Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  3. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  4. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  5. Der entschärfte Gott
  6. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  7. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  8. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  9. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  10. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  11. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  12. Realitätsverlust im Bistum Chur
  13. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  14. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  15. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"

Gewaltdrohungen bei Marienprozession – „Ich schwöre auf den Koran, dir die Kehle durchzuschneiden“

13. Dezember 2021 in Aktuelles, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Französischer Innenminister Darmanin: „Diese Vorgänge sind inakzeptabel… Unterstützung für die Katholiken Frankreichs“


Paris (kath.net) Über massive Störungen einer behördlich genehmigten Lichterprozession zum 8.12. (Fest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau Maria) im Pariser Vorort Nanterre berichtete die Pariser Zeitung „Le Figaro“. Unter der Überschrift „‚Ich schwöre auf den Koran, dir die Kehle durchzuschneiden‘ – In Nanterre werden Katholiken während einer Prozession Opfer von Drohungen“ schilderte der „Figaro“, dass die rund 30 Gläubigen aus zwei Pfarreien von ungefähr zehn Personen angegriffen worden waren. „Während der hitzigen Auseinandersetzung kam es zu Beschimpfungen und Drohungen gegen anwesende Geistliche und Gemeindemitglieder, so dass die Organisatoren die geplanten Stationen entlang der Strecke aufgeben mussten, um schneller zum Ankunftsort der Prozession zu gelangen.“ Der für die Prozession zuständige ständige Diakon Jean-Marc Sertillange berichtete, dass man als „Kuffar“ (Ungläubige) beschimpft worden war, er berichtete von dem Satz des Kehledurchschneidens auf dem Koran und dass eine brennende Fackel entwendet und unter die Teilnehmer zurückgeworfen worden war. Die Fakten über die Prozession wurden zunächst – so die Darstellung des „Figaro“ – von einem Katechumenen weitergegeben, der die Vorgänge in einem sozialen Netzwerk schilderte. Der Katechumene erhielt daraufhin derart viele Beleidigungen, dass er seinen Account inzwischen gelöscht hat. Seine Schilderung wurde vom ständigen Diakon inhaltlich bestätigt. Die Bedrohungen gegen die gläubigen Katholiken wurde erst dadurch gestoppt, dass die Polizei dazu kam, die Angreifer flohen vor den Polizisten.


Die Diözese Nanterre reagierte mit einer Pressemeldung (siehe Link) auf die Vorfälle: „Am 8. Dezember 2021 wurde zwischen den Kirchen Saint Joseph und Sainte Marie des Fontenelles in Nanterre eine Marienprozession in der Präfektur Hauts de Seine ausgerufen. Während dieses Marsches waren zwei Stationen geplant. Beim ersten Halt wurde die Prozession von mehreren Personen angegriffen, die Beleidigungen und krasse und gewalttätige Drohungen äußerten. Die Fackel eines Gläubigen wurde entwendet und auf die Teilnehmer geworfen. Die Prozession wurde wieder aufgenommen und ging, begleitet von der Polizei, nach Sainte Marie des Fontenelles. Eine Klage soll eingereicht werden. Die Diözese hat die Behörden kontaktiert, damit die Sicherheit der Gläubigen, die zu Recht besorgt sind, jetzt und in Zukunft vollständig gewährleistet werden kann.“

Sogar der französische Innenminister Gérald Darmanin reagiert auf die Vorfälle in Nanterre und schreibt auf Twitter: „Diese Vorgänge sind inakzeptabel. Die Religionsfreiheit muss in unserem Land in Frieden ausgeübt werden können. Unterstützung für Katholiken in Frankreich.“ Er regierte damit auf einen Tweet der zuständigen Präfektur Hauts-de-Seine, in dem zu lesen war: Die Präfektur „verurteilt auf das Schärfte die Beleidigungen, Drohungen und Einschüchterungen während einer Prozession und bekundet ihre Solidarität mit den Katholiken von Nanterre. Polizeikräfte wurden angefordert, um die Täter dieser unerträglichen Taten festzunehmen und vor Gericht zu stellen.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  6. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  7. Vom Elend der Fürbitten
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  10. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  11. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  12. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  13. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  14. Papst bezieht diesen Samstag seine Wohnung im Apostolischen Palast
  15. Der entschärfte Gott

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz