Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  9. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  10. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  11. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  12. Neuer Papst erweist sich als Publikumsmagnet
  13. Zeitliche und ewige Zukunft
  14. Massive Mehrheit in Österreich sieht Leben mit Muslimen kritisch
  15. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat

Skandal: Diözese Würzburg steckt (Kirchensteuer-)Gelder in umstrittene Organisation "Pro Familia"

11. April 2022 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bei Beratung von Missbrauchsbetroffenen arbeitet man nun mit umtrittener Organisation zusammen, die für schrankenlose Abtreibung eintritt und in eigenen Schriften jahrzehntelang Pädophilie rechtfertigte - Keine Antwort auf kath.net-Presseanfrage!


Würzburg (kath.net/mk) Bischof Dr. Franz Jung erklärte vor kurzem gegenüber dem Diözesanrat seines Bistums Würzburg, dass das Bistum ab sofort bei der Beratung von Betroffenen sexuellen Missbrauchs mit der Beratungsstelle Pro Familia zusammenarbeiten werde. Diese Beratung sei ergebnisoffen, auf Wunsch anonym und für Ratsuchende kostenfrei. Denn sie werde durch den Bischöflichen Stuhl finanziert. Auf der Bistumshomepage findet sich sogar ein direkter Link zu Pro Familia (siehe Foto oben).
 
Die Organisation Pro Familia tritt seit langem für eine Abschaffung jeglicher gesetzlicher Schranken der Abtreibung ein und betreibt selbst Abtreibungszentren in Deutschland. Zugleich soll sie nun durch diözesane Zuwendungen unterstützt werden. Kath.net hat angesichts dieses Skandals beim Bistum angefragt, wie das zusammengehe, doch bislang keine Antwort bekommen.
 
Die "Initiative gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen e.V." befürchtet, dass Opfer durch diese Zusammenarbeit eher von der Beratung abgehalten werden könnten, und verweist auf problematische Schriften seitens Pro Familia in den 70er bis 90er Jahren, die bei sexuellen Kontakten mit Kindern unter bestimmten Bedingungen für Straffreiheit plädierten ("Pädophilie-Skandal", den Pro Familia auch selbst öffentlich eingestand). Dies berichtete der Bayerische Rundfunk. Auf die Nachfrage von kath.net bei der Diözese, ob eine solche Vergangenheit der Organisation nicht jegliche Zusammenarbeit beim Thema Missbrauch kategorisch ausschließe, kam ebenfalls keine Antwort.
 
Die Deutsche Bischofskonferenz erklärte bereits vor rund 10 Jahren, dass mit Pro Familia nur ein „Austausch und das Gespräch in einem begrenzten Segment gemeinsamer Interessen“ im Rahmen eines Arbeitskreises vertretbar sei, und verwies dabei auf politische Anliegen oder ethische Haltungen, die nicht mit der Lehre der Kirche vereinbar sind, siehe Link. Diese offizielle Distanzierung dürfte sich nunmehr im Bistum Würzburg geändert haben.


Auf kath.net-Presseanfrage zu dieser Sachlage erhielt die Redaktion keine Antwort.

Foto zur Dokumentation: Screenshot von der Website des Bistums mit Link zu Pro Familia (c) Diözese Würzburg/Screenshot


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  4. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  5. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  6. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  7. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  8. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  9. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  12. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  13. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  14. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  15. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz