Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  6. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  7. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  8. Die große Täuschung
  9. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  10. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  11. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  12. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  13. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  14. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  15. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom

Kanada: Spendenplattform GoFundMe friert Konto demonstrierender LKW-Fahrer ein

10. Februar 2022 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Protestkundgebung des Freedom Convoy sei zu einer Besetzung geworden und widerspreche damit den Geschäftsbedingungen, sagte GoFundMe. Kritiker wenden ein, dass dies bei der Besetzung von Seattle letztes Jahr nicht gegolten hat.


Ottawa (kath.net/jg)

Kanadische Lastwagenfahrer demonstrieren mit einem „Freedom Convoy“ gegen die Covid-19-Maßnahmen, insbesondere gegen die Impfpflicht beim Grenzübertritt aus den USA. Sie haben bei der Spendenplattform GoFundMe ein Konto eingerichtet, auf welches ungefähr 10 Millionen kanadische Dollar (umgerechnet ca. 6,9 Millionen Euro) eingegangen sind, berichtet Fox News.

Am 4. Februar hat GoFundMe bekannt gegeben, dass sie das Konto des „Freedom Convoy“ eingefroren hätten. Die Plattform begründete diesen Schritt damit, dass es bei der Protestaktion zu Gewalttätigkeiten gekommen und die Demonstration zu einer Besetzung geworden sei. Dies sei aktuellen Polizeiberichten zu entnehmen. Das widerspreche den Geschäftsbedingungen, ist in einer Stellungnahme von GoFundMe zu lesen.


Nachdem der Freedom Convoy die kanadische Hauptstadt Ottawa erreicht hat, ist er zu einer stationären Protestkundgebung geworden. Kritiker wenden ein, dass GoFundMe im Jahr 2020 bei der Besetzung eines Teiles der Stadt Seattle (US-Bundesstaat Oregon) nicht nur das Konto der linksgerichteten Demonstranten in Funktion belassen hat, sondern sogar einen Bauern, der mit den Besetzern zusammen gearbeitet hat, über die sozialen Medien unterstützt hat.

Eine Million kanadischer Dollar ist bereits für die Unterstützung des Protests der Lastwagenfahrer ausbezahlt worden. Zunächst hieß es, die restlichen neun Millionen Dollar sollten nur an jene Spender zurückgezahlt werden, die eine Refundierung beantragen. Den Rest wollte GoFundMe an Organisationen spenden, welche die Plattform selbst auswählen wollte.

Nachdem sich ein Sturm des Protests gegen diese Entscheidung erhoben hatte, ruderte GoFundMe innerhalb weniger Stunden zurück. Das gesammelte Geld würde an die Spender zurück überwiesen werden, gab die Plattform bekannt. Neben anderen hatte Ron DeSantis, der Gouverneur des US-Bundesstaates Florida, angekündigt, der Bundesstaat prüfe eine Klage gegen GoFundMe, da die Plattform über Geldmittel verfügen wolle, die nicht ihr zur Verfügung gestellt worden seien. Auch der Attorney General des Bundesstaates Texas kündigte an, eine Betrugsanzeige zu prüfen. Viele Texaner hätten den Freedom Convoy finanziell unterstützt. Es drohe eine Zweckentfremdung der Spenden, warnte er in einer Stellungnahme.

Mit einem Spendenaufkommen von zehn Millionen kanadischer Dollar erhielt der Freedom Convoy innerhalb weniger Wochen mehr Spendengelder als jede der maßgeblichen politischen Parteien Kanadas im letzten Quartal 2021. Die von der Regierung erlassenen Maßnahmen würden die Grundlage ihres Geschäftes und damit ihrer wirtschaftlichen Existenz bedrohen, argumentieren die Lastwagenfahrer.

 

Foto: Symbolbild

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Coronavirus

  1. Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt
  2. Großbritanniens bekanntester Moderator bittet Tennisstar Novak Djokovic um Entschuldigung
  3. Spanisches Verfassungsgericht erklärt einige Corona-Maßnahmen für verfassungswidrig
  4. ARD zeigt Kabarettistin mit schweren Impfschäden nach Corona-Impfung
  5. Covid-Impfung verweigert – Katholikin erhält 12,7 Millionen Dollar nach ungerechtfertigter Kündigung
  6. Virologe Streeck vergleicht Corona-Ungeimpfte mit Juden während der Pest
  7. Evangelischer Bischof bittet um Entschuldigung für Ausgrenzung während Covid-Pandemie
  8. Krach in der Ampel-Regierung: Kubicki fordert Lauterbach zum Rücktritt auf
  9. Covid-19-Pandemie: Ehemalige Proberichterin wegen Rechtsbeugung verurteilt
  10. AstraZeneca räumt schwere Nebenwirkungen bei Covid-Impfstoff ein






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  8. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  9. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  10. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  11. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  12. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  13. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  14. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  15. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz