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Kardinal Pell zum Synodalen Weg: Papst wird eingreifen und Schisma verhindern

27. April 2022 in Deutschland, 37 Lesermeinungen
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Er habe großes Vertrauen in Papst Franziskus, sagte der australische Kardinal. Die Kirche orientiere sich an Christus und der Offenbarung und nicht an Soziologie und Medizin, betonte er.


Vatikan (kath.net/jg)

Papst Franziskus wird intervenieren, um ein drohendes Schisma der Kirche in Deutschland im Rahmen des Synodalen Weges zu verhindern, sagte Kardinal George Pell (Foto) in einem Interview mit dem Catholic Herald. Der Papst werde von den Möglichkeiten seines Amtes Gebrauch machen, um die Einheit innerhalb der Kirche entsprechend der Lehre Jesu Christi und der Apostel zu erhalten.

Er habe großes Vertrauen in Papst Franziskus, sagte Pell. Der Papst werde das Wort ergreifen müssen, um die Überlieferung der Kirche klarzustellen. Eine besondere Aufgabe des Petrusamtes sei es, die apostolische Überlieferung zu bewahren und die Einheit der Kirche zu erhalten.

Der Kardinal sprach dann zwei Themen an, die der Synodale Weg behandelt hat. Die Frage der Priesterweihe für Frauen und die ethische Bewertung homosexueller Akte seien von der Kirche eindeutig beantwortet, betonte Pell. Hier könne man nicht zwischen verschiedenen Optionen wählen.

Die Kirche orientiere sich an Christus, an der Offenbarung, an der jüdisch-christlichen Tradition und nicht an der Soziologie oder Medizin, sagte er in Richtung der deutschen Bischöfe und Theologen.

Pell erinnerte an den offenen Brief, den mehr als 70 Bischöfe an die Kirche in Deutschland geschrieben haben. Zu den Unterzeichnern zählt auch Kardinal Pell. Der Brief warnt die deutschen Bischöfe vor den radikalen Änderungen, die der Synodale Weg vorsieht. Würden sie durchgesetzt, würde dies unausweichlich zu einem Schisma führen und eine Orientierung an der Welt und ihren Ideologien zeigen, statt an Jesus Christus. Die deutschen Bischöfe seien der Ansicht, dass eine Übernahme der Ansichten der Welt der Kirche helfen werde. Die Kirchengeschichte zeige aber das Gegenteil, betonte der Kardinal.

 


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Lesermeinungen

 lesa 30. April 2022 

Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erneuert die Kirche in SEINEM Geist

[email protected]: Danke Ihnen und den anderen Kommentatoren für Ihre mitfühlenden Worte an @Auxiliaris. Sein Bericht geht einem nahe, und es zeigt auch, wie schwer es glaubenstreue Priester in underer Zeit haben.
Aber auch hier gilt: "Jesu Auferstehung macht offenbar: Es wird nicht vergeblich gelitten; in den Leiden dieser Welt, erst recht in den äußersten, verbirgt sich die Weltenwende. Durch ihn, der in unsere Leiden einging (vgl Jes 53, 4 ff.), sind sie der Sinnlosigkeit entrissen, sind die „Wehen“ geworden, „in denen die ganze Schöpfung liegt“ (Röm 8,22) – Wehen, die der Geburt einer neuen Schöpfung voraufgehen, jener, auf die hin Gott alles erschuf." (H.Spaemann)
und:
"Vom Leiden der Zeugen kommt eine Kraft der Reinigung und der Erneuerung, weil der Vergegenwärtigung von Jesu eigenem Leiden, weil es seine heilende Wirkung an die Gegenwart weiterreicht." (J. Ratzinger)


3
 
 Zeitzeuge 29. April 2022 
 

Hochw. Auxillaris,

danke für Ihre offenen Worte!

Ich habe mehrere Priester gekannt, die glaubenstreu

"auf Posten" geblieben sind. Einer hatte sogar das

Missale von 1965 beibehalten und ich konnte ihm

helfen, als er vom Bistum durch einen "Formfehler"

einfach in den Ruhestand versetzt wurde, ohne das

er darum ersucht hatte, er bekam eine Verlängerung

und eine Nachzahlung seiner Bezüge!

Im Link ein aufrechter belgischer Priester(85),

der ebenfalls konservativ (bewahrend) geblieben

ist und trotz Doktortitel immer Kaplan blieb.

Ich wäre dankbar, wenn Sie auch meiner beim

hl. Meßopfer gedenken würden (Zustand nach

Prostatakrebs-OP).

Laudetur Jesus Christus

brf.be/regional/1166679/


2
 
 Herbstlicht 29. April 2022 
 

@Auxiliaris

Sie gestatten uns einen Blick hinter die Kulissen und dafür danke ich Ihnen herzlich.

Den letzten Satz Ihres Kommentars ...:
"Das was die Laien mitbekommen ist nichts zu dem Sumpf der in den Diözesen herrscht."

... tut enorm weh.
Ich war vor einigen Jahren im Pfarrgemeinderat und habe deshalb auch etwas Einblick.
So manches Mal tat mir unser Pfarrer leid, gegen die progressiven Räte kam er kaum an, da er auch krank und damit angeschlagen war und auch ich hatte als eher konservativ eingestellte Frau einen schweren Stand.

Ich bin froh, dass ich nicht mehr dabei bin und auch der Pfarrer hat inzwischen einen anderen Wirkungsort.

Bitte bleiben sie zuversichtlich, geehrter @Auxiliaris!


3
 
 Bene16 29. April 2022 
 

@Auxiliaris

Was mir an Ihrer erschütternden Aussage Mut macht: Dass es Priester gibt wie Sie, die (trotz allem) fest mit Christus verbunden am wahren Glauben der Kirche festhalten.
Ich gehe davon aus, dass Sie weiterhin täglich das Hl. Messopfer feiern und bitte Sie, mich (einen leider schwachen Gläubigen) darin einzuschliessen.
Viel Kraft, Gottes Segen und vergelt's Gott!


4
 
 lesa 29. April 2022 

Gott wird Größeres tun, als wir erdenken und erbitten können (vgl Eph.)

Nicht der ganze, aber ein großer Teil des Weinbergs ist verwüstet, weil Irrlehrer ungehindert ihr Unwesen treiben dürfen. (Z.B.gottwidrige "Segnungen".) "Die Priester handeln auf eigene Faust und mein Volk liebt es so" (Jes). Diese Wurzeln der Verwilderung müssen entfernt werden. Die Kommentare hier sind wahrhaftig, realistisch ohne Beschönigung. Aber auch der dankenswerte Kommentar von JP2B16 entspricht unserer Wirklichkeit. "Oft hat man heute den Eindruck, dass die geistige Not in der Welt und in der Kirche unendlich groß ist und die Kräfte des Unheils geradezu übermächtig geworden sind. Es geht um die authentische und innerliche Verbindung der Menschheit mit Christus in Bezug auf den Einzelnen wie im Bezug auf die ganze Kirche und auf alle. Deshalb dürfen wir zu Maria als unserer Mittlerin und Fürsprecherin Zuflucht nehmen.
Sie kann Kraft ihrer Vereinigung mit Christus (aus einer Betrachtg. von L.Kard.Scheffczyk)die Gnade der Bekehrung zum Licht auf uns herabflehen.
Der Rosenkranz!


3
 
 Auxiliaris 28. April 2022 
 

Das interessiert die Bischöfe nicht

Ich bin Pfarrer i.Ruhestand. Ich kenne die "Amtskirche" von innen, ich habe am eigenen Leib erlebt wie mit Priestern umgegangen wird die glaubenstreu sein wollen. Soviel Unehrlichkeit wie in den Strukturen der Diözese/n gibt es in der "Welt" nicht. Es tobt ein Kampf unter den Priestern und ein Kampf von engagierten Laien gegen die Priester wenn sie den Glauben treu verkünden und die Mysterien nach den Vorgaben des II. Vatikanischen Konzils feiern. Das was die Laien mitbekommen ist nichts zu dem Sumpf der in den Diözesen herrscht.


4
 
 Joachim Heimerl 28. April 2022 
 

Liebe Auxiliaris, bitte benennen Sie Missbräuche ganz klar

beim verantwortlichen Pfarrer und ggf Bischof. Sie haben das Recht auf eine ordentlich und korrekt gefeierte Messe nach dem Messbuch und müssen nichts "erdulden" oder über sich ergehen lassen. das ist bitte auch kein "Denunziantentum"! Vielleicht haben Sie auch die Möglichkeit anderswo hinzugehen, wo man die Messe so zelebriert, wie sie sein soll. Insofern kann man hier auch "mit den Füßen abstimmen". Schweigen kann aber - so oder so - keine Alternative sein, auf gar keinen Fall.


3
 
 SalvatoreMio 28. April 2022 
 

Die einst gesunden Wurzeln der Kirche, fangen bei uns zu faulen an!

In diesen Wochen wird uns in den Lesungen die Gründung der jungen Christengemeinden vorgestellt. Zwischen dem, was der Synodale Weg uns schmackhaft machen will und dem, was wir dort lesen, sind unüberwindliche Abgründe! Man meditiere: Apostelgeschichte 14, 22/23: "Sie ermahnten die Jünger (der neugegründeten Gemeinden), treu am Glauben festzuhalten und sagten: Durch viele Drangsale müssen wir in das Reich Gottes gelangen. Die Ältesten, durch Handauflegung bestellt, empfahlen sie mit Gebet und Fasten dem Herrn". (5. Ostersonntag)


4
 
 Chris2 28. April 2022 
 

Schisma mit Ansage

@Winthir: Vielleicht haben Sie nicht mitbekommen, dass der "Synodale Weg" schon bei seiner ersten Zusammenkunft beschlossen hat, die eigenen Beschlüsse auch dann umzusetzen, wenn sie der Lehre der Kirche widersprechen. Das ist ganz klar Häresie oder sogar Schisma mit Ansage!
@borromeo Sehr gute Analyse, danke.


4
 
 JP2B16 27. April 2022 
 

An den Betern liegt es, ob und wie Gott eingreifen wird - er lässt sich seiner nicht weiter spotten

In Deutschen Landen wurde in den vergangenen Jahrhunderten geistig so viel gegen Gott gespottet und gegen seine Vorsehung unternommen, dass großes Unheil stets die logische Konsequenz daraus war. Es werden nicht die Szenarien aus dem "Synodalen Irrweg" folgen, die wir uns heute vorstellen, bzw. für wahrscheinlich halten. Es wird vielleicht ganz anders kommen und wir werden demütig staunen, vielleicht wie nie zuvor, wie GROSS GOTT wirklich ist. ER schreibt bekanntlich auf krummen Linien gerade.
An uns ist es zu beten, zu beten und zu beten. Der Rosenkranz ist die mächtigste Waffe gegen den Widersacher, der heute alle Macht wie nie zuvor zu haben scheint. Vertrauen wir doch auf das Versprechen der Gottesmutter, dass sie den Menschen, wie wir heute überall auf der Welt wissen, seit bald zwei Jahrhunderten persönlich gibt: mit dem Rosenkranz lässt sich der Mensch bekehren, sämtliche Nöte, Kriege und sogar Naturkatstrophen können mit ihm verhindert werden.
Ganz sicher auch ein Schisma.


4
 
 Auxiliaris 27. April 2022 
 

Es wird eng

Wer in Deutschland eine "normale" Hl. Messe mitfeiern möchte, der hat es schon schwer. Die Gottesdienste werden mehr und mehr zum Spektakel oder der zelebrierende Priester ändert die Liturgie einfach nach seinem Geschmack ab.
Warum schreibe ich das in diesem Zusammenhang? Ganz einfach, was wir glauben feiern wir und feiern was wir glauben. Der fundamentale Glaube ist gefallen. Bereits vor Papst Franziskus wurde es versäumt gute und glaubenstreue Bischöfe einzusetzen. Das "deutsche" Problem wurde seit Jahren vorbereitet mit der Ernennung von Bischöfen wie Marx und Bätzing. Da ist das Kind schon in den Brunnen gefallen. Der Synodale Weg ist jetzt die Frucht dieser Fehlbesetzungen auf vielen deutschen Bischofsstühlen. Eim Schisma "de facto" und "de jure" wird nicht mehr aufzuhalten sein. Rom ist daran nicht unschuldig!


4
 
 Adamo 27. April 2022 
 

@Zeitzeuge, warum darf Prof. Striet weiter lehren?

Weil der Erzbischof Stefan Burger von Freiburg nicht fähig ist ihm Einhalt zu gebieten. Er läßt alles so weiterlaufen ohne einzugreifen, genauso wie unser jetziger Papst, der den Synodalen Weg der deutschen Bischöfe einfach so weiter laufen läßt.


4
 
 Joachim Heimerl 27. April 2022 
 

Lieber Zeitzeuge, mir würde da noch Ranke-Heinemann

einfallen. Ich fürchte, Sanktionierungen sind nicht mehr en vogue, auch in der Kirche nicht. Das Ergebnis dieses Desasters ist der Triumph des Teufels...an den natürlich eh keiner glaubt. Und das freut ihn erst recht!


4
 
 Zeitzeuge 27. April 2022 
 

Sehr geehrter Herr Dr. Heimerl,

danke für Ihre Replik.

In einem weiteren Link ist ersichtlich, daß

Striet noch über Kant hinaus geht mit seinem#

"absolutistischem Autonomiebegriff"!

Nochmals die Frage:

Warum werden diese Leute, Striet ist ja lediglich

ein Beispiel, seit Jahrzehnten nicht vom Lehramt

sanktioniert?

Karl Rahner z.B. wurde vor dem Konzil von Kard.

Ottaviani sanktioniert (Vorzensur!) und wurde

dann "Startheologe" auf dem Konzil und danach!

Wieso?

www.kath-info.de/strietskant.html


3
 
 Joachim Heimerl 27. April 2022 
 

@ zeitzeuge/ Sie haben recht. Strieth und Co

sind absolut an den Universitäten die Regel. Und wenn sie dort mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit etwas nicht studieren können, dann ist es katholische (!!) Theologie. Andererseits muss man Strieth hier dankbar sein. Bätzing behauptet ja fälschlicherweise, es gäbe ein Lehramt der Theologie. Insofern muss er sich von Strieth jetzt in der Tat belehren lassen: es gibt ein Schisma! Und er und Marx haben es verschuldet.


4
 
 Zeitzeuge 27. April 2022 
 

Hier der Artikel von Striet in (anti)"katholisch".de:

Allein den Betern kann es noch gelingen!

Täter werden n i e den Himmel zwingen!

www.katholisch.de/artikel/34014-striet-nehme-brief-zum-synodalen-weg-intellektuell-nicht-allzu-ernst


3
 
 Zeitzeuge 27. April 2022 
 

Der deutsche synodale Irrweg ist lediglich die Spitze des Eisberges,

der "Eisberg" sind jene "Theologen", die mit

missio canonica, also kirchlicher Sendung,

seit Jahrzehnten Irrlehren verbreiten und

ungestraft weiter angehende Priester und

Religionslehrer "verbilden"!

Im Link als Beispiel Magnus Striet aus Freiburg.

Warum greift da weder ein Bischof noch "Rom"

ein? Einen aktuellen "Enttarnungsbeitrag" von

Striet verlinke ich anschließend.

Striet ist an den Staatsfakultäten keine Ausnahme,

sondern eher die Regel!

www.kathnews.de/absurde-welten-ein-katholischer-theologe-leugnet-das-abc-des-christentums


3
 
 Adamo 27. April 2022 
 

Der Papst wird eingreifen, da habe ich so meine Zweifel.

Weshalb habe ich so meine Zweifel?

Weil Bischöfe anderer Länder den Synodalen Weg der deutschen Bischöfe als falsch kritisieren müssen.

Das ist doch nicht ihre Aufgabe, sondern die des Papstes als Oberhaupt unserer Kirche.

Bisher hat er den Synodalen Weg so laufen lassen, als wäre alles in Ordnung.


9
 
 gebsy 27. April 2022 

Hirtenamt

und persönlicher Glaube sind zwei Paar Schuhe.
Wie es um den Glauben der Hirten bestellt ist, wird Gott beurteilen.
Das Gottesvolk hat ein Recht auf gute Führung. 1Petr 5,5


3
 
 winthir 27. April 2022 

ich kann die ganze Aufregung um den "Synodalen Weg" nicht so ganz teilen.

Der "Synodale Weg" kann grundsätzlich nur Empfehlungen beschließen.

Ob und welche Empfehlungen umgesetzt werden, entscheidet der jeweilige Diözesanbischof bzw. Rom (je nach Zuständigkeit).

Meine Meinung und meine Prognose: Das Ganze ist als "Beruhigungspille" gedacht und wird so ausgehen wie damals die "Würzburger Synode". Nämlich ohne Ergebnis.

(Das einzige damals, was Rom genehmigt hatte, war - temporär - die "Laienpredigt" in der Hl. Messe).

Zum Synodenbeschluß zum Thema "viri probati" z. B. schweigt Rom bis heute.


0
 
 Vox coelestis 27. April 2022 
 

Zweifel sind angebracht

Ich habe ebenfalls meine Zweifel ob der Papst hier nachhaltig und eindeutig eingreifen wird. Schon in seinem damaligen Brief an die Synodenteilnehmer bzw. die deutschen Bischöfe war vieles ziemlich schwammig formuliert und jeder konnte es hindrehen wie er es brauchte.
Will er der Aufforderung Jesu "Stärke deine Brüder" wirklich nachkommen, muss er Klartext reden und ein mutiges Bekenntnis zum überlieferten Glauben ablegen bzw. Irrlehren auch als solche benennen.
Ob wir das von ihm erwarten dürfen?
Hoffen wir es und beten wir dafür.


7
 
 kleingläubiger 27. April 2022 
 

Ob Franziskus wirklich eingreifen wird, daran habe ich nach so Aktionen wie der Pachamama meine Zweifel.

Nur wenn sich die Kirche wieder auf die Kommunion und die Gottesmutter konzentriert, werden die Wellen ruhiger und die vielen Beiboote werden wieder ins Hauptschiff integriert.


8
 
 Joachim Heimerl 27. April 2022 
 

Ich denke, dass viele die "Macht" des Papstes überschätzen.

Es zeigt sich ja seit Jahrzehnten, dass man in Deutschland von Rom mehr oder weniger los will und dieses Entwicklung hat jetzt ihren traurigen Höhepunkt erreicht. Im Grunde ist es doch so, dass der Papst sagen kann, was er will: In Deutschland wird man sich kaum noch danach richten; die "Segnungen" gleichgeschlechtlicher Partnerschaften haben das ja bereits deutlich gezeigt. Auch die Kölner Umfrage zur Weltsynode spricht Bände. Ein päpstliches "Machtwort" über den Synodalen Irrweg würde sehr sicher vollständig ignoriert werden, die Sache noch mehr befeuern und die Autorität des Papstes umgekehrt noch mehr beschädigen. Zu "retten" ist in Deutschland ohnehin nichts mehr; das muss inzwischen eigentlich jedem klar sein - und das wird der Papst wohl sicher auch wissen. Es kommt aufs Gebet an - und auf die Rettung der wahren Kirche in Deutschland, die eine sehr kleine sein wird. Allerdings dürfte die "deutschnationale Reformkirche" kein "Renner" werden (siehe Protestanten).


5
 
 SCHLEGL 27. April 2022 
 

@Smaragdos

Ihr Zitat über den Papst: "Das Problem ist
allerdings, dass er immer wieder was von "begleiten" labert statt von führen."Zitat ENDE.
Sie gebrauchen im Zusammenhang mit dem Papst das Wort "LABERN",laut Wikipedia bedeutet es:
"Als Labern wird abwertend ein Sprachgebrauch oder ein Kommunikationsverhalten bezeichnet, das dem Zuhörer wortreich, aber sinnentleert erscheint. Es bedeutet so viel wie ‚dummes Zeug reden‘ oder‚ ohne Pause schwatzen."
Vielleicht gibt es Leser, die Ihren Beitrag als "GELABER" empfinden. Das will ich nicht beurteilen!
Jedenfalls ist der von Ihnen verwendete Begriff im Zusammenhang mit Aussagen des heiligen Vaters absolut ungehörig und unpassend!


1
 
 Smaragdos 27. April 2022 
 

Qui tacet consentire videtur (Wer schweigt, scheint zuzustimmen)

@AndreaP. :

Meines Erachtens steht der Papst mit dem Rücken zur Wand, denn wenn er tatsächlich nicht energisch eingreift - was er, wie manche Vorposter sagten, schon längst hätte tun sollen -, macht er sich am Schisma klar mitschuldig. Denn es ist ureigenste Aufgabe des Papstes, Garant der Einheit in der Kirche zu sein. Dafür muss er jetzt ein Machtwort sprechen.

Wenn er dies aber nicht tut, wird es heissen: Qui tacet consentire videtur.

Wenn er hingegen ein Machtwort spricht, und die deutschen Bischöfe nicht gehorchen, ist das nicht mehr sein Problem, sondern das der deutschen Bischöfe. Denn schliesslich kann er sie nicht zum Gehorsam zwingen. Doch seine Aufgabe ist es auf jeden Fall, dass er eingreifen MUSS.

Das Problem ist allerdings, dass er immer wieder was von "begleiten" labert statt von führen. Doch beim Synodalen Weg stösst dieses "neue Paradigma" an seine Grenzen: hier ist echte Führung gefragt und kein seichtes "Begleiten". Wohin auch? In den Abgrund begleiten??


10
 
 Zeitzeuge 27. April 2022 
 

Das ist noch viel schlimmer als ein Schisma, Striet & Co. sind Apostaten,

die sektenähnliche, häretische Strukturen in die
hl. kath. Kirche einbringen wollen.

Im Gefolge Karl Rahners und anderer "Wegbereiter"
meinen diese "Theologen" mit Kant, Heidegger etc.
kath. Theologie betreiben zu können.
Daran ist bereits Georg Hermes (Hermensianismus)
im 19. Jahrhundert gescheitert, vgl. Link!

Diesem Treiben darf niemand zusehen, der die
Macht und die Pflicht hat, dagegen energisch
vorzugehen gem. dem kirchl. Strafrecht.

Es geht um das ewige Seelenheil Vieler, wer
hier zuschaut, obwohl er eingreifen könnte,
ja müßte, macht sich mitschuldig vor GOTT
und den Menschen!

Allein den Betern kann es noch gelingen!

katholischglauben.info/lexikon/hermes/


6
 
 borromeo 27. April 2022 

(Schisma Teil 3)

Und wohin der geführt hat, ist für jedermann leicht zu erkennen.

Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Oremus.


7
 
 borromeo 27. April 2022 

(Schisma Teil 2)

Striet hat hier erstaunlicherweise recht und er analysiert die Situation offen und ehrlich. Auch wenn seine Ziele ganz andere als die des kirchlichen Lehramtes sein mögen.

Meiner Einschätzung nach sind die synodalen Irrwegler schon viel zu weit vorangeschritten und es wurde ihnen selbst von Bischöfen und Priester so viel (falsche) Hoffnung gemacht, als daß sie jetzt noch umkehren wollten oder könnten (wieder mit der Einschränkung: nach menschlichem Ermessen). Es wird wohl am Ende richtig krachen. Es ist nur noch offen, wie sich das konkret manifestieren wird. Und eine Intervention des Papstes jetzt, am "point of no return", wird das wohl nicht mehr verhindern können, sie wird schlicht zu spät kommen. Mag sein, daß meine Einschätzung pessimistisch klingt. Ich halte sie für ein durchaus realistisches Szenario, zwar mit noch nicht abschätzbaren Details. Aber Zweckoptimismus gibt es in der Kirche schon viel zu lange, insbesondere seit dem letzten Ökumenischen Konzil.

(Forts.)


9
 
 borromeo 27. April 2022 

(Schisma Teil 1) Ich würde wirklich gerne Kardinal Pells Zuversicht in dieser Hinsicht teilen,

aber meine Zweifel bleiben. Papst Franziskus hätte bereits vor geraumer Zeit eingreifen bzw. durchgreifen müssen. Eine Intervention in naher oder fernerer Zukunft wird meiner Ansicht nach zu spät kommen, um das bereits bestehende de-facto-Schisma noch stoppen zu können.

Interessanterweise hat sogar der Freiburger Fundamentaltheologe Magnus Striet, einer der wegweisenden Köpfe hinter dem "Synodalen Weg" in Deutschland, dieser Tage unumwunden eingeräumt, daß ein Schisma bereits besteht, auch wenn es nicht formal festgestellt sei. Und daß die Gräben so tief seien, daß sie nach menschlichem Ermessen (diese Einchränkung kommt von mir, da man Gottes Wirken niemals unterschätzen sollte) nicht mehr zugeschüttet werden können. Striet widerspricht damit frontal Bischof Bätzing und seinen versammelten Irrweglern, der in seinen Antworten an die Kritiker der Weltkirche immer betont hatte, daß es keinerlei Bruch mit der Lehre der Kirche gäbe und ein Schisma keineswegs zu erkennen sei.

(Forts.)

www.die-tagespost.de/kirche/synodaler-weg/striet-schisma-ist-laengst-da-art-227974


10
 
 SalvatoreMio 27. April 2022 
 

Die Idee des Synodalen Weges nicht aus der Welt schaffen ...

@Joachim Heimerl: der Verstand sagt einem, dass es so ist, wie Sie sagen. Die Bischöfe haben viele Priester hinter sich (mit oder ohne innere Überzeugung) und diese wiederum vor allem viele Hauptamtliche, die die Angelegenheit befeuern. Und viele in der Bevölkerung, ob noch oder überhaupt gläubig oder nicht: "Wir leben schließlich im 21. Jahrhundert und nicht mehr im Mittelalter!" Diese Feststellung genügt vielen, um alles in Ordnung zu finden. - Doch das Gebet müssen wir eher noch verstärken!


6
 
 Herbstlicht 27. April 2022 
 

katholische Lehre - soll sie entleert bzw. verändert werden?

Zur Information:
https://www.die-tagespost.de/kirche/synodaler-weg/es-geht-um-die-ganze-lgbt-agenda-art-227989


2
 
 Joachim Heimerl 27. April 2022 
 

Der Papst kann mit Gottes Hilfe die Bischöfe zur Räson bringen -

aber er kann die Ideen des Synodalen Weges nicht mehr aus der Welt schaffen, insofern besteht das Schisma schon und ist meiner Ansicht nach auch nicht mehr aufzuhalten. Ich kann mir beileibe nicht vorstellen, dass sich das ZDK und seine Anhänger vom Papst noch zur Vernunft bringen lassen - sie tun es ja jetzt schon nicht. Für ein "Machtwort" ist es - wie im Fall Leos X. - deshalb insofern zu spät. Die "Synodalen" und ihre Anhänger werden eine schismatische "Laienkirche" errichten - mit bischöflichem Rückenwind und enormen finanziellen Mitteln.


7
 
 AndreaP 27. April 2022 

Mit dem Rücken zur Wand

steht der Papst meines Erachtens nicht.
Er steht, wie übrigens alle Gläubigen mit ihm, unter dem Kreuz.
Es geht darum, das Zeugnis Christi zu verteidigen und zu bekennen, indem der Hl. Vater selbst Zeugnis gibt.
Wer sich zu Mir bekennt, zu dem werde auch Ich mich bekennen. - So einfach ist es.


6
 
 AndreaP 27. April 2022 

Aus meiner Sicht

hätte das Eingreifen des Papstes längst stattfinden müssen, in Form von klaren Statements in Richtung Deutschland.
Weshalb er nun noch zuwartet, erschließt sich mir nicht.
Je mehr der synodale Weg in Deutschland, der ja ein Sonderweg ist, weiter voranschreitet, desto größer wird der Schaden sein.
Insbesondere in den Bereichen Glaubenstreue und Christus-Orientiertheit. Das wird auch viele Gläubige irritieren und verunsichern und ihr Vertrauen in die Hirten nachhaltig beschädigen.


8
 
 Essig 27. April 2022 
 

Der Papst lenkt das "Kirchenschiff"...

....durch die Stürme der Zeit (Vision Don Bosco).
Petrus "der Fels" ist unüberwindlich. Wir sollten daraus Vertrauen schöpfen.


1
 
 Herbstlicht 27. April 2022 
 

Was können wir mehr tun als ...

hoffen und beten darum!
"Papst Franziskus wird intervenieren", sagt Kardinal Pell.

Wird er wirklich?
Es bleibt zu hoffen.
Die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt.

Ach, wie ersehne ich doch so sehr eine katholiche Kirche in Einigkeit - und Glaubwürdigkeit!
Ich bete jeden Tag darum!


7
 
 Smaragdos 27. April 2022 
 

Da wäre ich mir mal nicht so sicher. Der Papst MUESSTE eingreifen, um ein Schisma abzuwenden. Aber ob er dies auch tun wird, ist die wahre Frage. Da habe ich schon erhebliche Zweifel nach dem, wie der Papst bisher die Kirche geführt bzw. nicht geführt hat.

Was fest steht: der Papst steht wegen des Synodalen Weges mit dem Rücken zur Wand und es wird sich zeigen, ob er ein Schisma wirklich verhindern will - oder nicht.


9
 

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  15. Müller: „Wir sind keineswegs Opfer der westlichen Propaganda, die über den ‚bösen Putin‘ herzieht“

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