Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  6. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  10. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  11. Wir machen da was mit Medien
  12. „Wir werden erwartet“
  13. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  14. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  15. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein

Regierung Biden will Abtreibung ‚so weit wie möglich’ zugänglich machen

3. Juli 2022 in Prolife, 15 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Über den Versand von Abtreibungspillen sollen Abtreibungsverbote in den Bundesstaaten umgangen werden. Die Initiative geht von Präsident Biden persönlich aus.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Die US-Regierung hat am 28. Juni einen fünfstufigen Plan veröffentlicht, mit dessen Hilfe sie Abtreibungen möglichst weitgehend ermöglichen will, obwohl der Oberste Gerichtshof das Urteil „Roe v. Wade“ aufgehoben und damit Abtreibungsverbote in den Bundesstaaten ermöglicht hat.

Eine zentrale Rolle sollen dabei Abtreibungspillen spielen, die per Post verschickt werden. Gesundheitsminister Xavier Beccerra hat den Plan bei einer Pressekonferenz in Washington D.C. vorgestellt, berichtet das Magazin Insider. Es sei „ein nationales Gebot und im öffentlichen Interesse“, dass der Zugang zu diesen Mitteln verbessert werde, sagte der Politiker. Mit der Aufhebung von „Roe v. Wade“ habe der Oberste Gerichtshof einen „Krise im Gesundheitswesen“ verursacht, fuhr er fort.


Die Regierung reagiert auf dieses Urteil des Höchstgerichts mit dem Plan, Abtreibungspillen „so weit wie möglich“ verfügbar zu machen. „Wir werden alles innerhalb der rechtlichen Grenzen Mögliche tun, um die Patienten zu erreichen und die Anbieter zu unterstützen“, sagte Becerra wörtlich.

Der von Becerra präsentierte Plan sieht folgendermaßen aus:

  1. Das Gesundheitsministerium will sicherstellen, dass die Bundesstaaten den Versand von Abtreibungspillen nicht verbieten können, wie dies in einigen Bundesstaaten bereits geschehen ist. Das Ministerium will alle staatlichen Anbieter von Gesundheitsleistungen anweisen, dass diese Abtreibungspillen an Frauen ausgeben müssen, die durch Vergewaltigung oder Inzest schwanger geworden sind oder deren Schwangerschaft für sie lebensbedrohend ist.
  2. Ärzte und Apotheker sollen darin unterwiesen werden, wie sie schwangere Frauen für Abtreibungen überweisen.
  3. Die Mitarbeiter des Programms Medicaid, das Gesundheitsprogramm für Menschen mit niedrigem Einkommen, sollen daran erinnert werden, dass sie öffentliche Mittel für Geburtenkontrolle und Notfallverhütung verwenden dürfen.
  4. Das Büro für Bürgerrechte (Office of Civil Rights) soll sicherstellen, dass medizinische Informationen privat bleiben und keine Patientin diskriminiert werden darf, der eine Abtreibung durchführen lassen will.
  5. Das Gesundheitsministerium prüft Möglichkeiten, um mittels Notfallsgesetzen Abtreibungen anbieten zu können.

Es gebe kein Patentrezept, sagte Becerra, aber wenn es etwas gibt, das wir tun können, werden wir es finden und anwenden. „Das war die Anweisung, die ich vom Präsidenten der Vereinigten Staaten bekommen habe“, sagte er wörtlich.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Karmelitinnen in Pennsylvania bauen von Hand ein Kloster für 1.000 Jahre
  2. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  3. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  4. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  5. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  6. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  7. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein

Abtreibung

  1. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  2. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  3. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  4. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  5. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  6. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  7. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. ‚Ghost Soldier‘ – Action-Film mit Jim Caviezel in der Hauptrolle und Gebet zum Erzengel Michael
  3. ‚Big Bang Theory‘-Produzent warnt: Gesellschaften ohne Gott fallen in Tyrannei
  4. "Österreich-Feier" im Stephansdom mit Lichterprozession und Pummerin
  5. Pakistan: Gericht prüft erneut Fall von entführter Christin
  6. Vatikan bestätigt Papstreise nach Südamerika im vollen Umfang
  7. Wir machen da was mit Medien
  8. „Habe Entwicklung zur Ausblendung wichtiger Themen und der Tabuisierung von Kritik selbst erlebt“
  9. Glaubensweitergabe im Wandel der Zeit
  10. Nach Anschlag in Paris: Kritik an Macrons Aussage über religiös motivierte Gewalt
  11. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  12. Fatima-Tag in Berlin
  13. Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
  14. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  15. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz