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Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?

vor 6 Stunden in Chronik, 3 Lesermeinungen
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Wurde Präsident Trump gezielt zu einer emotionalen Reaktion provoziert? Welche Rolle spielt dabei das Interview, das drei Trump-kritische Kardinäle der Sendung ‚60 Minutes‘ gegeben haben?


Washington D.C. (kath.net/jg)
In der Sendung „The Ingraham Angle“ auf Fox News hat Moderatorin Laura Ingraham gemeinsam mit dem katholischen Kommentator Raymond Arroyo scharfe Kritik an der CBS-Sendung „60 Minutes“ geübt. Das Magazin habe mit einem Interview drei linksgerichteter US-Kardinäle bewusst einen Konflikt zwischen Präsident Donald Trump und Papst Leo XIV. inszeniert, lautet der Vorwurf.

Ingraham fragte direkt: „Glauben Sie, dass das absichtlich von den Medien inszeniert wurde?“ Arroyo antwortete mit einer klaren Analyse: „Nun ja, CBS ‚60 Minutes‘ hat drei linksgerichtete Kardinäle vorgestellt.“ Er verwies dabei insbesondere auf Kardinal Blase Cupich aus Chicago, der in der Vergangenheit versucht habe, dem demokratischen Senator Dick Durbin, der sich stets für legale Abtreibungen eingesetzt hat, eine Auszeichnung für sein Lebenswerk zu verleihen. Die drei Kardinäle – neben Cupich auch Robert McElroy und Joseph Tobin – hätten in dem Beitrag die ICE-Agenten (Einwanderungsbehörde), den Krieg im Iran und die Trump-Regierung insgesamt verurteilt.


Arroyo betonte, dass Präsident Trump den Beitrag offenbar gesehen habe. Norah O’Donnell, die Moderatorin von „60 Minutes“, habe sogar bestätigt, mit dem Präsidenten gesprochen zu haben. „Sie haben von Rope-a-Doping gehört? Nun, das hier war Pope-a-Doping“, sagte Arroyo mit einem Wortspiel. Damit spielte er auf die Boxstrategie an, bei der der Gegner bewusst provoziert wird, um ihn zu einer unüberlegten Reaktion zu verleiten. „Norah O’Donnell scheint zu wissen, was sie tut“, sagte Arroyo wörtlich.

Ingraham pflichtete bei: „Das waren definitiv rote Kardinäle.“ Arroyo ergänzte, dass der Beitrag im Vorfeld der Midterm-Wahlen ausgestrahlt worden sei. „Das ist eindeutig, es fühlt sich an wie ein politischer Hauch von etwas, das hier im Gange ist.“ Die drei Kardinäle würden im Gegensatz zu Norah O’Donnells Behauptung, sie seien „einflussreich“, in Wahrheit niemanden außer sich selbst vertreten. Sie hätten offenbar versucht, den Präsidenten zu einer Reaktion zu provozieren. Dieser sei in die Falle getappt.

Die Kardinäle hatten in dem „60 Minutes“-Beitrag unter anderem den Krieg im Iran, die Abschiebungspolitik und die Art und Weise kritisiert, wie das Weiße Haus militärische Einsätze medial darstelle. Kardinal Cupich sprach etwa von einer „Gamification“ des Krieges und nannte entsprechende Videos „widerlich“.

Aus Sicht von Fox News handelt es sich hier nicht um eine neutrale Berichterstattung, sondern um einen gezielten Versuch, Spannungen zwischen dem Weißen Haus und der katholischen Kirche zu schüren – kurz vor wichtigen Wahlen. Arroyo und Ingraham sehen darin ein klassisches Medienmanöver: Linke Stimmen aus der Kirche werden prominent platziert, um Trump in die Defensive zu drängen.

Der Konflikt hätte vermieden werden können, sagt Arroyo. Er hält die Kritik Trumps an Papst Leo für unangemessen, räumt aber gleichzeitig ein, die Aussagen Leos zu bewaffneten Konflikten seien unglücklich gewesen.

 

Foto: Archivbild Donald Trump

 


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Lesermeinungen

 Freude an der Kirche vor 2 Stunden 
 

Deep Church

Diese Kardinäle wollen die Katholiken zu den Demokraten zurückbringen, vertreten die linkswoke Agenda und vertreten somit nicht uneingeschränkt die sogenannte Kultur des Lebens, die Lehre der Kirche. Sie dienen dem politischen Mainstream. Letztlich stammen diese Kardinäle aus dem Umfeld des früheren Kardinals McCarrick.


1
 
 Schillerlocke vor 2 Stunden 
 

Faktum ist,

dass sich Trump auf einem KI-Bild als Heiland inszenierte. Zumindest diese Kampagne gegen sich hatte er selber losgetreten.


4
 
 Sextus vor 4 Stunden 
 

Ein übel riechender Teller ....

Wir wissen, dass Geduld nicht eine Tugend ist, die President Trump besonders intensiv zu pflegen pflegt.
Die drei in der CBS Sendung interviewten Kardinäle stellen die Spitzen des kath. Liberalismus in America dar: zwei von ihnen, Cupich und Tobin, gehörten zum Umfeld von ex-Kardinal Theodor McCarrick.
Die Ernennung des Dritten, Robert McElroy - eine Reizfigur auch für jeden normalen US Katholik - zum Erzbischof von Washington durch Papst Franziskus wurde in den Vereinigten Staaten allgemein als ein gezielter Affront des Argentiniers gegen Donald Trump interpretiert.
Die drei, zusammen auf CBS, mussten vom Presidenten als ein Teller voll übel riechender Speise empfunden werden, der vom Feind gezielt unter seiner Nase geschoben wurde.
So etwas konnte sich ein Präsident der Vereinigten Staaten, der Donald Trump heißt, nicht ungestraft bieten lassen.


2
 

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