Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  14. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

Schönborn meint: "Stephansdom ist ein guter Platz zum Impfen"

12. August 2021 in Österreich, 36 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Am gestrigen Mittwoch wurde die umstrittene Impfstraße im Stephansdom eröffnet. Für Kritik, dass nun im Dom geimpft wird, habe er zwar Verständnis, erklärt der Kardinal, "ich empfinde es aber nicht so".


Wien  (kath.net/KAP/red "Der Stephansdom ist ein geeigneter Ort, um daran zu erinnern, dass impfen etwas mit Selbstschutz, Nächstenliebe und andere zu schützen zu tun hat, deshalb glauben wir, dass der Stephansdom dafür ein guter Platz ist." Das hat Kardinal Christoph Schönborn am Mittwochvormittag bei der Eröffnung der umstrittenen Impfstraße im Wiener Stephansdom gesagt. Anwesend bei dem Pressetermin waren auch der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig, Gesundheitsstadtrat Peter Hacker und Dompfarrer Toni Faber. Für Kritik, dass nun im Dom geimpft wird, habe er zwar Verständnis, so Schönborn, "ich empfinde es aber nicht so", denn "der Dom war immer Zuhause für viele Menschen und ist offen für die Menschen".

Zudem sei die Impfstraße ja nicht mitten im Dom, sondern in der seitlich gelegenen Barbarakapelle eingerichtet worden, so der Wiener Erzbischof. Großer Dank gebühre allen zum Teil freiwilligen Helfenden, die sich seit Monaten für Schutzimpfungen einsetzen. Ab Donnerstag können sich im Wiener Stephansdom Impfwillige rasch und unkompliziert gegen Covid-19 impfen lassen, eine Voranmeldung ist nicht nötig. Geimpft wird in den kommenden zwei Wochen jeweils von Donnerstag bis Sonntag zwischen 10 und 21 Uhr. Stadtvertreter äußern Dankbarkeit "Seit es den Impfstoff gibt, setzt die Stadt Wien alles daran, die Menschen möglichst niederschwellig mit einem Impfangebot zu erreichen", betonte Bürgermeister Ludwig. Deswegen sei er "sehr dankbar", dass man nun auch im Stephansdom impfen könne. "Der Stephansdom ist ein Symbol dieser Stadt, aber auch unseres ganzen Landes", und die jetzt geschaffene Impfmöglichkeit sei auch ein Zeichen dafür, "dass die Zusammenarbeit zwischen der katholischen Kirche und der Stadt Wien eine sehr enge ist", so der Wiener Bürgermeister.


Auch Gesundheitsstadtrat Hacker erinnerte an die besondere Bedeutung des Wiener Stephansdoms: "Es geht darum, zu den Menschen zu kommen", da liege es nahe, das Zentrum der Stadt auszuwählen. Er sei deshalb sehr dankbar, dass die katholische Kirche dahinterstehe und sofort zugesagt habe, den Dom als "Zentrum der Herzen der Menschen in dieser Stadt" bereitzustellen. Er hoffe, dass möglichst viele Menschen von der Möglichkeit Gebrauch machen, ein Impfangebot anzunehmen, erklärte Dompfarrer Faber. Es erfülle ihn "mit großer Freude, hier auch im Dom einen Beitrag zu leisten". Dass das symbolträchtigste und meistbesuchte Gotteshaus Österreichs zur Covid-Impfstation wird, wurde bereits am 20. Juli bekannt. Die Idee dazu kam - wie Faber mitteilte - von Stadtrat Hacker. Die Zusage der kirchlichen Verantwortlichen erfolgte rasch, vereinbart wurde, dass der Impfbetrieb nicht die täglichen Messen stört.

 

Kontakt Kardinal Schönborn

 

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

 

VIDEO-Blog mit Margarete Strauss - August 21 - Der Priester muss ein Mamasöhnchen sein!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  3. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  4. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  5. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  6. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  7. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  8. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  9. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  10. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  11. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  12. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  13. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  14. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  15. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz