Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  2. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  5. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  6. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  7. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  8. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  9. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  10. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  11. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  12. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  13. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  14. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  15. Schönborn: Kirchenübergaben an andere Kirchen ist der richtige Weg

Bischof Genn hält an Auflösung von Totus Tuus fest

27. November 2021 in Deutschland, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Antrag auf Zurücknahme des Dekrets abgewiesen.


Münster (kath.net/ pbm/sk)

Der Bischof von Münster, Felix Genn, hat am 25. November den Antrag abgewiesen, sein Dekret zur Auflösung des Vereins von Gläubigen „Totus Tuus Neuevangelisierung“ zurückzunehmen. Einen entsprechenden Antrag hatte die Vereinigung am 8. November gestellt. Zuvor hatte Bischof Genn in einem Dekret vom 4. November deutlich gemacht, dass Totus Tuus kein nach dem Kirchenrecht anerkannter kirchlicher Verein mehr ist.

Zur Begründung der Abweisung des Antrags betont Bischof Genn, dass „eine nicht unerhebliche Anzahl von Menschen durch die Gemeinschaft Totus Tuus schweren Schaden genommen“ habe. „Insofern hat die Gemeinschaft sowohl einen schweren Schaden für die kirchliche Disziplin verursacht als auch ein Ärgernis für die Gläubigen dargestellt“, unterstreicht er. Die gravierenden Missstände, die unter dem Begriff geistlicher Missbrauch zu fassen seien, seien bei der Visitation und im sich anschließenden Gesprächs- und Aufarbeitungsprozess benannt worden.


Bischof Genn macht deutlich, dass es sich bei der Auflösung der Vereinigung um eine Disziplinarmaßnahme handelt, für die er als Bischof von Münster zuständig ist. Zwar stehe es nicht in seiner Macht, den zivilrechtlichen, eingetragenen Verein aufzulösen. Totus Tuus dürfe sich aber nicht länger als katholische Vereinigung bezeichnen. Zudem untersage er Mitarbeitenden im pastoralen Dienst des Bistums Münster die Mitgliedschaft und Mitwirkung in diesem Verein und dulde auf dem Gebiet des Bistums Münster auch keine Veranstaltungen und Aktivitäten des Vereins.

Totus Tuus (Ganz Dein) war von 2017 bis Herbst 2018 visitiert worden. Visitieren bedeutet „besuchen“ und sich ein Bild von der Gemeinschaft machen. Kritik, die es von Mitgliedern an der Gemeinschaft gab, wurde im Auftrag des Bischofs untersucht und Empfehlungen wurden ausgesprochen. Auf eine erste Untersuchungsphase folgte für die Gemeinschaft ein fast zweijähriger begleiteter Gesprächs- und Aufarbeitungsprozess, der mit einem Abschlussbericht im November 2020 endete. Dieser Gesamtprozess wurde ausgewertet. Nach eingehender Beratung traf Bischof Genn die Entscheidung, die Vereinigung aufzulösen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Münster

  1. KJG Münster distanziert sich von Verbandspatron Thomas Morus
  2. Deutschland: Lesung eines Mentalisten in einer Pfarrkirche
  3. „Begegnung in Kelch und Hostie, von Brot und Wein in ein gemeinschaftliches Abendmahl verwandeln“
  4. Bistum Münster: Laien übernehmen pastorale Leitung einer Pfarrei
  5. Nach Kritik an Covid-19 Impfungen und LGBT-Zeitgeist: Priester der Petrusbruderschaft wird versetzt
  6. Regenbogenfahne in Kirche mit Grab von Anna Katharina Emmerick
  7. Bistum Münster: Firmung mit Desinfektion und Mundschutz

Totus tuus

  1. Eine Partymaus findet Jesus
  2. Mit Fasten gegen die Magersucht






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  5. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  6. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  7. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  8. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  9. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  10. Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte
  11. Der Karmel in Christchurch/Neuseeland: Die Blüte im Verborgenen
  12. „Nur zur Klarstellung: Ich sehe mich eher als den Papst, der zufällig Amerikaner ist“
  13. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben
  14. Eine mächtige Fürsprecherin für Ehepaare: Die heilige Birgitta von Schweden
  15. Joan Leslie: Das Hollywood-Glaubenszeugnis einer echten Heldin

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz