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| ![]() Erneut vielsprachiger Friedensappell von Papst Franziskus27. Februar 2022 in Chronik, 5 Lesermeinungen Vatikan verbreitet Tweet des Pontifex auch auf Russisch und Ukrainisch - Nuntius Kulbokas berichtet von Lage in Kiew. Vatikanstadt (kath.net/ KAP) Papst Franziskus hat in zahlreichen Sprachen, darunter auch auf Russisch und Ukrainisch, zum Frieden in der Ukraine aufgerufen. In Tweets am Samstagnachmittag wiederholte er seine Worte der letzten Generalaudienz am vergangenen Mittwoch im Vatikan: "Die Königin des Friedens bewahre die Welt vor dem Wahnsinn des Krieges." Denn Jesus habe gelehrt, dass man gegen "den teuflischen Unsinn der Gewalt" mit Gottes Waffen, dem Gebet und dem Fasten, antworte müsse. Bereits am Freitagabend hatte der Papst den Kurznachrichtendienst genutzt, um seinen Friedensappell zu verstärken. In Tweets zitierte Franziskus aus seiner Enzyklika "Fratelli tutti". "Jeder Krieg hinterlässt die Welt schlechter, als er sie vorgefunden hat", so die Papst-Worte. Und er ergänzte: "Krieg ist ein Versagen der Politik und der Menschheit, eine beschämende Kapitulation." Der Vatikan verbreitete beide Tweets in den üblichen Sprachen Italienisch, Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Deutsch, Polnisch und Arabisch - und ausnahmsweise auch auf Russisch und Ukrainisch. Am Freitag hatte der Papst überraschend die Russische Botschaft am Heiligen Stuhl besucht und zudem mit dem Kiewer griechisch-katholischen Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk telefoniert.
Nuntius harrt in Kiew aus Von der Situation in Kiew berichtete unterdessen der päpstliche Gesandte in der Ukraine, Erzbischof Visvaldas Kulbokas, am Samstag in einem Radio-Vatikan-Interview. Die Stadt sei in diesen Tagen nach Kriegsausbruch wie gelähmt, sagte der Vatikandiplomat. Auch in der Nuntiatur höre man die vorbeiziehenden Raketen, Explosionen und die Kämpfe in der Umgebung, schilderte Kulbokas. "Wir beten für uns, für andere, für den Frieden, für die Bekehrung aller", so der Nuntius, der mit seinen Mitarbeitern im Gebäude der Papst-Botschaft ausharrt. Im Wissen, darum, dass schwierige Tage bevorstehen, habe die Bevölkerung versucht, Vorräte Vorrat an Lebensmitteln anzulegen. "Aber der reicht nur für ein paar Tage, sodass sich die Frage stellt: Was passiert, wenn diese Situation mehrere Tage andauert", sagte Kulbokas. Die wenigen offenen Geschäfte kämen zudem wegen der abgeschnittenen Verbindungen kaum an Ware. Kranke Menschen und besonders auch Kinder litten in besonderem Maße unter der aktuellen Lage. Er habe in seinem Leben bereits Menschen getroffen, die während des Zweiten Weltkriegs aufgewachsen sind und bis heute Leid ertragen müssen, sagte der Nuntius: "Heute Früh habe ich an die Kinder von Kiew gedacht: Wenn sie erwachsen sind, welche Einstellung werden sie gegenüber anderen haben, nachdem sie die ersten Tage, die ersten Monate, die ersten Jahre ihres Lebens unter dem Beschuss, unter den Raketen erlebt haben?"
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