Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Luthers deutsche „Katholiken“
  2. Bistum Speyer: Generalvikar tritt aus der katholischen Kirche aus
  3. Bischofskonferenz von England und Wales setzt die Sonntagspflicht wieder ein
  4. "Wir sind in den Händen von Ideologen"
  5. Universität Regensburg untersagt Lebensschutz nun auch offiziell
  6. Medien: 6 Millionen Euro Kirchensteuern für „Synodalen Weg“
  7. Ein Generalvikar gibt auf
  8. Das entkernte Christentum
  9. ‚Amoris laetitia’ und der wahre Thomismus
  10. '... um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es"
  11. "Wer den Allerhöchsten zum Freund hat, dem geht solche Kritik am Allerwertesten vorbei."
  12. Äbtissin Reemts OSB zum „Rückgang des Bußsakramentes, auch unter Priestern und Ordensleuten“
  13. Für die Weltkirche ist das nur ein Sturm im Wasserglas
  14. Bistum Dresden-Meißen: Kinderwallfahrt ohne heilige Messe
  15. Muslimische Studenten ermorden auf bestialische Weise christliche Studentin

Vatikan bekräftigt Nein zu Suizidbeihilfe

18. Februar 2022 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Dikasterium für Familie und Leben: Sowohl ärztlich assistierter Suizid als auch Euthanasie keine Formen von gesellschaftlicher Solidarität


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Das vatikanische Dikasterium für Laien, Familie und Leben hat die kirchliche Position zum Thema Suizidbeihilfe bekräftigt. Sowohl der ärztlich assistierte Suizid als auch die Euthanasie seien keine Formen von gesellschaftlicher Solidarität oder christlicher Nächstenliebe, hielt die Kurienbehörde in einer am Mittwoch veröffentlichten Reflexion zu dem Thema fest.

"Die 'Charta der menschlichen Staatsbürgerschaft' - die im zivilen Gewissen aller, ob gläubig oder nicht, verankert ist - sieht die Akzeptanz des eigenen Todes und des Todes der anderen vor, schließt aber aus, dass dieser in irgendeiner Weise provoziert, beschleunigt oder verlängert werden kann", so das Dikasterium weiter. Die Betreuung auf dem letzten Lebensabschnitt sei eine Verpflichtung gegenüber jedem Menschen. Die Pflicht ergebe sich aus dem gemeinsamen Gut, dem Leben.


Das Dikasterium bezieht sich in seiner Stellungnahme auf ein angestrebtes Referendum zur aktiven Sterbehilfe in Italien. Am Dienstag lehnte das italienische Verfassungsgericht einen Volksentscheid darüber ab. In seiner Entscheidung verwies das Gericht auf den verfassungsrechtlich gebotenen Mindestschutz des menschlichen Lebens. Zudem müsse besondere Rücksicht auf die Schwächsten der Gesellschaft genommen werden. Die Referendumsfrage verstoße gegen diese Prinzipien und sei daher per se unzulässig.

Das italienische Parlament befasst sich indes derzeit mit einer gesetzlichen Regel für assistierten Suizid. Hierzu war es 2019 vom Verfassungsgericht aufgefordert worden. Zugleich hatten die Richter damals festgestellt, dass es unter bestimmen Umständen straffrei sei, die Ausführung eines frei gebildeten Suizidvorsatzes zu erleichtern. Ein erster Gesetzentwurf war Mitte Dezember im Parlament diskutiert worden. Eine Entscheidung soll im Frühjahr fallen.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Zeitzeuge 18. Februar 2022 
 

Vatikan bekräftigt Nein zur Suizidbeihilfe?

Wirklich?

Dann müßten auch Lehrabweichler im Vatikan

zur Rechenschaft gezogen werden, vgl. Link!

Und alle (Un)Moral-Theologen, die sich ebenfalls

nicht an die entsprechende Moraldoktrin der

kath. Kirche halten!

Nur dann wäre der "Vatikan" m.E. auch in dieser

Angelegenheit glaubwürdig!

www.die-tagespost.de/gesellschaft/glaube/wackelt-selbst-rom-beim-suizid-art-225777


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Kommen Sie mit! kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Bistum Speyer: Generalvikar tritt aus der katholischen Kirche aus
  3. "Wer den Allerhöchsten zum Freund hat, dem geht solche Kritik am Allerwertesten vorbei."
  4. Ein Generalvikar gibt auf
  5. Luthers deutsche „Katholiken“
  6. Anselm Bilgri, Ex-Mönch des Klosters Andechs, wurde von Papst Franziskus laisiert
  7. Kardinal Zen von lokalen Behörden in Hongkong festgenommen!
  8. Churer Priesterkreis an Bischof: Gilt im Bistum Chur weiterhin die Lehre der Kirche?
  9. Bistum Dresden-Meißen: Kinderwallfahrt ohne heilige Messe
  10. Das entkernte Christentum
  11. Meuser: „Die Kirche in Deutschland ist keine Privatsache ihrer aktuellen Betreiber“
  12. '... um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es"
  13. "Einstellung von Patriarch Kyrill irritiert und erschüttert!"
  14. Universität Regensburg untersagt Lebensschutz nun auch offiziell
  15. Muslimische Studenten ermorden auf bestialische Weise christliche Studentin

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz