Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  9. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  10. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  11. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  12. Neuer Papst erweist sich als Publikumsmagnet
  13. Zeitliche und ewige Zukunft
  14. Massive Mehrheit in Österreich sieht Leben mit Muslimen kritisch
  15. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat

Gib Dein Ziel niemals auf

27. Oktober 2021 in Jugend, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ich glaube, es ist wichtig, sich ein Hauptziel vor Augen zu halten. Und dieses Ziel ist für uns Christen die Erlösung. Unser ganzes Leben, unser Tun und Lassen, sollte darauf ausgerichtet sein - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Viktoria Samp


Linz (kath.net)

Häufig machen wir die Erfahrung, dass wir uns einer Sache annehmen und nach kurzer Zeit trotz anfänglichem Enthusiasmus die Energie und die Motivation verlieren, die wir anfangs noch so stark verspürt haben. Wir haben ein Ziel vor Augen und gehen die Sache voller Elan an, doch nach den ersten Tagen merken wir, dass der Weg zum Ziel viel anstrengender ist, als wir gedacht haben. Oft geben wir es dann einfach auf. Warum ist es so und was können wir dagegen unternehmen?

Eine schöne Verbildlichung dieses Phänomens hatte ich zuletzt vor Augen, als ich einen Berg hinaufstieg. Ich wusste, dass der Ausblick von oben wunderschön sein wird und das hat mich motiviert, den ersten Schritt zu machen. Zunächst kam es mir leicht vor und dementsprechend hoch war auch mein Tempo. Doch nach kurzer Zeit bereits ging mir der Atem aus und ich musste den Schritt verlangsamen. Am liebsten wollte ich einfach nur stehen bleiben oder Kehrt machen. Doch stets mit dem Ziel des wundervollen Ausblicks vor Augen konnte ich mich dazu motivieren, doch noch weiterzugehen.


Oft ist es auch so in unserem Leben – wenn wir kein Ziel vor Augen haben, können wir uns nicht aufraffen. Erst ein konkretes Ziel hilft uns, konkrete Schritte in seine Richtung zu machen. Je größer und besonderer uns das Ziel scheint, desto motivierter gehen wir es an. Doch meistens ist das Ziel dann auch so weit entfernt, dass es viel Zeit und Kraft in Anspruch nimmt und so viel von uns verlangt, dass wir sogar am Punkt ankommen, dass wir aufhören, daran zu glauben, dass es überhaupt realisierbar ist. Wenn wir diese Hoffnung verlieren oder nicht bereit sind, ausreichend viel für das Ziel zu opfern, geben wir es auf. Daher ist es wichtig, dieses große Ziel in mehreren kleineren Zielen zu realisieren, die uns helfen, „am Ball“ zu bleiben und am Ende zum Endziel führen.

Ich glaube, es ist wichtig, sich ein Hauptziel vor Augen zu halten. Und dieses Ziel ist für uns Christen die Erlösung. Unser ganzes Leben, unser Tun und Lassen, sollte darauf ausgerichtet sein, irgendwann Gott schauen zu können. Der Weg zu diesem Ziel führt durch unser Leben und dies ist – wie bekannt – nicht immer leicht. Es führt durch enge, steinige, steile und kurvige Gassen mit vielen Hindernissen. Wenn nicht unsere Hoffnung und unser Glaube, dass uns am Ende dieses Weges etwas Großartiges begegnet, hätten wir schon längst aufgeben können. Es ist daher auch wichtig, sich auf diesem Weg kleinere Ziele zu setzen, die auf das Endziel ausgerichtet sind. Jeder Tag ist ein neuer Tag mit neuen Herausforderungen, die wir mithilfe des besten Lebensberaters – Jesus – angehen sollten. Auf unserem Weg müssen wir stets wachsam sein, unter die Füße schauen, auf Menschen, die sich vielleicht verirrt oder in einem der vielen Hindernisse verheddert haben. Auch wir können uns irgendwann in solch einer Lage finden und wünschten uns dann aufmerksame Leute, die uns voll Liebe wieder auf die richtige Spur bringen. Wir schreiten alle gemeinsam auf diesem Weg und müssen es uns täglich in Erinnerung rufen. Denn ein Ziel erreichen wir nur, indem wir noch so kleine Schritte machen, aber stets vorangehen. Egal, wie klein oder langsam diese Schritte noch sein mögen, sie bringen uns immer näher an das Ziel als wenn wir aufgeben würden. Und wir haben mit der Eucharistie, dem Evangelium, dem Katechismus, der Kirche, den Sakramenten usw. wunderbare Wegweiser, die es zu nutzen gilt.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  4. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  5. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  6. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  7. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  8. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  9. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  12. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  13. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  14. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  15. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz