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Neuer katholischer Bischof in China geweiht: Peking stimmt zu

29. Juli 2021 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
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Koadjutor-Bischof von Pingliang ist der fünfte Bischof, der auf Basis eines seit 2018 geltenden vatikanisch-chinesischen Abkommens ernannt wurde


Vatikanstadt/Peking (kath.net/KAP) In China ist auf Grundlage einer Vereinbarung zwischen der kommunistischen Regierung und dem Heiligen Stuhl ein weiterer Bischof geweiht worden. Wie der Vatikan am Mittwoch bestätigte, fand die Zeremonie für Anthony Li Hui (49) in der Kathedrale von Pingliang in der Provinz Gansu statt.

Der Geistliche ist der fünfte Bischof, der auf Basis eines seit 2018 geltenden vatikanisch-chinesischen Abkommens ernannt wurde. Anthony Li Hui wird fortan - mit dem Segen Roms und Pekings - das Amt des Koadjutor-Bischofs von Pingliang ausüben. Als solcher kann er nach der Emeritierung des aktuellen Diözesanleiters Nicholas Han Jide (81) mit der Nachfolge rechnen.


Der Vatikan hatte mit China 2018 ein vorläufiges Abkommen zur Ernennung von Bischöfen geschlossen und 2020 verlängert. Kritiker halten dies für einen Fehler. Laut Medienberichten hat sich die Lage der Katholiken im Reich der Mitte seit Unterzeichnung des Vertrags verschlechtert. Besonders der Druck auf die Mitglieder der sogenannten katholischen "Untergrundkirche" nehme zu, heißt es. Befürworter sehen in dem Abkommen einen geeigneten Weg, um im Interesse der Gläubigen und der kirchlichen Strukturen zu einem akzeptablen modus vivendi mit dem KP-Regime zu kommen.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Foto: Symbolbild


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