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Traditionis custodes - US-Bischof Strickland wirft Franziskus "stumpfen und autoritären Ton" vor!

23. Juli 2021 in Aktuelles, 15 Lesermeinungen
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Piusbruderschaft übt schwere Kritik an Franziskus: "Während der Papst nie aufhört, sich um alle Arten von Migranten zu kümmern, sind die von ihm selbst errichteten Käfige oder Gefängnisse durch unüberwindliche Mauern gesichert."


Vatikan-Tyler(kath.net) Der US-Bischof von Tyler, Joseph Strickland, übt deutliche Kritik am Papstschreiben "Traditionis custodes". In einem Beitrag für den "National Catholic Register" wirft der Bischof Papst Franziskus Kurzsichtigkeit und einen "stumpfen und autoritären Ton" vor. Mit dem Schreiben werden die Gläubigen weiter auseinandergetrieben. "Ich fürchte, der Papst schießt mit Kanonen auf Spatzen."

Die Piusbruderschaft hat inzwischen auch reagiert und dem Papst vorgeworfen, dass dieser sich zwar gerne zum Verteidiger bedrohter Tier- und Pflanzenarten macht, er trotzdem die Ausrottung derer, die dem altehrwürdigen Ritus der Heiligen Messe verbunden sind, verkündet. "Traditionis Custodes markiert den Übergang zu einem Regime, das der Herrschaft über einen Zoo vergleichbar ist. Die Käfige sind klein und klar begrenzt. Ihre Anzahl wird streng überwacht und es ist unmöglich, neue Käfige bereitzustellen. Die Wächter - oder sollten wir sagen Kerkermeister? - sind keine anderen als die Bischöfe selbst", schreibt die Piusbruderschaft und bringt dann auch einen Vergleich mit der Liebe von Franziskus für Migranten:  "Während der Papst nie aufhört, sich um alle Arten von Migranten zu kümmern, sind die von ihm selbst errichteten Käfige oder Gefängnisse durch unüberwindliche Mauern gesichert. Niemand kann sie verlassen, niemand kann in sie eindringen."

Die Bruderschaft meint dann auch, dass die traditionelle Messe ein "wesentlicher Bestandteil des Gemeinwohls" der Kirche sei. Diese einzuschränken, sie in Ghettos zu verbannen und schließlich ihr Verschwinden zu planen, sei "illegitim". "Ein solches Gesetz kann kein Gesetz der Kirche sein, weil es, wie der heilige Thomas sagt, kein gültiges Gesetz gegen das Gemeinwohl gibt."



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Lesermeinungen

 lakota 25. Juli 2021 
 

@Stefan Fleischer

Ein Problem ist wohl auch, daß die Guten meistens still sind und immer die andere Wange hinhalten, während die Modernisten draufschlagen und laut und rabiat ihre Forderungen durchsetzen.

Man sieht es doch jetzt auch bei den Regenbogenfahnen....wo schreien die Guten, gutgläubigen Katholiken mal laut auf und verlangen diese Fahnen abzuhängen?? Stille ringsum!


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 f12 25. Juli 2021 
 

Mit dieser Entscheidung werden die allrituellen Gemeinschaften aus der katholischen Kirche gedrängt .Papst Franziskus hat den überlieferten Ritus immer abgelehnt. In Deutschland werden sich d Menschen dem alten Ritus von der katholischen Kirche abwenden. Papst F. spaltet die Kirche . Dies ist kein Papst der Barmherzigkeit


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 Stefan Fleischer 25. Juli 2021 

Was wäre wohl geworden

wenn es die Abspaltung der Piusbruderschaft u.a. nicht gegeben hätte, wenn alle gutgläubigen Katholiken vereint die eigentliche Idee des Konzils punkto Liturgiereform aufgenommen und mit voller Kraft umgesetzt hätten? Stattdessen rieb man sich in Grabenkämpfen auf und überliess das Feld den Modernisten, welche dann freie Hand hatten, ihre «Liturgie» umzusetzen. Und als Papst Benedikt einen letzten Versuch startete, diese Kräfte zur Einheit zu rufen, das schallte ihm ein unerbittliches «non possumus» entgegen.
Für mich ist das Ganze einfach sehr traurig.


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 benedetto50 24. Juli 2021 
 

@fleischer piusbruderschaft

Ich habe grossen Respekt vor ihren Beiträgen. Aber mit Ihrer Meinung liegen Sie hier sehr daneben. Mit einer solchen sprichwörtlichen Brutalität wie sich PF mit seinem TC und seiner schon länger bekannten Abneigung gegenüber der gregorianischen Liturgie geoutet hat, hat niemand gerechnet. Wir können an dem Standvermögen der Piusbruderschaft gegenüber dem Werben der Vatikanschaft sehr, sehr froh sein.
Der letzte Hort einer im Sturzflug befindlichen Kirche, den oberster Hirte sich lieber anderen Glaubensrichtungen anbiedert als dass er froh über das segensreiche Wirken der Petrusbruderschaft wäre. Er verfolgt leider andere, als für die gedachte Einheit, verhängnisvollere Ziele, leider.


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 physicus 23. Juli 2021 
 

@hape

Eine kleine Ergänzung zu Ihrem guten Punkt:
"Gerade BXVI gilt als potentieller Kirchenlehrer. Sich als Nachfolgerpapst in direkte Opposition zu BXVI zu stellen, das ist nicht nur unhöflich, sondern auch ein unfassbarer Glaubwürdigkeitsverlust für die Kirche insgesamt!"
Ich würde es auch als "inhaltlich riskant" bezeichnen (um das Wort "töricht" zu vermeiden). Denn die Ein- und Weitsicht von BXVI in solcherlei Dingen ist offenkundig; eine nun dazu eingeschlagene Gegenrichtung dürfte vor der Geschichte keinen Bestand haben.


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 notarius 23. Juli 2021 
 

Verehrter @Stefan Fleischer

Ihnen persönlich nehme ich Ihre Integrität vollkommen ab, aber das Fatale ist, dass Sie Ihre eigene Integrität projizieren.
Ginge es Bergoglio um die Einheit der Kirche, wo war dann seine Stimme, als am 10. Mai und Wochen darüber hinaus Münsters historische Kirchen regenbogenbeflaggt waren und sogar mancher Altar von diesem Zeichen der Rebellion gegen den Schöpfergott verhüllt? Wo ist denn seine Stimme, wenn Sonntag für Sonntag an so vielen Orten der Novus Ordo verhunzt wird? DAS HAT DOCH DIE SPALTUNG AUSGELÖST! Glauben Sie mir, Bergoglio ist es noch nie um Einheit und Versöhnung gegangen, er arbeitet einfach seine oder seiner Auftraggeber Agenda knallhart und möglich irreversibel ab. Hätte sich die Piusbruderschaft dem heuchlerischen Werben hingegeben, ständen wir jetzt noch elender da. Was mich freut, in den USA brennt die Hütte, wie mir Alumni berichten.


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 Labrador 23. Juli 2021 
 

Lieber Stefan Fleischer - ich kann Ihre Argumentation nachvollziehen, aber ich teile sie nicht,


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 Stefan Fleischer 23. Juli 2021 

@ notarius

Einerseits: Ich bin mir dem Vorgehen von Papst Franziskus nicht einverstanden. Die Gründe wurden hier schon vielfach dargelegt. Anderseits teile ich seine Sorge um die Einheit der Kirche. Doch nicht zuletzt bin ich nach wie vor überzeugt: wenn die Piusbruderschaft damals zur vollen Einheit der Kirche zurückgekehrt, und es dann zu einer echten Einheit unter den traditionalistischen Kräften gekommen wäre, könnte kein Papst heute so gegen diese Bewegung innerhalb unserer Kirche vorgehen. Zudem hätte eine solche Bewegung wesentlich mehr Kraft und Einfluss um dem Vormarsch einer «gott-losen» (von Gott und seinem Heiligen Willen losgelösten) modernen «Theologie» die Stirne zu bieten. Das Ganze ist für mich einfach sehr, sehr traurig. Gott allein weiss, warum er dies zulässt.


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 notarius 23. Juli 2021 
 

@maxjosef

Ein grunsätzliches und klares Ja! Die Piusbrüder sind von Rom ausdrücklich befugt, verschiedene Sakramente zu spenden. Und den Fall, dass ein PRIESTER dazu ermächtigt ist, jenes Sakrament zu spenden, dieses aber nicht, hat es in der Kirchengeschichte noch nicht gegeben. Da hat wohl die sprichwörtliche jesuitische Schläue Bergoglio einen Streich gespielt, als er den Piusbrüdern in der Schmeichelphase erlaubte, Beichte zu hören und Eheschließungen vorzunehmen. Damit ist jeder Piusbruder vollwertiger Sakramentenspender.
Und im übrigen: auch wenn ich es jetzt dargelegt habe, in den Zeiten der größten Kirchenkrise ist kein Raum für Skrupulanz.


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 Thomasus 23. Juli 2021 
 

Piusbruderschaft

@maxjosef
Sie bekommen die gleichen Gnaden des Hl. Messopfers ,wenn sie die Hl. Messe der Piusbruderschaft besuchen . Ihnen wird zudem oft auch das Sakrament der Beichte angeboten.


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 maxjosef 23. Juli 2021 
 

Frage

Feiern die Piusbrüder, obwohl sie sich nicht in Einheit mit Rom befinden, gültige heilige Messen? Erfüllt man seine Sonntagspflicht, wenn man an einer Messe der Piusbruderschaft teilnimmt? Ich hätte nie gedacht, dass ich mir solche Fragen einmal stellen muss. Ich besuche zwar gerne gelegentlich die alte lateinische Messe, habe die Piusbrüder aber bisher immer gemieden, eben wegen ihres unklaren kirchenrechtlichen Status.


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 notarius 23. Juli 2021 
 

@Stefan Fleischer

Im Gegenteil. Dann wäre jetzt die traditionelle Messe verloren gewesen. Oder glauben Sie ernsthaft, Bergoglio hätte in seiner tabula-rasa-Politik ausgerechnet die Piusbruderschaft verschont?


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 Stefan Fleischer 23. Juli 2021 

Ich frage mich schon

Wenn die Piusbruderschaft damals die darbebotene Hand von Papst Benedikt angenommen hätte und in den Schos der Kirche zurückgekehrt wäre, dann wäre wohl Traditionis custodes nie möglich geworden.


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 anjali 23. Juli 2021 
 

Latin Mass

Danke für das Video!


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 hape 23. Juli 2021 

Ein gutes Argument!

Summorum Pontiticum diente dem Gemeinwohl. Traditionis Custodes nicht. Papst Franziskus verallgemeinert seine persönlichen Vorbehalte gegenüber der gregorianische Liturgie und verlangt unbedingten Gehorsam. Das ist anmaßend und ungerecht.

Der Klerikalismus hat in PF das denkbar prominenteste Gesicht bekommen. Selber Wein trinken, anderen aber Wasser predigen. Das erweckt grundsätzliches Misstrauen gegenüber dem kirchlichen Amt. Viele von denen, die von JPII und BXVI ermutigt wurden, sich auf die Alte Liturgie einzulassen, dazu zähle ich mich selbst, werden von PF jetzt in autoritärer und tumber Weise vor den Kopf geschlagen! Gerade BXVI gilt als potentieller Kirchenlehrer. Sich als Nachfolgerpapst in direkte Opposition zu BXVI zu stellen, das ist nicht nur unhöflich, sondern auch ein unfassbarer Glaubwürdigkeitsverlust für die Kirche insgesamt! TC ist eine Schande! Ich hoffe nur, dass die Bischöfe und Freunde der alten Liturgie jetzt klaren Kopf bewahren.


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