Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  5. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  6. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  9. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  10. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  11. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  12. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  13. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten

Äußerung des Mainzer Bischofs Kohlgraf enthält irritierende Passage: Ist „Rom“ nicht „ehrlich“?

3. Februar 2022 in Deutschland, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof Kohlgraf räumt ein, dass der Vatikan und Teile der Weltkirche „diesen deutschen Prozess“ des Synodalen Wegs „kritisch verfolgen“ und sogar, dass ihm der Papst „kritisch fragend“ begegnet sei.


Mainz (kath.net/pl) Im Hinblick auf die Missbrauchsaufarbeitung den Synodalen Weg in Deutschland erläutert der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf in seinem Beitrag für den Mainzer „Bonifatiusboten“, der Synodale Weg bemühe sich „um die notwendigen Konsequenzen aus dem systemischen Versagen“. Dann fährt der Bischof wörtlich fort: „Es ist bekannt, dass ‚Rom‘ und auch Teile der Weltkirche diesen deutschen Prozess kritisch verfolgen. Wer ehrlich ist, sieht aber doch, dass wir Veränderung brauchen, und auf dem Synodalen Weg suchen wir nach geeigneten Schritten.“ Unklar bleibt bei dieser Formulierung, ob Bischof – wie es der Wortlaut eigentlich hergibt – tatsächlich behauptet, dass es der Vatikan nicht „ehrlich“ ist.


Kohlgraf hatte Papst Franziskus „als ... kritisch fragend erlebt“

Doch entbehrt der Beitrag des Bischofs, der auch auf der Bistumswebsite im Wortlaut widergegeben ist, keineswegs eines oberlehrerhaften Tonfalls. Als er, so schildert Kohlgraf wörtlich, „vor zwei Wochen Papst Franziskus in einer Privataudienz begegnen durfte“, habe er „ihm von meinen Erfahrungen als Bischof berichten“ können, „von meiner Einschätzung des Synodalen Weges, und ich konnte auch offen ansprechen, in welcher Situation sich die katholische Kirche in Deutschland derzeit befindet. Ich hoffe, dass es mir gelungen ist, dem Papst Perspektiven zu zeigen, die das ihm bisher Bekannte ergänzen. Ich habe ihn jedenfalls als gut informiert, zuhörend, aber auch kritisch fragend erlebt. Alle unsere Beratungen und Voten auf dem Synodalen Weg werden in guter Weise mit dem Papst und den Verantwortlichen auf der Ebene der Weltkirche besprochen werden müssen. Bei allen Anfragen an ‚Rom‘: Wir dürfen auch nicht verlernen, die Weltkirche als Reichtum zu sehen. Ich bin dem Heiligen Vater jedenfalls für seinen Dienst an der Einheit dankbar.“

Foto: Papst Franziskus empfängt den Mainer Bischof Peter Kohlgraf (c) Bistum Mainz/Vatikan

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus
  4. ‚Wir steuern auf eine Katastrophe zu‘: Warnung vor gescheiterter Integration in Deutschland
  5. Polizei in Papst-Städtchen auf E-Bikes im Einsatz
  6. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  7. Goethes Lieblingsheiliger: Ein Meister der Freude und der Seelenschau
  8. Papst erlässt neues Verfahren zu Absetzung ostkirchlicher Patriarchen
  9. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  10. Papst Leo XIV. beruft obersten Kolumbusritter in den Vatikan
  11. Nur der Weg der Liebe ist der Weg des Lebens
  12. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  13. USA: Rosenkranz-Teams besuchen Altersheime
  14. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  15. Papst würdigt Norwegens König Harald für "hingebungsvollen Dienst"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz