Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  4. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  10. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  11. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  12. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  13. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  14. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Ismail Tipi: Gefährdung durch den dschihadistischen Terrorismus in Deutschland weiterhin groß

28. Juni 2022 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hessischer CDU-Integrationsexperte warnt anhand des Bundesverfassungsschutzberichtes - Tipi macht außerdem auf Entrechtung von Frauen aufmerksam: "Nicht tatenlos, aus falschverstandener Toleranz heraus, zusehen, wie ihnen ihre Freiheit genommen wird"


Wiesbaden-Berlin (kath.net/Pressemeldung) Der Verfassungsschutzbericht des Bundes für das Jahr 2021, der jüngst vorgestellt wurde, macht deutlich, dass die Gefährdung durch den radikalislamistischen Terrorismus in Deutschland weiterhin groß ist. Problematisch sei dabei vor allem, dass die Bedrohung vorwiegend von dschihadistisch inspirierten oder angeleiteten Einzeltätern sowie Kleinstgruppen ausgehe, die dabei meist einfach und leicht zu beschaffende Tatmittel nutzen.

„Das ist leider bereits seit vielen Jahren der Fall und schon lange warne ich davor, dass gerade diese Gefährder, die vermeintlich alleine agieren und sich in ihren Zimmern radikalisieren, eine der größten Bedrohungen für unsere innere Sicherheit darstellen. Denn gerade hier ist es für die Sicherheitsbehörden besonders schwierig, rechtzeitig eingreifen zu können“, so der hessische Landespolitiker Ismail Tipi und Integrationsexperte der hessischen CDU, der sich seit Jahren für den Kampf gegen radikalen Islamismus und Dschihadismus stark macht.


„Deutlich wird in dem Bericht auch, dass Finanzermittlungen wertvolle Erkenntnisse über Aktivitäten und Strukturen der Organisationen liefern können. Nicht nur in diesem Bereich fordere ich ein striktes und konsequentes Vorgehen der Bundesregierung. Abermals möchte ich deutlich machen, dass ich hier eine klare Aussage und konkrete Maßnahmen dazu im Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung vermisse“, so Tipi weiter.

„Das wir hier als Demokratie nicht hilflos sind, zeigt nicht zuletzt auch unser Nachbarland Frankreich. Seit Jahren haben sie Strategien zur Bekämpfung des radikalen Islamismus aufgebaut, die sie rigoros anwenden. Moscheen sollen schneller geschlossen werden können, wenn dort Hass gepredigt wird., Verstöße gegen die Gleichberechtigung oder Versuche die Verfassung zu untergraben, werden strikt geahndet und verfolgt. Gerade Frauen werden häufig von Dschihadisten und radikalen Islamisten unter Druck gesetzt, sich zu verhüllen, sich verheiraten zu lassen oder sich nicht mehr alleine aus dem Haus zu begeben. Gegen diese Entrechtung der Frauen müssen wir auch hier in Deutschland endlich strikt vorgehen und dürfen nicht tatenlos, aus falschverstandener Toleranz heraus, zusehen, wie ihnen ihre Freiheit genommen wird.“

Archivfoto MdL Tipi (c) Ismail Tipi


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg
  3. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  4. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  5. Ukrainischer Bischof: "Es gibt so unglaublich viel Leid"
  6. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
  7. Rom: "Krippe von Bethlehem" zu sehen
  8. Der Heilige und das Tier
  9. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  10. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  11. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  12. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  13. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  14. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  15. Überraschung im Vatikan - Kardinal Tagle ist neuer Dekan des Kardinalskollegiums

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz