Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  5. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  6. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  9. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  10. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  11. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  12. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  13. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  14. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  15. R.I.P. Dolly Parton

Kanada: Spendenplattform GoFundMe friert Konto demonstrierender LKW-Fahrer ein

10. Februar 2022 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Protestkundgebung des Freedom Convoy sei zu einer Besetzung geworden und widerspreche damit den Geschäftsbedingungen, sagte GoFundMe. Kritiker wenden ein, dass dies bei der Besetzung von Seattle letztes Jahr nicht gegolten hat.


Ottawa (kath.net/jg)

Kanadische Lastwagenfahrer demonstrieren mit einem „Freedom Convoy“ gegen die Covid-19-Maßnahmen, insbesondere gegen die Impfpflicht beim Grenzübertritt aus den USA. Sie haben bei der Spendenplattform GoFundMe ein Konto eingerichtet, auf welches ungefähr 10 Millionen kanadische Dollar (umgerechnet ca. 6,9 Millionen Euro) eingegangen sind, berichtet Fox News.

Am 4. Februar hat GoFundMe bekannt gegeben, dass sie das Konto des „Freedom Convoy“ eingefroren hätten. Die Plattform begründete diesen Schritt damit, dass es bei der Protestaktion zu Gewalttätigkeiten gekommen und die Demonstration zu einer Besetzung geworden sei. Dies sei aktuellen Polizeiberichten zu entnehmen. Das widerspreche den Geschäftsbedingungen, ist in einer Stellungnahme von GoFundMe zu lesen.


Nachdem der Freedom Convoy die kanadische Hauptstadt Ottawa erreicht hat, ist er zu einer stationären Protestkundgebung geworden. Kritiker wenden ein, dass GoFundMe im Jahr 2020 bei der Besetzung eines Teiles der Stadt Seattle (US-Bundesstaat Oregon) nicht nur das Konto der linksgerichteten Demonstranten in Funktion belassen hat, sondern sogar einen Bauern, der mit den Besetzern zusammen gearbeitet hat, über die sozialen Medien unterstützt hat.

Eine Million kanadischer Dollar ist bereits für die Unterstützung des Protests der Lastwagenfahrer ausbezahlt worden. Zunächst hieß es, die restlichen neun Millionen Dollar sollten nur an jene Spender zurückgezahlt werden, die eine Refundierung beantragen. Den Rest wollte GoFundMe an Organisationen spenden, welche die Plattform selbst auswählen wollte.

Nachdem sich ein Sturm des Protests gegen diese Entscheidung erhoben hatte, ruderte GoFundMe innerhalb weniger Stunden zurück. Das gesammelte Geld würde an die Spender zurück überwiesen werden, gab die Plattform bekannt. Neben anderen hatte Ron DeSantis, der Gouverneur des US-Bundesstaates Florida, angekündigt, der Bundesstaat prüfe eine Klage gegen GoFundMe, da die Plattform über Geldmittel verfügen wolle, die nicht ihr zur Verfügung gestellt worden seien. Auch der Attorney General des Bundesstaates Texas kündigte an, eine Betrugsanzeige zu prüfen. Viele Texaner hätten den Freedom Convoy finanziell unterstützt. Es drohe eine Zweckentfremdung der Spenden, warnte er in einer Stellungnahme.

Mit einem Spendenaufkommen von zehn Millionen kanadischer Dollar erhielt der Freedom Convoy innerhalb weniger Wochen mehr Spendengelder als jede der maßgeblichen politischen Parteien Kanadas im letzten Quartal 2021. Die von der Regierung erlassenen Maßnahmen würden die Grundlage ihres Geschäftes und damit ihrer wirtschaftlichen Existenz bedrohen, argumentieren die Lastwagenfahrer.

 

Foto: Symbolbild

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Coronavirus

  1. YouTube-Star "MrWissen2go" räumt Fehler bei Corona-Berichterstattung ein
  2. Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt
  3. Großbritanniens bekanntester Moderator bittet Tennisstar Novak Djokovic um Entschuldigung
  4. Spanisches Verfassungsgericht erklärt einige Corona-Maßnahmen für verfassungswidrig
  5. ARD zeigt Kabarettistin mit schweren Impfschäden nach Corona-Impfung
  6. Covid-Impfung verweigert – Katholikin erhält 12,7 Millionen Dollar nach ungerechtfertigter Kündigung
  7. Virologe Streeck vergleicht Corona-Ungeimpfte mit Juden während der Pest
  8. Evangelischer Bischof bittet um Entschuldigung für Ausgrenzung während Covid-Pandemie
  9. Krach in der Ampel-Regierung: Kubicki fordert Lauterbach zum Rücktritt auf
  10. Covid-19-Pandemie: Ehemalige Proberichterin wegen Rechtsbeugung verurteilt






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  3. YouTube-Philosoph Joe Schmid: „Ich spüre eine Art magnetische Anziehungskraft des Katholizismus“
  4. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  5. R.I.P. Dolly Parton
  6. 'Ich möchte meinem Vater im Himmel danken'
  7. Die US-Diözese Salt-Lake-City verzeichnet jedes Jahr hunderte neue Mitglieder
  8. 'Weil die andere Option darin bestand, in der Hölle zu brennen, ewig an meinen Haaren aufgehängt.'
  9. Kiewer Großerzbischof Schewtschuk: "Wir bitten um Solidarität"
  10. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  11. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  12. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  13. Erfrischung für Rom: Als ein Papst die Piazza Navona unter Wasser setzte
  14. Polnische Salvatorianer boten Workshop für Ministrantendienst im klassischen Ritus an
  15. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz