Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. Ein Signal des Himmels?
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  5. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  6. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  7. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  8. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  9. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  10. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  11. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  12. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  13. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  14. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  15. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“

'Windhauch, alles Windhauch' würde Kohelet sagen.

15. Jänner 2022 in Jugend, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wenn du heute in der Wüste bist, dann sag ich dir: „Du bist nicht allein. Und du musst das nicht alleine aushalten. Du kannst es Gott hinhalten und mit ihm durchhalten. Du bist gehalten - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Lucia Zimmermann


Linz (kath.net)

Unangenehme Gefühle aushalten. Chaos aushalten. Ungewissheit aushalten. Einfach Aushalten. Aushalten, was da ist und es nicht wegdrücken oder mich in Ablenkungen flüchten. Ich glaube, ich habe schon oft darüber geschrieben, aber diese Themen holen mich immer wieder ein. Also müsst ihr eben meine Zeilen aushalten :)

Stehst du auch mal wieder in der Wüste? Das Sklavenhaus hinter dir, voller Sehnsucht nach Frieden und Fülle im gelobten Land, aber das Hier und Jetzt quälend mühsam, unbequem und beängstigend? Wir Menschen neigen dazu, uns zurück nach Ägypten zu sehnen, wenn es schwierig wird, weil das vertraute Übel erträglicher scheint, als eine ungewisse Zukunft und ungewohnte Entbehrungen. Ich persönlich kann mich aber auch sehr mit denen identifizieren, die am liebsten Tag und Nacht durchmarschieren würden, blind und stur, Hauptsache das Unangenehme nur möglichst schnell hinter mich bringen. Beides ist Flucht. Beides macht unfrei. Beides bringt mich um die Gelegenheit, ganz in der Gegenwart und bei Gott zu sein. Wenn die „Wolke“ hält und Gott „Stopp“ sagt, dann schreit in mir etwas „Aber das geht jetzt nicht! Es muss doch erst besser werden!“.


Ich weiß, Gott macht keine Fehler und die Bibel sagt, die Grenzen, die er mir steckt, sind Schutz, nicht Schikane. Offensichtlich lässt Gott Wüste zu. Also kann ich hier Heil finden, wenn ich diese unangenehme Erfahrung annehme. In den Momenten, wo das Leben sich meiner Kontrolle entzieht, habe ich die Wahl, wie David in der Wüste bei Gott zur Ruhe zu kommen, egal wie sehr mich der Feind von außen bedrängt, oder einen Kampf zu kämpfen, wo Gott nicht mitgeht.

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich ziehe den „Königsweg“ vor. :)

Das Knifflige an Wüsten ist nur, dass man plötzlich sehr viel Zeit zum Nachdenken hat.

Und Gedanken werden so schnell zu Anklägern, Antreibern, Angstmachern und Verführern. Innerlich einfach sagen: „Jesus, ich vertraue auf dich“, und erstmal eine Tasse Tee trinken, wird zu einem regelrechten Kraftakt.

Mir hilft es immer, wenn ich mir in solchen Momenten die Frage stelle: „Lucia, welche Bedeutung haben all die Dinge, die dich jetzt so aufregen und sorgen in der Ewigkeit?“.

„Windhauch, alles Windhauch“ würde Kohelet sagen.

Also gelassen bleiben ist die Devise, auch im Leid, auch in der Sorge. Klingt unmöglich, aber dieses Wort gibt es im Himmel nicht.

Wenn du heute in der Wüste bist, dann sag ich dir: „Du bist nicht allein. Und du musst das nicht alleine aushalten. Du kannst es Gott hinhalten und mit ihm durchhalten. Du bist gehalten. Er sieht dich. Er hört dich. Er hat einen Weg für dich.“

„Siehe, nun mache ich etwas Neues. Schon sprießt es, merkt ihr es nicht? Ja, ich lege einen Weg an durch die Wüste und Flüsse durchs Ödland.“ (Jes 43,19)


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jugendkolumne

  1. Wovor beugst du das Knie?
  2. Dein Glaube und die Herrlichkeit Gottes
  3. Wenn Gott dich ruft: Bist du da?
  4. Brennt dein Herz noch für Gott?
  5. Der Friede, den Gott dir nachwirft
  6. Ruhelos in der Welt, doch ruhig in Christus
  7. Jesu Kreuzesopfer und dein Bekenntnis
  8. Gnade in jedem Augenblick
  9. Die Sehnsucht Christi nach dir
  10. Gerufen, das Blut Christi zu lieben






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  5. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  6. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  7. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  8. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  9. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  10. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben
  11. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  12. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  13. Joan Leslie: Das Hollywood-Glaubenszeugnis einer echten Heldin
  14. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  15. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz