Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  6. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  10. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  11. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  12. „Wir werden erwartet“
  13. Wir machen da was mit Medien
  14. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  15. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“

EU-Bischöfe unterstützen Beitrittsstatus für Ukraine

21. Juni 2022 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Auch mit Albanien und Nordmazedonien sollen Verhandlungen aufgenommen werden - Litauischer Bischof und COMECE-Sprecher Norvila fordert EU zu "erneuerter strategischer Vision für Stabilität, Gerechtigkeit und Frieden" auf.


Brüssel (kath.net/ KAP)

Die Vertretung der katholischen Kirche bei der EU spricht sich für einen Beitrittskandidatenstatus der Ukraine aus. Auch mit Albanien und Nordmazedonien sollten entsprechende Verhandlungen aufgenommen werden, erklärte der außenpolitische Sprecher der EU-Bischofskommission COMECE, Rimantas Norvila, am Freitag in Brüssel. Die 27 EU-Staaten wollen bei einem Gipfel kommende Woche über den Kandidatenstatus entscheiden. Einige haben Bedenken, etwa Portugal und die Niederlande. In der COMECE sind die Bischofskonferenzen aller EU-Mitgliedstaaten vertreten.


Norvila, Bischof im litauischen Vilkaviskis, verlangte von der EU eine "erneuerte strategische Vision für Stabilität, Gerechtigkeit und Frieden". Corona-Pandemie und Ukraine-Krieg hätten dem Bündnis einen Spiegel vorgehalten und bei manchen Mitgliedstaaten "Gleichgültigkeit, Naivität und den Vorrang wirtschaftlicher und nationaler Eigeninteressen vor dem Gemeinwohl" offenbart.

Die Bischofskommission wirbt für eine stärkere Sicherheits- und Friedenspolitik der EU mit zivilen Mitteln. Gleichzeitig müsse die Union "angemessene Mittel der europäischen Verteidigung entwickeln". Dies müsse unter öffentlicher Kontrolle, nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit sowie "unter Achtung von Menschenrechten, Rechtsstaatlichkeit und ethischen Standards" geschehen.

Mit Blick auf den russischen Angriffskrieg fordert die Kirchenvertretung neben Solidarität mit der Ukraine und ihrer Bevölkerung auch weitere "Bemühungen für ein Ende des Krieges mit einer freien, sicheren und unabhängigen Ukraine innerhalb ihrer international anerkannten Grenzen". Auf die Frage einer militärischen Unterstützung geht die Stellungnahme nicht ein.

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Pakistan: Gericht prüft erneut Fall von entführter Christin
  3. Vatikan bestätigt Papstreise nach Südamerika im vollen Umfang
  4. Wir machen da was mit Medien
  5. „Habe Entwicklung zur Ausblendung wichtiger Themen und der Tabuisierung von Kritik selbst erlebt“
  6. Glaubensweitergabe im Wandel der Zeit
  7. Nach Anschlag in Paris: Kritik an Macrons Aussage über religiös motivierte Gewalt
  8. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  9. Fatima-Tag in Berlin
  10. Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
  11. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  12. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  13. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  14. Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
  15. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz