Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  2. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  3. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  4. Vom Elend der Fürbitten
  5. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  6. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  7. Der stumme Gott unserer Zeit
  8. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  9. Realitätsverlust im Bistum Chur
  10. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  11. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  12. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  13. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  14. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  15. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen

Papst verlangt auch von Petrusbruderschaft Konzelebration bei Chrisammesse

1. Mai 2022 in Weltkirche, 26 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Diese mündliche Klarstellung gegenüber französischen Bischöfen bestätigt nachträglich den Rauswurf der FSSP aus Dijon, scheint aber im Widerspruch mit dem Kirchenrecht zu stehen.


Reims/Frankreich (kath.net/mk) Papst Franziskus hat unlängst bei einem Treffen mit französischen Bischöfen darauf bestanden, dass auch die Priester der Petrusbruderschaft bei der jährlichen Chrisammesse am Gründonnerstag mit ihrem Ortsbischof im neuen Messritus konzelebrieren. Dies berichtet LifeSiteNews unter Berufung auf den Erzbischof von Reims, Éric de Moulins-Beaufort. Thema des Treffens war unter anderem das Motu proprio Traditiones Custodes, das viele Anhänger der Alten Messe als zu streng und unbarmherzig empfinden. Der Papst dürfte gegenüber den Bischöfen einige Punkte klargestellt und auch darauf hingewiesen haben, dass das Dekret vom 11. Februar dieses Jahres über die Petrusbruderschaft (FSSP), wonach deren Priester die traditionelle Messe in ihren eigenen Kirchen ohne Erlaubnis des Bischofs feiern dürfen, von ihm gekommen sei.


Der Papst betonte aber im gleichen Atemzug, dass alle Priester, auch die der FSSP, bei der Chrisammesse mit ihrem Bischof konzelebrieren müssten. Diese Messe findet traditionell am Morgen des Gründonnerstags (oder an einem der Tage davor) in der Bischofskirche statt, im Zentrum steht die Weihe der heiligen Öle für die Sakramente der Taufe, Firmung, Priesterweihe und Krankensalbung. Zudem ist die Feier ein Zeichen für die Einheit der Kirche, denn an ihr sollen alle Priester der Diözese gemeinsam mit ihrem Bischof teilnehmen. Die mündliche Klarstellung des Papstes scheint jedoch mit dem Kirchenrecht (can. 902 CIC) in Widerspruch zu stehen, wonach es jedem Priester freisteht, die Eucharistie allein (also nicht in Konzelebration) zu feiern. Sie steht hingegen im Einklang mit der Entscheidung des früheren Erzbischofs von Dijon, Roland Minnerath, dass die Petrusbruderschaft seine Diözese verlassen müsse, weil deren Priester bei der Chrisammesse nicht konzelebrieren wollten (kath.net hat berichtet [https://kath.net/news/75511]).

 

Foto: (c) Petrusbruderschaft


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  5. Realitätsverlust im Bistum Chur
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  8. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  9. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  10. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  11. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  12. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  13. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  14. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  15. Vom Elend der Fürbitten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz