
  8. Berufen zur Blume im Garten Gottes
  9. Er macht seine Pläne mit deiner Verwundbarkeit
  10. Wenn du heute vor Jesus stehen würdest ...






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Voll in die Falle getappt
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  7. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  8. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  9. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  10. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  11. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  12. Die große Täuschung
  13. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  14. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  15. Niederösterreich: Pfarrer während Messfeier verstorben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz