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Taliban drohen: Islamisches Recht wird in der ganzen Welt Einzug halten

17. August 2021 in Aktuelles, 33 Lesermeinungen
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"Dass die Taliban alles überrennen und das ganze Land kontrollieren, ist extrem unwahrscheinlich", erklärte Joe Biden noch vor einigen Wochen - Jetzt gibt es massive Kritik auch von links an seiner Falscheinschätzung


Kabul (kath.net)

"Wir glauben, dass die Mudschaheddin eines Tages den Sieg davontragen werden und das islamische Recht nicht nur in Afghanistan, sondern in der ganzen Welt Einzug halten wird. Wir sind nicht in Eile. Wir glauben, dass es eines Tages so weit sein wird. Der Dschihad wird nicht vor dem jüngsten Tag enden." Dies meint Muhammed Arif Mustafa, ein Kommandant der Taliban,in einem CNN-Interview, wie der "Exxpress" berichtet. Die rasche Machtübernahme in Afghanistan durch die Taliban und die falsche Einschätzung durch Politiker sorgt inzwischen für massive Kritik.


Insbesonders US-Präsident Joe Biden steht vor einem polischen Fiasko. Auch links-liberale Medien wie die "Washington Post" meinen jetzt, dass Afghanistan zum Schandfleck auf Bidens politischem Erbe werden könnte. "Dass die Taliban alles überrennen und das ganze Land kontrollieren, ist extrem unwahrscheinlich", meinte Biden vor wenige Wochen, ähnlich äußerte sich auch der deutsche Außenminister Heiko Maas. Der US-Korrespondent vom SPIEGEL schreibt heute, dass diese Bilder Joe Bidens Präsidentschaft ruinieren könnten. "Noch sind die Eindrücke zu frisch für endgültige Urteile; aber die Bilder aus Kabul haben das Potenzial, Bidens Präsidentschaft zu ruinieren, bevor sie überhaupt richtig begonnen hat. Mit Unerfahrenheit jedenfalls kann sich der 78-Jährige nicht herausreden, wenn nun Journalisten und Übersetzer um ihr Leben fürchten müssen und Terroristen aus aller Welt wieder einen sicheren Rückzugsort finden, der nach den Anschlägen vom 11. September 2001 doch eigentlich ausgetrocknet werden sollte. "


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