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Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump

18. April 2026 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
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Medienschelte von Papst Leo XIV.: Ansprachen für aktuelle Besuche in vier afrikanischen Ländern waren bereits fertiggestellt "bevor sich der Präsident überhaupt jemals zu mir und meiner Friedensbotschaft geäußert hatte"


Luanda  (kath.net/KAP7red) Papst Leo XIV. hat sich gegen einseitige Interpretationen der Ansprachen auf seiner derzeitigen Afrikareise gewehrt. Eine Debatte mit US-Präsident Donald Trump liege nicht in seinem Interesse, stellte das Kirchenoberhaupt auf dem Flug von Kamerun nach Angola am Samstag klar. Seit er am ersten Tag seiner Afrikareise mit Stellungnahmen auf die scharfe Kritik an seiner Person durch Trump reagiert hatte, sei viel in seine späteren Ausführungen "hineininterpretiert" worden.


Doch seien seine Ansprachen für Afrika bereits vorbereitet gewesen, "bevor sich der Präsident überhaupt jemals zu mir und meiner Friedensbotschaft geäußert hatte". Als Beispiel führte das Kirchenoberhaupt seine Ansprache bei einem Friedenstreffen in der Konfliktregion Bamenda in Kamerun an. Dort hatte Leo XIV. unter anderem gesagt: "Regieren bedeutet, das eigene Land und auch die Nachbarländer zu lieben; auch in den internationalen Beziehungen gilt das Gebot: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." Der Wille zum Frieden müsse allen Einzelinteressen übergeordnet werden.

Rede schon weit früher vorbereitet

Mitreisende Journalisten hatten diese Aussage als eine Ansage in Richtung der USA interpretiert. Die Rede sei aber bereits zwei Wochen zuvor fertiggestellt gewesen, stellte der Papst nun klar. Er sei als Hirte und als Oberhaupt der katholischen Kirche nach Afrika gekommen, um mit den lokalen Katholiken zu feiern, sie zu ermutigen und zu begleiten, sagte Leo XIV. vor den Medienvertretern im Flugzeug. Auf der Reise wolle er die Geschwisterlichkeit der Menschen, insbesondere unter den verschiedenen Religionen, fördern. Außerdem gehe es ihm darum, neue Wege für mehr Gerechtigkeit aufzuzeigen.

 

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 SalvatoreMio 19. April 2026 
 

Narzisst

@JP2B16:Was äußerst deutlich auffällt an Präsident Trump,ist seine Selbstüberschätzung, die offenbar immer extremer wird. Einfach ihn anzusehen, finde ich erschreckend. Aus seinem Angesicht und seinem ganzen Gehabe lese ich nur eins heraus: Überheblichkeit.


3
 
 JP2B16 19. April 2026 
 

Trump ist von der Sorte Mensch, die die Wettstreite geradezu sucht und diese alle gewinnen will ...

Bei allem was der amerikanische Präsident auch richtig macht, und mit guten Absichten macht, er ist ein Vollblut-Narzisst, der nicht verlieren kann oder in die zweite Reihe muss. Dass ein US-Amerikaner zum Papst, quasi zum "Präsidenten" von 1,4 Mrd. Menschen gewählt wurde und ihm gewissermaßen die Show stiehlt, ist ganz schwere Kost für ihn und eigentlich nicht zu ertragen. Deshalb spottet Trump, wenn er sich im Papst- oder wie jüngst im "Jesus"-Gewand inszeniert. Die Brandstifter des Konflikts wussten um diesen Umstand sehr genau. Und Trump ist nicht dumm. Natürlich weiß er, dass der Papst aus der Warte seines unpolitischen, grundsätzlichen Dingen des menschlichen Daseins geltenden Mandats sehr wohl recht hat. Doch er will die maximale Aufmerksamkeit der Welt und die darf in seiner Amtszeit schon gar nicht ein anderer US-Amerikaner haben. Man darf ganz sicher sein, dass Papst Leo sehr viel für Donald Trump betet, pol. klug zu bleiben und auch lernt seinen inneren Zwang zu überwinden.


3
 
 Jothekieker 18. April 2026 
 

Gut geantwortet

Sie sollen sich einfach wieder vertragen!


1
 
 Schillerlocke 18. April 2026 
 

Der Papst kommt seinen pastoralen Aufgaben

in Afrika nach und macht das offensichtlich wunderbar. Er bereitet dort Zuversicht, und ihm ist an praktischer Lebenshilfe für die Menschen in Afrika aus dem Geist des Evangeliums gelegen. Es gibt keinen Grund, daran Anstoß zu nehmen.


6
 

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