Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  6. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  7. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  8. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  9. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  10. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  11. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  12. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  13. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  14. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  15. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit

Vatikan: Rückgang der Einnahmen aus dem Peterspfennig um 15 Prozent

3. Februar 2022 in Weltkirche, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Präfekt des Wirtschaftssekretariats macht die Covid-19-Pandemie für den neuerlichen Rückgang der Spenden verantwortlich. Die Einnahmen aus dem Peterspfennig sinken seit Jahren.


Vatikan (kath.net/jg)

Die Einnahmen aus dem Peterspfennig sind im Jahr 2021 um ungefähr 15 Prozent zurückgegangen, berichtet der National Catholic Register.

P. Juan A. Guerrero SJ, der Präfekt des Wirtschaftssekretariats, sagt in einem Interview mit Vatican News, die Spenden aus einigen Ländern würden zwar noch ausstehen, es lasse sich aber ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu 2020 feststellen. Die Einnahmen aus dem Peterspfennig hätten im Jahr 2020 44 Millionen Euro gebracht. Für 2021 erwartet Guerrero nicht mehr als 37 Millionen Euro.


Die Einnahmen aus dem Peterspfennig werden seit etlichen Jahren weniger. In den Jahren 2015 bis 2019 sei bereits ein Rückgang von insgesamt 23 Prozent zu verzeichnen gewesen. Im Jahr 2020, dem ersten Pandemiejahr, seien die Einnahmen um weitere 18 Prozent zurückgegangen, sagt Guerrero.

Der Peterspfennig ist eine jährliche Sammlung, die in den katholischen Kirchen weltweit an einem Wochenende um den 29. Juni, dem Fest der beiden Heiligen Petrus und Paulus, durchgeführt wird. Er kommt karitativen Einrichtungen des Papstes und anderen Werken zugute, darunter der Römischen Kurie.

Der Vatikan sei in hohem Maß von einer unsicheren Geldquelle abhängig, die in Zeiten der Pandemie jedes Jahr weniger bringe. Der Großteil des Peterspfennigs stamme aus Sammlungen in den Kirchen. In Zeiten von Covid-19 sei die Zahl der Messbesucher eben niedriger, sagt Guerrero.

Die endgültigen Zahlen für den Peterspfennig 2021 würden veröffentlicht, sobald der Rechnungsabschluss im Februar vorliege, kündigt er an. Der Vatikan erwartet für das 2021 ein Budgetdefizit von 42 Millionen Euro. 2022 sollen es 33 Millionen Euro sein.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 anjali 4. Februar 2022 
 

Peterspfennig?

Ich habe auch keine Lust mehr zu zahlen.


1
 
 Robensl 4. Februar 2022 
 

@lakota: :)

" möchte ich P.Franziskus mein Geld nicht aufdrängen - er wollte doch eine arme Kirche"

Sie könnten Kabarettist werden...


2
 
 Steve Acker 4. Februar 2022 
 

Im Wall street Jounral vor gut einem Jahr erschien

ein Bericht, wonach nur noch ca. 10% des Peterspfennings in caritative Maßnahmen fliesst.
Der Rest wird genutzt um Finanzlöcher zu stopfen.

Das hat mich echt schockiert.
Ein Jahr zuvor war ich in Lateinamerika. In einer Kirche in einer armen Gegend, wurde Werbung für den Peterspfennig gemacht.
Das heißt, arme Leute sparen sich das vom Mund ab, und es wird genutzt um Immobilienfinanzlöcher zu stopfen.


5
 
 priska 4. Februar 2022 
 

Ja die Kirche muss wieder ganz arm werden, Geistig ist sie schon ,aber sie muss auch Finanziell arm werden.


4
 
 lakota 3. Februar 2022 
 

@Hadrianus Antonius

Danke für die Info.

Ich gestehe, ich gebe für den Peterspfennig auch nichts mehr, zum einen wegen der Verschwendung, die Sie schon benannt haben und zum anderen möchte ich P.Franziskus mein Geld nicht aufdrängen - er wollte doch eine arme Kirche.


4
 
 Hadrianus Antonius 3. Februar 2022 
 

@doda : 2013

Der Rückgang der Peterspfennigeinnahmen seit 2015 beträgt ca. 51%.
Wegen Geldverschwendung (Immobilienankauf und -verkauf in London, finanzielle Unregelmäßigkeiten und unklaren Transaktionen (Becciu/ IDP= Instituto Dermopatica dell'Immacolata in Rom/ Riesenabzwackungen der Papal Foundation) gingen die Spenden massiv zurück.
Noch schlimmer ist: aus der bis 2013 reich gefüllte Kasse des Peterspfennigs (P.Benedikt XVI war ein sehr sparsamer Haushälter) wird inzwischen viel mehr entnommen um die Kurie zu bezahlen als der Peterspfennig einbringt.
(Die genaue Zahlen der letzte Jahren finden sSie auf Wikipedia: letztbekannte Zahl für die Kurienalimentierung durch d. Peterspfennig 37,2 Millionen (2020) d.h. mehr als was der gesamte Peterspfennig in 2021 eingebracht hat. (Für Verwaltungskosten und karitative Zwecke bleibt da nichts übrig).
Typisches Buenos-Aires -Finanzjonglieren ... :-(


2
 
 findus 3. Februar 2022 
 

Das geht nicht nur dem Vatikan so. Infolge der Pandemie klagen auch viele Vereine und gemeinnützige Organisationen über einen Rückgang der Spendenbereitschaft.


0
 
 doda 3. Februar 2022 

Kann man den Beginn des Spendenrückgangs für den Peterspfennig genauer datieren?


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vatikan

  1. Australischer Bischof wird als oberster Kirchenrechtsexperte in den Vatikan berufen
  2. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen
  3. Immobilienprozess im Vatikan muss teils neu aufgerollt werden
  4. Nach Randalen und Pinkelattacken: Petersdom installiert Schutz für Hauptaltar
  5. US-Botschafter am Heiligen Stuhl, Burch: „Die moralische Autorität der Kirche ist unübertroffen“
  6. Norwegischer Bischof Varden: Der hl. Bernhard von Clairvaux „war und ist faszinierend“
  7. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  8. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  9. Vatikan prüft Teilnahme an Trumps Friedens-Rat für Gaza
  10. Kurienerzbischof Gallagher: Leihmutterschaft ist eine „neue Form des Kolonialismus“







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  6. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  7. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  8. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  9. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  10. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  11. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  12. Sieg der „rebellischen Nonnen“
  13. Das Licht der Osternacht und der Weg der Versöhnung
  14. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
  15. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz