Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  2. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  3. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  4. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  5. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  6. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  7. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  8. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  9. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  10. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  11. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  12. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  13. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  14. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  15. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen

Regierung Biden will Abtreibung ‚so weit wie möglich’ zugänglich machen

3. Juli 2022 in Prolife, 15 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Über den Versand von Abtreibungspillen sollen Abtreibungsverbote in den Bundesstaaten umgangen werden. Die Initiative geht von Präsident Biden persönlich aus.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Die US-Regierung hat am 28. Juni einen fünfstufigen Plan veröffentlicht, mit dessen Hilfe sie Abtreibungen möglichst weitgehend ermöglichen will, obwohl der Oberste Gerichtshof das Urteil „Roe v. Wade“ aufgehoben und damit Abtreibungsverbote in den Bundesstaaten ermöglicht hat.

Eine zentrale Rolle sollen dabei Abtreibungspillen spielen, die per Post verschickt werden. Gesundheitsminister Xavier Beccerra hat den Plan bei einer Pressekonferenz in Washington D.C. vorgestellt, berichtet das Magazin Insider. Es sei „ein nationales Gebot und im öffentlichen Interesse“, dass der Zugang zu diesen Mitteln verbessert werde, sagte der Politiker. Mit der Aufhebung von „Roe v. Wade“ habe der Oberste Gerichtshof einen „Krise im Gesundheitswesen“ verursacht, fuhr er fort.


Die Regierung reagiert auf dieses Urteil des Höchstgerichts mit dem Plan, Abtreibungspillen „so weit wie möglich“ verfügbar zu machen. „Wir werden alles innerhalb der rechtlichen Grenzen Mögliche tun, um die Patienten zu erreichen und die Anbieter zu unterstützen“, sagte Becerra wörtlich.

Der von Becerra präsentierte Plan sieht folgendermaßen aus:

  1. Das Gesundheitsministerium will sicherstellen, dass die Bundesstaaten den Versand von Abtreibungspillen nicht verbieten können, wie dies in einigen Bundesstaaten bereits geschehen ist. Das Ministerium will alle staatlichen Anbieter von Gesundheitsleistungen anweisen, dass diese Abtreibungspillen an Frauen ausgeben müssen, die durch Vergewaltigung oder Inzest schwanger geworden sind oder deren Schwangerschaft für sie lebensbedrohend ist.
  2. Ärzte und Apotheker sollen darin unterwiesen werden, wie sie schwangere Frauen für Abtreibungen überweisen.
  3. Die Mitarbeiter des Programms Medicaid, das Gesundheitsprogramm für Menschen mit niedrigem Einkommen, sollen daran erinnert werden, dass sie öffentliche Mittel für Geburtenkontrolle und Notfallverhütung verwenden dürfen.
  4. Das Büro für Bürgerrechte (Office of Civil Rights) soll sicherstellen, dass medizinische Informationen privat bleiben und keine Patientin diskriminiert werden darf, der eine Abtreibung durchführen lassen will.
  5. Das Gesundheitsministerium prüft Möglichkeiten, um mittels Notfallsgesetzen Abtreibungen anbieten zu können.

Es gebe kein Patentrezept, sagte Becerra, aber wenn es etwas gibt, das wir tun können, werden wir es finden und anwenden. „Das war die Anweisung, die ich vom Präsidenten der Vereinigten Staaten bekommen habe“, sagte er wörtlich.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Katholische Nonnen verklagen Bundesstaat New York wegen Zwang zur Beihilfe zum Suizid
  2. USA: Gericht entscheidet über Statue von Erzengel Michael vor öffentlichem Gebäude
  3. Oberster Gerichtshof der USA bestätigt Regelungen zum Schutz von Frauen im Sport
  4. US-Außenminister Rubio: Die UNO hat ihre Mission verloren
  5. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Zehn Gebote in den Klassenzimmern
  6. Keine Strafen für Baseball-Spieler wegen Bibelversen auf Kappen mit Regenbogen
  7. US-Justizministerium unterstützt katholischen Orden im Kampf gegen Transgender-Gesetz in New York

Abtreibung

  1. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  2. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  3. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt
  4. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen
  5. Erbprinz Alois von Liechtenstein kündigt Veto gegen mögliche Fristenregelung an
  6. Gallup Umfrage: Mehr Amerikaner sehen Abtreibungen als moralisch nicht akzeptabel
  7. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt






Top-15

meist-gelesen

  1. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  4. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  5. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  6. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  7. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  8. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  9. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  10. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  11. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  12. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  13. Irrtümer über den Jakobsweg
  14. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  15. Wie der heilige Augustinus Urlaub machte – und das wahre Glück fand

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz