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Gewaltdrohungen bei Marienprozession – „Ich schwöre auf den Koran, dir die Kehle durchzuschneiden“

13. Dezember 2021 in Aktuelles, 12 Lesermeinungen
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Französischer Innenminister Darmanin: „Diese Vorgänge sind inakzeptabel… Unterstützung für die Katholiken Frankreichs“


Paris (kath.net) Über massive Störungen einer behördlich genehmigten Lichterprozession zum 8.12. (Fest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau Maria) im Pariser Vorort Nanterre berichtete die Pariser Zeitung „Le Figaro“. Unter der Überschrift „‚Ich schwöre auf den Koran, dir die Kehle durchzuschneiden‘ – In Nanterre werden Katholiken während einer Prozession Opfer von Drohungen“ schilderte der „Figaro“, dass die rund 30 Gläubigen aus zwei Pfarreien von ungefähr zehn Personen angegriffen worden waren. „Während der hitzigen Auseinandersetzung kam es zu Beschimpfungen und Drohungen gegen anwesende Geistliche und Gemeindemitglieder, so dass die Organisatoren die geplanten Stationen entlang der Strecke aufgeben mussten, um schneller zum Ankunftsort der Prozession zu gelangen.“ Der für die Prozession zuständige ständige Diakon Jean-Marc Sertillange berichtete, dass man als „Kuffar“ (Ungläubige) beschimpft worden war, er berichtete von dem Satz des Kehledurchschneidens auf dem Koran und dass eine brennende Fackel entwendet und unter die Teilnehmer zurückgeworfen worden war. Die Fakten über die Prozession wurden zunächst – so die Darstellung des „Figaro“ – von einem Katechumenen weitergegeben, der die Vorgänge in einem sozialen Netzwerk schilderte. Der Katechumene erhielt daraufhin derart viele Beleidigungen, dass er seinen Account inzwischen gelöscht hat. Seine Schilderung wurde vom ständigen Diakon inhaltlich bestätigt. Die Bedrohungen gegen die gläubigen Katholiken wurde erst dadurch gestoppt, dass die Polizei dazu kam, die Angreifer flohen vor den Polizisten.


Die Diözese Nanterre reagierte mit einer Pressemeldung (siehe Link) auf die Vorfälle: „Am 8. Dezember 2021 wurde zwischen den Kirchen Saint Joseph und Sainte Marie des Fontenelles in Nanterre eine Marienprozession in der Präfektur Hauts de Seine ausgerufen. Während dieses Marsches waren zwei Stationen geplant. Beim ersten Halt wurde die Prozession von mehreren Personen angegriffen, die Beleidigungen und krasse und gewalttätige Drohungen äußerten. Die Fackel eines Gläubigen wurde entwendet und auf die Teilnehmer geworfen. Die Prozession wurde wieder aufgenommen und ging, begleitet von der Polizei, nach Sainte Marie des Fontenelles. Eine Klage soll eingereicht werden. Die Diözese hat die Behörden kontaktiert, damit die Sicherheit der Gläubigen, die zu Recht besorgt sind, jetzt und in Zukunft vollständig gewährleistet werden kann.“

Sogar der französische Innenminister Gérald Darmanin reagiert auf die Vorfälle in Nanterre und schreibt auf Twitter: „Diese Vorgänge sind inakzeptabel. Die Religionsfreiheit muss in unserem Land in Frieden ausgeübt werden können. Unterstützung für Katholiken in Frankreich.“ Er regierte damit auf einen Tweet der zuständigen Präfektur Hauts-de-Seine, in dem zu lesen war: Die Präfektur „verurteilt auf das Schärfte die Beleidigungen, Drohungen und Einschüchterungen während einer Prozession und bekundet ihre Solidarität mit den Katholiken von Nanterre. Polizeikräfte wurden angefordert, um die Täter dieser unerträglichen Taten festzunehmen und vor Gericht zu stellen.“


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Lesermeinungen

 Via Appia 16. Dezember 2021 

@Hadrianus Antonius

Ich stimme Ihnen nur bedingt zu. Es mag sein, dass mangelhaft gebildetete Muslime die grundlegende Problematik schneller hochkochen lassen und die Unterschiede schneller zu Tage treten lassen.
Trotzdem ist unabhängig vom Bildungsgrad der Islam absolut verschieden vom Christentum.
An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen - es gibt kein einziges muslimisches Land, dass z.B. Frauen gleichberechtigt behandelt. Und u.a. dieses Frauenbild hat Auswirkungen auf die Gesellschaft.
In polarisierenden Zeiten wie heute stelle ich mir immer wieder nur eine Frage, wenn es darum geht, ob jemand zu einem Land gehört oder nicht, egal ob es jetzt um Frankreich geht oder Deutschland:
Teilt er die (christlichen) Grundwerte des Landes? Integriert er sich in die Kultur und erkennt sie an? Wenn es morgen zu einem Krieg kommen würde zwischen seinem Ursprungsland und unserem Land- wird er bluten für unser Land?
Wenn hier 3x JA steht,kein Problem. Alle anderen sind Durchreisende und sollten so behandelt werden.


0
 
 Franzfreund 14. Dezember 2021 
 

Der Salafismus in Frankreich ist das Problem

@Hadrianus Antonius hat vollkommen Recht. Frankreich bekommt zunehmend ernste Probleme durch Salafisten. Diese Leute werden in erster Linie durch Saudi-Arabien unterstützt und folgen der wahabitischen Auslegung des Koran. Frankreich hat die Gefahr, die von diesen Leuten ausgeht, seit Jahren ignoriert, den die Saudis sind treue Käufer von französischen Waffen und man möchte gerne französische KErnkraftwerke an den Wüstenstaat verkaufen.


2
 
 Hadrianus Antonius 13. Dezember 2021 
 

Fanatisiertes Präkariat

DEr Islam ist hier nicht das Problem.
Das große Problem von Frankreich und Belgien ist die Anballung von sehr vielen ungebildeten Zugewanderten aus Nordafrika (Maghreb): ohne Geld, ohne Bildung, fast immer ohne Schulabschlüsse, vom Sozialamt lebend, zutiefst frustriert und sich am Ende durch eine plötzliche Zuwendung zum salafistischen Islam profilierend. Extrem aggressiv, eifersüchtig und gehässig gegen alles Westliche und speziell antikatholisch.
Die Laizisten und Freimaurer lassen alles nur geschehen (inklusive anti-jüdische Progrome 2016 Sarcelles-le-Belle)
Am Samstag hissen 3 junge Männer 3 Fahnen auf einem Kirchendach: weder die grüne noch die schwarze muslimische, sondern: Tunesien, Algerien, Marokko.
Molenbeek St.-Jean läßt grüßen...


2
 
 Chris2 13. Dezember 2021 
 

Staatsanwaltschaft Hamburg bestätigt Verschwörungstheorie

@Lee Kernaghan Ungewollt haben sie bei der Ablehnung der Volksverhetzungsklagen gegen den Türken, der gegen uns als "Köterrasse" gehetzt hatte, eine "rechte Verschwörungstheorie" bestätigt und verbreitet. Denn die Staatsanwaltschaft hat vor allem zwei Gründe angegeben:
- Die Mehrheit wird nicht vom Gesetz geschützt, nur Minderheiten
- "Die Deutschen" als homogenes Volk gebe es durch die Zuwanderung schon gar nicht mehr
Erstaunlich...


1
 
 Lee Kernaghan 13. Dezember 2021 
 

Die größte Konfession in Frankreich

... ist mit 25% defakto schon jetzt der Islam. Die "feindliche Übernahme" wie von Sarazin beschrieben ist in Frankreich schon nicht mehr aufzuhalten.


5
 
 J. Rückert 13. Dezember 2021 
 

Wir werden integriert

Integration ist das Zauberwort der Verantwortungsscheuen. Sie belügen sich selber, weil sie die Konsequenzen aus der Realität nicht ertragen können. Ich bin überzeugt, dass jene, die die Prozession angegriffen haben, seit Jahren, wenn nicht Generationen, in Paris leben. Wir folgen dicht auf.
Wer liest den Koran falsch? Die Fratelli-Rufer oder die Messermänner?
Wenn wir in die Länder sehen, aus denen unsere Neubürger kommen, könnten wir erkennen, wie unsere Welt morgen aussieht. Wir werden „integriert“!


4
 
 lakota 13. Dezember 2021 
 

Das ist doch ein Vorgeschmack

auf das was uns blüht, wenn der "friedliche Islam" mit unseren "islamischen Brüder und Schwestern" - wie Papst Franziskus so gerne sagt -
wirklich mal die Mehrheit hat.
Sorry, aber da kommt es mir ganz bitter hoch.


6
 
 Via Appia 13. Dezember 2021 

@kleingläubiger

Selbstverständlich sind die Katholiken in der Unterzahl. Ich habe in Frankreich gelebt, der Anteil der praktizierenden Katholiken an der Gesamtbevölkerung liegt weit unter 5%. Und nur um noch einmal daran zu erinnern, die Katholiken sind historisch und in der Gegenwart die größte christliche Gemeinde in Frankreich. Also nicht wie in Deutschland, wo sich Katholiken und Protestanten ungefähr die Waage halten. Über 100 Jahre Laizismus haben sich hier bewährt, Frankreich ist quasi entchristianisert. In meiner damaligen Gemeinde war der Pastor ein Missionar, der also für den Gemeindeaufbau im Missionsland Frankreich angestellt war.
Aussenstehenden habe ich meinen Eindruck der durchschnittlichen französischen Bevölkerung immer so geschildert: der Franzose ist zunächst Atheist, liebäugelt mit dem Buddhismus (vor allem in intellektuellen Kreisen), unterwirft sich dem laut schreienden Islam und verachtet das Christentum. Das ist leider Realität und eine anerkannte Haltung.


6
 
 Diadochus 13. Dezember 2021 
 

Einschüchterung

Mut! Lassen wir uns nicht einschüchtern. Wir sind auf der sicheren Seite. Jesus sitzt mit im Boot. Legen wir mutig Zeugnis für Ihn ab, selbst wenn Stürme drohen. Mein Rat: Es sollte sich jeder einen Märtyrer oder eine Märtyrerin als als Schutzpatron auswählen. Sie fürbitten uns Kraft und Hoffnung.


6
 
 Smaragdos 13. Dezember 2021 
 

Und Eric Zemmour hat doch Recht...

Der französische Präsidentschaftskandidat Eric Zemmour wird nicht müde, vor der muslimischen Gefahr in Frankreich zu warnen. Möge dieser Vorfall ihm in seiner Wahlkampagne Rückenwind geben!


8
 
 Herbstlicht 13. Dezember 2021 
 

Wenn schon eine Prozession solch eine Wut hervorbringt ...

"Diese Vorgänge sind inakzeptabel…"
Nicht nur das, sie sind strafwürdig und ich hoffe sehr, dass diese besagten zehn Personen auch die Konsequenzen für ihr Verhalten tragen müssen.
Oder werden sich auch hier wieder Gründe finden, sie vor Strafe zu bewahren?


8
 
 kleingläubiger 13. Dezember 2021 
 

Sind Katholiken bereits die Minderheit in Frankreich?

Eine Prozession von gerade einmal 30 Gläubigen aus 2(!) Pfarreien wird von einem wütenden Mob von Islamisten angegangen.

Sind die Katholiken bereits in der Minderheit?
Oder sind gar die Franzosen bereits in der Minderheit?


8
 

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