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Die Eucharistie soll nicht unwürdig empfangen werden!10. September 2021 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Nigerianischer Kardinal John Onaiyekan bei Eucharistischen Weltkongress in Budapest: Priester haben die Aufgabe, Katholiken daran zu erinnern, dass diese in einem Status der schwere Sünde nicht die Eucharistie empfangen dürfen.
Budapest (kath.net)
Die Eucharistie soll nicht unwürdig empfangen werden! Dies betonte der nigerianische Kardinal John Onaiyekan bei einem Vortrag im Rahmen des Eucharistischen Weltkongresses in Budapest am Donnerstag. Priester haben die Aufgabe, Katholiken daran zu erinnern, dass diese in einem Status der schweren Sünde nicht die Eucharistie empfangen dürfen. Es sei noch immer Lehre der Kirche, dass jeder, der weiß, dass er sich im Status einer schweren Sünde befindet, die Eucharistie nicht empfangen soll. Man müsse zuerst das Sakrament der Versöhnung durch die Beichte empfangen. Der Kardinal beklagte, dass viele Menschen zur Kommunion gehen, sich aber nicht um ihren spirituellen Zustand kümmern. "Es ist die Pflicht der Priester, die Gläubigen daran zu erinnern und auch die Pflicht der Priester, die Beichte für die Gläubigen anzubieten." 
Onaiyekan sprach in Bezug auf US-Präsident Joe Biden und andere auch das Problem an, dass Politiker zur Kommunion gehen, die sich für unmoralische Gesetze einsetzen. So eine "moralische Entscheidung" sei grundsätzlich inkompatibel mit dem Empfang der Heiligen Eucharistie. Aus pastoralen Gesichtspunkten sei es allerdings nicht so klar, ob man jemand öffentlich die Eucharistie verweigern sollte. Laut dem Kardinal mahnen hier sowohl der Heilige Augustinus als auch der Heilige Thomas zur Vorsicht. Onaiyekan appellierte aber an Politiker, dass diese, wenn sie mit ihrer Politik klar im Widerspruch zur Lehre der Kirche stehen, diese auf Provokationen in dem Zusammenhang verzichten sollten.
Foto: Archivbild
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Lesermeinungen| | ThomasR 11. September 2021 | | | | Es ist davon auszugehen, daß die Mehrheit der Erstkommunionkinder die Erstkommunion in Deutschland in NOvus ordo in Jahren 2020/2021 ohne Erstbeichte empfangen haben- geneaue Zahlen fehlen und ihre Erhebeung eher unerwünscht
Eine liturgische Visitation von allen deutschen Diözesen in bezug auf die Erstkommunion ohne Beichte dringedst gefragt.
Es geht dabei nicht um corona => es ist Entwicklung ca der letzten 20 Jahre und hat ihre Quelle höchstwahrscheinlich in der z.T. säkularisierten antropozentrischen Priesterausbildung sowie im Streben nach dem gemeinsamen Abendmahl mit EKD ( Ausdruck von diesem Streben war 2018 die Erklärung der DBK von Ingolstadt, die die KOmmunion- offensichtlich auch ohne Beichte- für ewangelische Ehepartner forderte (und warum eigentlich nicht auch für die Kalvinisten oder Ehepartner aus den freien Gemeinden bzw Zeugen Jehovas- die meisten Zeugen Jehovas verfügen über gültigie Taufe-ist ein Rätsel bis heute geblieben) www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/paderborn/3461550_Erstkommunion-ohne-Beichte.html |  0
| | | | | AngelView 10. September 2021 | | | | Grundprobleme nicht erkannt Bei der heutigen Unterweisung der Gläubigen in vielen Ländern durch Bischöfe, Priester, etc., die sich primär um Klimapolitik und Impfungen dreht, mangelt es ja flächendeckend an der Kenntnis, was eine schwere Sünde ist und an Sakramenten-Kenntnis sowieso. Wie soll der Gläubige da noch eine korrekte Entscheidung treffen (können)?
Und zweites Problem: Wie sollen die Leute den Beichten gehen, wenn die Priester es aus Angst vor einem Schnupfen nicht mehr anbieten? Alleine der Umstand, dass das Bußsakrament den Leuten vielerort seit Monaten rechtswidrig verweigert wird, ist ein Armutszeugnis für die Kirche. |  4
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