Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  4. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  5. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  6. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  7. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  8. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  9. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"
  10. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  11. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  12. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  13. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  14. Priesterboom in den USA - Erneut mehr als 400 katholische Neupriester
  15. P. Regoli, Präsident der Ratzingerstiftung: Immer mehr junge Menschen wenden sich Benedikt XVI. zu

Papstbiograph Weigel: Die ‚autoritäre Ader’ des ‚progressiven Katholizismus’

27. Juli 2021 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Einschränkungen für die außerordentliche Form des Römischen Ritus wie in ‚Traditionis custodes’ verkündet sind Zeichen für Ungeduld und lassen fehlendes Vertrauen in die eigenen Ideen und Argumente vermuten.


New York City (kath.net/jg)

Das Motu proprio „Traditionis custodes“ ist „theologisch inkohärent, pastoral entzweiend, unnötig, grausam – und ein trauriges Beispiel des liberalen Mobbings, das in Rom in letzter Zeit zur Gewohnheit geworden ist“. Diese Vorwürfe erhebt der katholische Autor George Weigel, bekannt als Biograph von Johannes Paul II., in einem Beitrag für das Magazin First Things.

„Summorum pontificum“ sei ein Akt der pastoralen Sorge für die Katholiken gewesen, die sich in der Messe im Alten Ritus wohler fühlten, den Benedikt XVI. als „außerordentliche Form“ der Messe bezeichnete, erinnert Weigel. In vielen Pfarren in den USA werden beide Formen des Römischen Ritus gefeiert, fährt er fort. Er habe nirgends beobachtet, dass dies der Einheit in den Pfarrgemeinden geschadet habe.


Einige Vertreter der außerordentlichen Form der Messe würden sich tatsächlich für die letzten wahren Gläubigen einer verfallenden Kirche verstehen und deren Präsenz im Internet und auf sozialen Medien sei bekannt. Es sei aber eine „unhaltbare Verleumdung“ diese Haltung als typisch für die Besucher der Messe im Alten Ritus zu bezeichnen. „Römische Urteile sollten nicht auf Grundlage der Hysterie und Possen der katholischen Blogosphäre gefällt werden“, schreibt Weigel wörtlich.

Der „progressive Katholizismus“, wie Weigel ihn nennt, sei durch eine „autoritäre Ader“ gekennzeichnet, die einerseits ein Zeichen für Ungeduld sei, aber andererseits fehlendes Vertrauen in die eigenen Ideen und Argumente vermuten lasse. Das gegenwärtige Pontifikat habe sich eine „extreme Auffassung päpstlicher Autorität“ zu eigen gemacht, „die Papst Pius IX. erröten lassen könnte“. Das sei in der Weltkirche ganz und gar nicht gut angekommen, stellt Weigel fest und sagt voraus, dass dieses Faktum einen deutlichen Effekt auf die nächste Papstwahl haben werde.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  4. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  5. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  6. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  7. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  8. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  9. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  10. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  11. Johannes Laichner neuer "Missio"-Nationaldirektor in Österreich
  12. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  13. P. Regoli, Präsident der Ratzingerstiftung: Immer mehr junge Menschen wenden sich Benedikt XVI. zu
  14. Öffentlich-rechtliches Jugendformat Funk bringt Bibel als Beispiel für ‚Müll auf dem Mond‘
  15. Französische Sportmoderatorin: „Es gibt hunderte Spieler, die dafür töten würden“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz